Lichtenfels
Fußball-Landesliga

FCL-Trainer Goller: Wir sind das bessere Team

Der Trainer des FC Lichtenfels geht bei einer normalen Leistung seiner Elf von einem Heimsieg gegen Kornburg aus. Ein verdienter Spieler wird aber fehlen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Niklas Lulei (rechts), hier gegen den Mitterteicher Martin Bächer, wird aus beruflichen Gründen nicht mehr für den FC Lichtenfels auflaufen.  Foto: Gunther Czepera
Niklas Lulei (rechts), hier gegen den Mitterteicher Martin Bächer, wird aus beruflichen Gründen nicht mehr für den FC Lichtenfels auflaufen. Foto: Gunther Czepera

Durch die Absage des Auswärtsspiels in Friesen am vergangenen Wochenende - übrigens das einzige abgesagte Spiel der Landesliga Nordost - starten die Lichtenfelser Fußballer mit einer Woche Verspätung ins Kalenderjahr 2019. Das Team des Trainergespanns Alexander Grau/Christian Goller wurde eine weitere Woche lang auf die Folter gespannt. Dem Start in die Punktspielserie mit noch zwölf ausstehenden Partien steht nichts mehr im Wege. Am heutigen Samstag (14 Uhr) trifft der FC Lichtenfels im Karl-Fleschutz-Stadion auf den TSV Kornburg.

Kornburger schon mit Punktspielpraxis

Der Gegner hat den Vorteil schon mit Punktspielpraxis in diese Begegnung zu gehen. Die Lichtenfelser mussten noch ein Testspiel organisieren. "Das war nicht einfach für den Kopf. Unsere Leistung in diesem Testspiel nicht gut. Bei einem Punktspiel wären wir ganz anders an die Sache herangegangen", hadert Coach Goller mit den Umständen beim 1:1 gegen den TSV Ebensfeld. Die ausgefallene Partie in Friesen ist inzwischen für Mittwoch, 10. April, 18 Uhr, anberaumt.

FCL mit 2:0-Hinspielsieg

Damit liegt nun der Fokus vollständig auf dem kommenden Gegner. Der TSV Kornburg wurde bereits im Hinspiel souverän mit 2:0 bezwungen. Aktuell befinden sich die Kornburger auf dem drittletzten Tabellenplatz und müssen dringend punkten, will man den Abstand zum rettenden Ufer nicht zu groß werden lassen. Vergangene Wochen verloren sie das Derby gegen den Nachbarn SC Großschwarzenlohe zu Hause mit 0:2. Trainer Goller rechnet daher damit, dass seine Lichtenfelser dieses Mal wesentlich härter für den Erfolg arbeiten müssen: "In der Vorrunde waren sie ganz schwach gegen uns, so leicht werden sie uns die Sache sicher nicht mehr machen."

Respekt vor Goalgetter Schulik

Trotzdem ist Goller von der Stärke seiner Mannschaft überzeugt: "Wir entscheiden, wie das Spiel ausgeht. Wenn unsere Spieler ihre Leistung abrufen, dann sind wir auch das bessere Team." Dennoch müssen die Lichtenfelser konzentriert zu Werke gehen. Vor allem einen Spieler aus dem gegnerischen Team hebt Goller hervor: Sebastian Schulik. Er ist der herausragende Torjäger des TSV Kornburg, 17 der 33 bisherigen Saisontore der Kornburger gehen auf sein Konto. "Er kann den Unterschied ausmachen", weiß Goller.

Zwei Abgänge bereits sicher

Auf eine verdiente Stütze der Mannschaft kann Goller dabei nicht mehr zurückgreifen: Niklas Lulei. Der 23-Jährige Mittelfeldspieler steht der Mannschaft aus beruflichen und privaten Gründen nur noch in Ausnahmefällen zur Verfügung. "In seiner Situation ist es verständlich, dass er nicht mehr an jedem Wochenende extra für die Spiele zurückkehren möchte. Von daher müssen wir das akzeptieren. Aber sein Abgang schmerzt uns natürlich, spielerisch wie menschlich. Er ist ein Lichtenfelser Urgestein und einer, der die Vereinsfahne immer hoch gehalten hat", bedauert Goller.

Auch den freiwilligen Abgang seines Trainerkollegen Alexander Grau empfindet Goller als schade. Goller hofft, dass die Lichtenfelser bald einen Nachfolger verkünden können. Zwölf Spiele bestreitet das Lichtenfelser Trainer-Duo noch gemeinsam an der Seitenlinie, die Abschiedstour für Grau soll mit einem Dreier daheim gegen Kornburg beginnen. FC Lichtenfels: Kraus, Köster - L. Dietz, Hellmuth, Scholz, Mohr, Mex, Geldner, L. Jankowiak, Wagner, Wige, Graf, Zollnhofer, Goller

Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren