Lichtenfels

Hannes Wagner kämpft um Platz 3

Bei der Europameisterschaft in Ostia stürmt der Lichtenfelser Hannes Wagner ins Halbfinale - und verpasst das Finale nur knapp.
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Hannes Wagner vom AC Lichtenfels überzeugte am ersten Wettkampftag und zog ins Halbfinale ein. Dort musste sich der Lichtenfelser dem Bulgaren Aleksandrov beugen. Foto: Archiv/Gunther Czepera
Hannes Wagner vom AC Lichtenfels überzeugte am ersten Wettkampftag und zog ins Halbfinale ein. Dort musste sich der Lichtenfelser dem Bulgaren Aleksandrov beugen. Foto: Archiv/Gunther Czepera

Hannes Wagner vom AC Lichtenfels hat bei der Ringer-Europameisterschaft in Ostia bei Rom einen starken ersten Wettkampftag auf die Matte gelegt. Der 24-Jährige zog ins Halbfinale ein und verpasste den Einzug ins Finale der 82-Kilogramm-Klasse im griechisch-römischen Stil nur knapp.

Gegen den Bulgaren Daniel Tihomirov Aleksandrov musste sich Wagner mit 3:7 geschlagen geben. Der Lichtenfelser lag mit 0:5 zurück, ehe er nach einer Auszeit auf 3:5 verkürzte und drauf und dran war, den Kampf zu drehen. Kurz vor Ablauf der sechs Minuten stellte Aleksandrov auf 7:3 und machte den Einzug ins Finale perfekt.

Das Halbfinale war der dritte Kampf des Tages für den Lichtenfelser. Los ging's am Dienstagvormittag mit dem Achtelfinale gegen den Kroaten Filip Sacic. Wagner hatte in seinem Auftaktkampf wenig Mühe und siegte mit 8:0. Deutlich enger ging es am frühen Nachmittag im Viertelfinale zu. In der Runde der letzten Acht traf der 24-Jährige aus Klosterlangheim auf den Ukrainer Andrii Antoniuk.

Die Kontrahenten lieferten sich einen spannenden Kampf - mit dem besseren Ende für den Lichtenfelser. Wagner siegte mit 3:2 und zog ins Halbfinale ein. Dort musste sich der freigestellte Sportpolizist aber Aleksandrov, der im Finale auf den Italiener Ciro Russo trifft, geschlagen geben. Gelaufen ist die Europameisterschaft für Wagner aber noch nicht: Am Mittwoch kämpft der Lichtenfelser um Rang 3. In der 72-Kilogramm-Klasse zog Frank Stäbler (Heilbronn) ins Finale ein und darf vom Titel träumen.

Eisele und Schmitt scheiden aus

Verlief der zweite Wettkampftag aus deutscher Sicht gut, war der erste Tag am Montag enttäuschend. Pascal Eisele (77 kg/SV Fahrenbach) und Fabian Schmitt (55 kg/ Wacker Burghausen) schieden in der ersten Runde aus und hatten auch keine Chance mehr, über die Hoffnungsrunde ins Kampfgeschehen einzugreifen.

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