Lichtenfels
Fußball-Landesliga

FCL-Trainer Goller hofft auf eine Revanche

Der Lichtenfelser Trainer kritisiert sein Team hart für die erste Halbzeit bei der Niederlage in Röslau. Gegen Sonnefeld ist man trotz der jüngsten Form und trotz der 1:3-Hinspielniederlage Favorit.
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Der Lichtenfelser Torwart Christoph Kraus will gegen das Schlusslicht Sonnefeld die Null stehen haben.  Foto: Archiv Heinrich Weiß
Der Lichtenfelser Torwart Christoph Kraus will gegen das Schlusslicht Sonnefeld die Null stehen haben. Foto: Archiv Heinrich Weiß

Revanche - darauf wird das Team des FC Lichtenfels aus sein, wenn es Samstag (14 Uhr) im Karl-Fleschutz-Stadion zum Aufeinandertreffen mit dem TSV Sonnefeld kommt. Denn beim Hinspiel blamierte sich das Team des Trainergespanns Alexander Grau und Christian Goller beim abgeschlagenen Tabellenletzten. Das 1:0 für Sonnefeld ist auch weiterhin der einzige Sieg der Sonnefelder.

Das Hinspiel hat den FCL jedoch gelehrt, dass man jeden Gegner ernst nehmen sollte. "Wir wollen einen Dreier holen, aber das wird auch gegen Sonnefeld kein Selbstläufer. Ihre Spiele verliefen in den letzten Wochen oft recht eng, denn sie stehen sehr defensiv. Da muss man erst mal durchkommen", verweist Goller auf die knappe 0:1-Heimniederlage der Sonnefelder am vergangenen Wochenende gegen den SC Großschwarzenlohe.

Respekt vor den Sonnefeldern

Die Einstellung der Sonnefelder beeindruckt Goller: "Sonnefeld muss man Respekt zollen. Von Anfang an hat man da eigentlich solch eine Saison erwartet. Trotzdem muss man auch in diesen Zeiten erst mal so zusammenhalten, wie sie es tun. Hoffentlich lohnt sich das und sie machen in der Bezirksliga in geordneten Bahnen weiter. Nicht viele Mannschaften halten bis zum bitteren Ende so zusammen wie die Sonnefelder."

Trotzdem: Lichtenfels geht alleine schon aufgrund der Tabellenkonstellation als Favorit in die Partie. Zudem muss sich das Team rehabilitieren für die jüngsten Niederlagen. Am vergangenen Wochenende setzte es ein 1:4 in Röslau. Die Pleite will Goller erwartungsgemäß nicht auf sich sitzen lassen. "Das Ziel sind ganz klar drei Punkte, weil es auch wichtig ist, dass wir die Saison ordentlich zu Ende bringen", fordert Goller.

Schlechteste erste Halbzeit

Gegen Röslau war die Sache schnell entschieden. Schon nach 20 Minuten liefen die Lichtenfelser einem 0:3-Rückstand hinterher. "Das war die schlechteste erste Halbzeit in dieser Saison, auch wenn der Gegner gut gespielt hat", analysiert Goller schonungslos. Die zweite Halbzeit gegen Röslau verleiht hingegen wieder Grund zu Optimismus. Goller hat hier wieder gute Ansätze erkannt: "In der zweiten Halbzeit waren wir ein wenig besser und hatten ein klein wenig mehr vom Spiel." Dennoch musste der Coach der Lichtenfelser wieder einmal eingestehen: "Die entscheidenden Dinge hat der Gegner einfach besser gemacht als wir."

Was dem FC Lichtenfels entgegenkommt: Das Lazarett lichtet sich. Am Samstag muss der Trainerstab "nur" noch auf drei Spieler verzichten. "Pfadenhauer, Scholz und Dietz fehlen uns sicher, alle anderen Spieler sind zumindest wieder ins Training eingestiegen", erklärt Goller. Aus dem Vollen schöpfen kann er also weiter nicht, dafür stehen wieder Spieler aus der zweiten Mannschaft Gewehr bei Fuß. Unter anderem setzt man wieder auf Stefan Fischer, der bereits in den vergangenen Wochen Spielpraxis in der "Ersten" schnuppern durfte. Fischer traf bereits beim 3:1 gegen Großschwarzenlohe. Mit einem weiteren Treffer könnte er zur gelungenen Revanche für die Hinspiel-Niederlage beitragen. FC Lichtenfels: Kraus, Köster - Mohr, Graf, Wige, Hellmuth, Geldner, Wagner, Ljevsic, L. Jankowiak, Zollnhofer, Schunke, Goller, Schaller, Schardt, Fischer

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