Lichtenfels
Fußball

FC Lichtenfels will die Trendwende einleiten

Lichtenfelser peilen nach vier Niederlagen in Folge einen Sieg bei Kellerkind SC Großschwarzenlohe an.
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Nach vorne blicken und die Ergebniskrise vergessen machen: Das Lichtenfelser Trainer-Duo Alexander Grau (rechts) und Christian Goller (links) will bei Kellerkind SC Großschwarzenlohe punkten.  Foto: Gunther Czepera
Nach vorne blicken und die Ergebniskrise vergessen machen: Das Lichtenfelser Trainer-Duo Alexander Grau (rechts) und Christian Goller (links) will bei Kellerkind SC Großschwarzenlohe punkten. Foto: Gunther Czepera

Seit fünf Spielen wartet Landesligist FC Lichtenfels mittlerweile auf einen Sieg, die zurückliegenden vier Partien gingen sogar verloren. Nun ist der Zehnplatzierte in der Bringschuld. Beim schwach gestarteten Aufsteiger SC Großschwarzenlohe (17. Platz) sind die Lichtenfelser am Samstag (15 Uhr) Favorit und wollen die Trendwende einleiten.

Die Ergebniskrise kommt nicht von ungefähr, denn der Spielplan meinte es mit dem FC Lichtenfels zuletzt nicht gut. Lässt man das Spiel gegen den unteren Tabellennachbarn SV Mitterteich (1:2) außen vor, hatten es die Korbstädter mit dem FC Eintracht Bamberg (1.), SC Schwabach (4.), TSV Neudrossenfeld (2.) sowie SG Quelle Fürth (6.) mit Topmannschaften der Landesliga Nordost zu tun. Eine Überraschung glückte dem Team der beiden Trainer Christian Goller und Alexander Grau nicht.

"Wenn man sich vor der Saison den Spielplan angeschaut hat, dann war schon klar, dass wir vielleicht zu diesem Zeitpunkt eine gewisse Negativserie einstecken müssen", sagt Grau.

Begeistert vom Spitzenreiter

Zuletzt musste sich seine Mannschaft vor der stattlichen Kulisse von 600 Zuschauern dem Tabellenführer mit 0:3 geschlagen geben. "Bamberg war schon ein sehr, sehr guter Gegner", sagt Grau. "Der FCE ist noch einen Tick besser als alle anderen Favoriten auf den Meistertitel. Die Bamberger sind ganz stark im Zweikampf, lassen den Ball schnell laufen und finden gerade unter größtem Druck immer wieder die richtigen Lösungen. Das war schon beeindruckend."

Der kommende Gegner ist von dieser Leistungsstärke weit entfernt. Als Tabellenvorletzter holte der SC Großschwarzenlohe erst zwei Siege und ein Remis. Zudem hat der Aufsteiger im Ligavergleich die meisten Gegentreffer (31) einstecken müssen, nur ein Team hat weniger Treffer erzielt als die Mittelfranken (12). Seit sechs Partien wartet der SC auf einen Sieg.

Diese Zahlen interessieren die Lichtenfelser allerdings überhaupt nicht. "Ich denke nicht, dass man von einer Favoritenrolle sprechen kann, wenn der Zehnte beim 17. antritt", warnt Grau. "Beide Mannschaften wollen ihre Negativserien durchbrechen und so erwarte ich ein kampfbetontes Spiel - und genau das kann Großschwarzenlohe. Wir müssen auf einen kampfstarken Gegner vorbereiten sein, der selten in dieser Saison deutlich verloren hat."

Auch Scholz fällt aus

Erschwert wird die Aufgabe für die Lichtenfelser durch die dünne Personaldecke. Wie zuletzt fallen einige Spieler aus. Neu auf der Ausfallliste ist Pascal Scholz, der an einem Trainerlehrgang teilnimmt.

Einen Sieg peilen die ersatzgeschwächten Lichtenfelser dennoch an: "Es ist jetzt aber schon so, dass wir mal wieder auf das Papier kommen müssen", sagt Grau. "Die letzten Spiele nagen nämlich schon an uns. Ein Erfolgserlebnis würde uns daher sehr gut tun." berg

FC Lichtenfels: Kraus, Köster - Wige, Schardt, L. Dietz, L. Jankowiak, Schaller, Ljevsic, Mohr, Zollnhofer, Lulei, Aumüller, Graf, Mex, Wagner.



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