Lichtenfels
Fußball-Landesliga

Fehlstart für den FC Lichtenfels

Die Lichtenfelser verlieren zum Saisonbeginn beim SV Euerbach/Kützberg unglücklich mit 1:2.
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Das Tor des Lichtenfelser Angreifers Maximilian Pfadenhauer (rechts), hier im Pokalspiel gegen Coburgs Dennis Kolb vor einer Woche, in Euerbach kam zu spät. Foto: Archiv/Heinrich Weiß
Das Tor des Lichtenfelser Angreifers Maximilian Pfadenhauer (rechts), hier im Pokalspiel gegen Coburgs Dennis Kolb vor einer Woche, in Euerbach kam zu spät. Foto: Archiv/Heinrich Weiß

Ohne Sieg starteten die oberfränkischen Fußball-Vereine, die zur neuen Saison in die Landesliga Nordwest umgruppiert worden sind, in ihre Spielzeit. Während der FC Coburg (2:2 gegen Fuchsstadt), der VfL Frohnlach (0:0 in Rimpar), der SV Memmelsdorf (4:4 gegen die FT Schweinfurt) und der SV Friesen (1:1 gegen Geesdorf) immerhin jeweils einen Punkt ergatterten, ging der FC Lichtenfels im Landkreis Schweinfurt beim SV Euerbach/Kützberg mit 1:2 leer aus. Den deutlichsten Sieg holte sich zum Saisonstart der TSV Unterpleichfeld mit 4:1 in Röllbach und ist damit Tabellenführer nach Spieltag 1.

FCL-Treffer fällt zu spät

Das Team des FCL-Trainergespanns Christian Goller/Oliver Müller kontrollierte zwar über weite Strecken die Partie, traf aber erst, als es zu spät war.

Die Unterfranken durften nach einer holprigen Vorbereitung einen gelungenen Saisonstart feiern. Allerdings war es ein hartes Stück Arbeit für die Mannschaft von Coach Oliver Kröner, der sich hernach sichtlich zufrieden zeigte.

Lob vom gegnerischen Trainer

In der ersten Halbzeit dominierten jedoch zumeist die Lichtenfelser, die ein gepflegtes Kombinationsspiel auf den Platz zauberten. "Sie haben uns wirklich hinten reingedrängt, das Spiel kontrolliert und gezeigt, was sie können", lobte denn der Euerbacher Trainer den Gegner. Dennoch war es sein Team, das in Führung ging. Einen Ballgewinn mitten im Lichtenfelser Aufbauspiel nutzten die Gastgeber für einen Bilderbuchkonter, den Nikos Bude zum frühen 1:0 abschloss (9. Min.). Auch in der Folge ließen sich die Gäste nicht aus der Ruhe bringen, spielten weiter munter nach vorne, kamen allerdings auch nicht wirklich zu klaren Torchancen.

In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild, die erste glasklare Chance hatten dieses Mal aber die Lichtenfelser. "Sie haben ebenfalls einen super Konter gefahren und hätten den Ausgleich machen müssen", war Kröner froh, dass Pascal Scholz die Kugel nicht über die Linie brachte.

Die Gastgeber zeigten kurz darauf, wie man effektiv abschließt. Neuzugang Pascal Stahl leitete den Konter ein, schickte Yasir Alawami auf die Reise, der zum 2:0 einschob (78.).

Gelb-Rot für Zeitspiel

Die Heimelf wollte danach die Führung über die Zeit bringen und übertrieb es dabei etwas. Zwei Gelbe Karten für Zeitspiel gab es für die Gastgeber, wobei eine für Frederik Weiß, der kurz zuvor schon Gelb für eine Foulspiel gesehen hatte, zum Platzverweis führte (93.).

Latte rettet für die Heimelf

Kurz zuvor scheiterten die Gäste nach einem Freistoß im Nachschuss an der Latte des Euerbacher Tores. Zwar erzielte Lichtenfels in Überzahl noch den Anschlusstreffer durch Maximilian Pfadenhauer, mehr sprang für die Gäste allerdings nicht mehr heraus, denn SV-Torwart Irnes Husic parierte einen 20-Meter-Hammer von Florian Goller bravourös. Nach neun Minuten Nachspielzeit war Schluss. Kröner lobte sein Team: "In der Konstellation muss ich jedem einzelnen, der da war, ein großes Lob aussprechen. Wir waren richtig gut fokussiert."

Die Lichtenfelser müssen die Niederlage schnell abhaken, denn bereits am Mittwochabend (18.30 Uhr) kommt der SV Friesen zum Derby ins Karl-Fleschutz-Stadion. bar

Die Statistik

SG Euerbach/Kützberg: Husic - Hiltl, Alawami, Hahn, Helfrich, Mekic (70. Weiß), Popa, Berisha (80. Brach), Aldijawi, Bude, Stahl / FC Lichtenfels: C. Kraus - L. Dietz, Graf (68. F. Goller), Schardt, M. Hellmuth, Scholz (46. L. Jankowiak), C. Schaller, Funk, Zollnhofer, Schunke (73., L. Schamel), Pfadenhauer / SR: Stühler (Heroldsbach) / Zuschauer: 150 / Tore: 1:0 Bude (9.), 2:0 Aldijawi (78.), 2:1 Pfadenhauer (95.) / Gelb-Rote Karte: Weiß (93., Zeitspiel)

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