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Zapfendorf
Motorsport

Hennemann startet erfolgreich in die Saison

Der Zapfendorfer Motorrad-Rennfahrer René Hennemann vom Dippold-Racing-Team aus Untersiemau ist mit Rang 4 und 3 in die neue Saison gestartet.
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Pokal und Sekt erhielt René Hennemann für Platz 3 im zweiten Saisonlauf in Most.  Foto: pr
Pokal und Sekt erhielt René Hennemann für Platz 3 im zweiten Saisonlauf in Most. Foto: pr

Bei den beiden Rennen im tschechischen Most war Hennemann erstmals in der Klasse Superbike 1000 auf einer Aprilia RSV4 1100 Factory in der FR-Challenge am Start.

In der für ihn neuen, stärkeren Klasse sitzt Hennemann auf einer "V4-Rakete" mit serienmäßig 217 PS. Im vergangenen Jahr war der Zapfendorfer noch mit einer MV Agusta F3 800 RC unterwegs, mit der er ungeschlagen und souverän den Meistertitel errungen hatte. Die Umstellung von 800 auf 1100 ccm und von 135 auf 217 PS dürfte vor allem in den ersten Rennen viel Fingerspitzengefühl und eine geschickte Gashand erfordern. In der Klasse Superbike 1000 konkurriert der Zapfendorfer mit 24 Fahrern, die teilweise schon mehrere Jahre in dieser Klasse starten. Insgesamt werden 14 Rennläufe durchgeführt, für jeden Lauf sind 20 Punkte zu erringen.

Zum Auftakt in Most führte Hennemann im Training für Lauf 1 bei sommerlichen Außentemperatur bis zur letzten Runde das Feld an, stürzte dann aber übers Vorderrad. Trotzdem ging er ins erste Rennen von Platz 2. Im Training zum zweiten Rennen erkämpfte er sich den guten vierten Rang.

Starker Seitenwind in Rennen 1

Das erste Rennen des Wochenendes wurde am Samstag bei ungemütlichen Wetterbedingungen und starkem Seitenwind gestartet. Der Zapfendorfer kam auf seiner V4-Maschine sehr schlecht vom Start weg und belegte nach der ersten Runde Platz 7. Im Verlauf der weiteren Rennrunden arbeitete er sich dank hartem Kampf noch bis auf Platz 4 vor und beendete auf dieser Position auch das Rennen; eine sehr gute Platzierung, wenn man bedenkt, das dies Hennemanns erster Einsatz in der neuen Klasse war.

Im zweiten Rennen am Sonntag ein ähnliches Bild: bewölkter Himmel und niedrige Temperaturen begleiteten die Piloten bei ihrem Kampf. Dank hartem Einsatz und Ausnutzung der enormen Power der italienischen Rennmaschine beendete Hennemann die elf Runden als Dritter und durfte daher diesmal auch auf dem Treppchen Platz und einen Pokal in Empfang nehmen.

In der Gesamtwertung der Meisterschaft belegt er derzeit mit 30 Punkten Platz 3.

Bei den nächsten Läufen vom 10. bis 12. Mai in Brünn hofft der Aprilia-Pilot auf besseres Wetter und mehr Glück im Training und will um den Sieg mitfahren. Termine und Ergebnisse gibt es auch auf der Homepage www.fr-performance.de.red

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