Lichtenfels
Ringen

Hannes Wagner scheitert im Viertelfinale

Nichts war es mit der Titelverteidigung: Für den Klosterlangheimer Hannes Wagner endeten die Deutschen Meisterschaften der Ringer im griechisch-römischen Stil mit Platz 7.
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Hannes Wagner (rotes Trikot) verpasste es, bei der deutschen Meisterschaft seinen Titel zu verteidigen. Tim Janßen
Hannes Wagner (rotes Trikot) verpasste es, bei der deutschen Meisterschaft seinen Titel zu verteidigen. Tim Janßen

Nichts war es mit der Titelverteidigung: Für den Klosterlangheimer Hannes Wagner endeten die Deutschen Meisterschaften der Ringer im griechisch-römischen Stil mit Platz 7.

Nach den Siegen 2017 und 2018 war diesmal bereits im Viertelfinale Schluss. Der für den Bundesliga-Aufsteiger AC Lichtenfels ringende 23-Jährige ging in Kaufbeuren in der Klasse bis 87 Kilogramm an den Start. In der Qualifikation machte der Klosterlangheimer noch kurzen Prozess mit seinem Gegner und Namensvetter Jürgen Wagner vom KSV Ispringen. Nach knapp zwei Minuten führte er mit 9:0 Punkten und gewann durch technische Überlegenheit. Im Viertelfinale wartete mit Arian Güney der nächste Ispringer auf Wagner. Beide kennen sich von Lehrgängen des Deutschen Ringerbundes. Daher war es keine Überraschung, dass sich die Athleten auf der Matte weitgehend neutralisierten. Keiner brachte eine gewinnbringende Aktion an.

Passivitätspunkte entscheiden

Daher entschieden die Passivitätspunkte, wer ins Halbfinale einzieht. Güney war einen Tick offensiver als der Lichtenfelser: Mit 2:1 Punkten gewann der Ispringer den Kampf. Da Güney im Halbfinale an Julian Neumaier (KSV Hofstetten) scheiterte, war das Turnier für Wagner bereits im Viertelfinale beendet.

Im zweiten Halbfinale setzte sich Jan Fischer (KV Riegelsberg) gegen Nico Brunner (KSV Witten) durch, so dass dieser im Finale Julian Neumaier gegenüber stand. Dort setzte sich Neumaier mit 3:1 Punkten durch und ist somit der Nachfolger von Hannes Wagner. red

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