Burgkunstadt
Handball

HGK baut im Derby auf Karapetjan und Niklas Oester

Während die deutsche Handball-Nationalmannschaft im norwegischen Trondheim dieser Tage um den Europameisterschaftstitel spielt, steigt am Sonntag (16 Uhr) in der Burgkunstadter Obermainhalle das Derby zwischen der HG Kunstadt und dem TV Weidhausen.
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Gegen den groß gewachsenen Weidhausener Mittelblock wird Kuns-tadts Hajck Karapetjan die Zähne zusammenbeißen müssen, damit die HGK nicht die dritte Niederlage in Serie kassiert. Foto: Matthias Schneider
Gegen den groß gewachsenen Weidhausener Mittelblock wird Kuns-tadts Hajck Karapetjan die Zähne zusammenbeißen müssen, damit die HGK nicht die dritte Niederlage in Serie kassiert. Foto: Matthias Schneider

Auch wenn nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen die Luft bei den Männern der HG Kunstadt im Titelrennen ein wenig raus zu sein scheint, wird das Team von HGK-Trainer Anton Lakiza sich für diese Herausforderung zum Abschluss der Hinrunde sicher besonders motivierten. Das Derby gegen den Lokalrivalen TV Weidhausen bietet dabei im Vorfeld so viel Spannung wie selten zuvor.

Weidhausener tankten Selbstvertrauen

Das liegt weniger am Kunstadter Zwischentief zum Jahresende als vielmehr an dem erstarkten Selbstbewusstsein der Weidhausener Truppe von Coach Frank Steinberger. Denn anders als die HG feierten die Weidhausener zuletzt den größten Erfolg der Saison, als sie den Tabellenzweiten TV Helmbrechts bezwangen. Bis dahin hatte der TVW gegen die Spitzenteams der Liga stets den Kürzeren gezogen, mit dem knappen 22:21-Heimerfolg bewiesen Büttner & Co. aber eindrucksvoll, dass sie zu recht als Vierter einen Rang vor der HGK stehen.

Wechsel von Johannes Bauer schmerzt die HGKler

Dass die bisher so starke Saison der Steinberger-Mannschaft kein Zufall ist, zeigt ein Blick auf den Kader. Denn während die HGK aufgrund von Verletzungen Woche für Woche bemüht ist, eine spielfähige Truppe aufs Parkett zu schicken, kann Frank Steinberger auf einen breiten Kader zurückgreifen. Vor diesem Hintergrund schmerzt die HGler noch immer der Wechsel von Johannes Bauer zum TVW nach der vergangenen Landesliga-Saison. Sein Auftritt in der Obermainhalle wird sicher besonders im Fokus stehen. Doch auch mit Torhüter Simon Swoboda kehrt ein Ex-Kunstadter zurück in die alte Handball-Heimat. Viel Platz für große Wiedersehensfreude wird es am Sonntag aber nicht geben, dafür steht zu viel auf dem Spiel.

Nur der Sieger bleibt oben dran

Nur der Sieger hält den Kontakt zum Spitzentrio. Der Verlierer wird vorerst im Tabellen-Niemandsland feststecken. Dies wollen die Kunstadter vor eigenem Publikum verhindern. Sie können dabei sowohl auf den Einsatz von Hajck Karapetjan als auch auf den wieder genesenen Niklas Oester freuen. Der Spielmacher war bei der überraschenden Niederlage gegen den TV Gefrees noch am Arm verletzt, hat die spielfreien vier Wochen aber zur Rehabilitation genutzt. Die letzten beiden Duelle in der Kunstadter Meistersaison 2017/18 gingen mit 28:25 und 27:21 an die HGK. Am Sonntag dürfen sich die Fans sicher auf einen spannenden "Derby-Klassiker" freuen. mts

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