Zapfendorf
Motorsport

Hennemann sichert sich vorzeitig den Titel der 750-Kubikzentimeter-Klasse

Einen tollen Erfolg fuhr der Zapfendorfer Motorradrennfahrer Rene Hennemann ein.
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Nach dem vorzeitigen Titelgewinn gönnte sich Rene Hennemann schon mal ein Bier.  Foto: pr
Nach dem vorzeitigen Titelgewinn gönnte sich Rene Hennemann schon mal ein Bier. Foto: pr

Der Zapfendorfer Rennfahrer Rene Hennemann vom Motorrad-Dippold-MV Agusta-Racing-Team hat mit einem eindrucksvollen Doppelsieg auf dem Lausitzring bereits zwei Rennen vor Saisonschluss seinen Titel in der FR-Challenge-Klasse Superbike 750 (Bridgestone-Wertung) verteidigt.

Mit 220 Punkten aus elf Rennen (pro Sieg gibt es 20 Punkte) zeigte der Zapfendorfer in der laufenden Saison erneut sein fahrerisches Talent auf seiner MV Agusta F3 800 RC und war von keinem Konkurrenten zu bezwingen.

In keiner der sechs Rennsportklassen der FR-Challenge (600, 750, 1000 ccm, offen und Bridgestone-Wertung) konnte ein anderer der insgesamt 84 Fahrer mit einem derart makellosen Punktestand aufwarten. In Hennemanns Klasse konkurrieren 25 Stammstarter.

Motorschaden im Training

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Im Training sah es noch gar nicht nach dem späterem Rennsieg aus. Ausgebremst durch einen Motorschaden an seiner MV Agusta belegte der Zapfendorfer nur Startplatz 12 in der vierten Reihe. Sein Rennmechaniker Florian Kronecker schaffte es zusammen mit Renes Vater Kalle Hennemann-Spörlein in knapp drei Stunden den Ersatzmotor einzubauen, so dass immerhin ein Rennstart möglich war. Dank Teamchef Dippold ist es möglich, auch immer einen gleichwertigen Ersatzmotor dabei zu haben. Im ersten Lauf kämpfte sich Hennemann nach sehr gutem Start Position um Position nach vorne und gewann nach harten Duellen die Bridgestone-Wertung mit über 28 Sekunden Vorsprung und fuhr mit 1:49.43 Minuten auch die schnellste Rennrunde.

Durch den Sieg durfte er tags darauf von der Pole-Position starten. Hier reihte er sich als Zweiter in der ersten Kurve ein und kam als Erster über Start und Ziel. In der siebten von zehn Runden musste er die Führung allerdings abgeben, kämpfte sich aber in der letzten Runde wieder am Führenden vorbei und siegte mit 0,59 Hundertstelsekunden Vorsprung.

Aufgrund der Tatsache, dass Hennemann seine Klasse bereits gewonnen hat, wird er in den restlichen beiden Rennen erstmals auf einer Aprilia RSV4 1000 RF in der Superbike-Klasse mit 1000 Kubikzentimeter an den Start gehen.

Herausforderung auf 1000er

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Die Maschine hat mit rund 200 PS am Hinterrad 65 PS mehr Leistung als die bisherige MV Agusta. Rene Hennemann ist optimistisch, diese Herausforderung zu meistern und auch in dieser Rennklasse gute Ergebnisse zu erzielen. Je nachdem, wie diese beiden Rennen enden, wird sich das Rennteam in den Wintermonaten entscheiden, ob im nächsten Jahr alle Rennen in der 1000er-Klasse bestritten werden. Mehr unter www.fr-performance.de. red



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