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FC Lichtenfels will die Serie ausbauen

Trainer Alexander Grau will auf den starken Leistungen seiner Mannschaft aufbauen und in Selbitz die Auswärtsbilanz aufpolieren.
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Große Freude herrschte beim FC Lichtenfels nach dem 3:0-Sieg über den Bayernligisten DJK Gebenbach im Toto-Pokal - besonders bei den beiden Torschützen Andreas Mahr (l.) und Lukas Jankowiak. Foto: Gunther Czepera
Große Freude herrschte beim FC Lichtenfels nach dem 3:0-Sieg über den Bayernligisten DJK Gebenbach im Toto-Pokal - besonders bei den beiden Torschützen Andreas Mahr (l.) und Lukas Jankowiak. Foto: Gunther Czepera
Der FC Lichtenfels sorgt mittlerweile nicht nur als Überraschungsfünfter in der Fußball-Landesliga Nordost für Furore, sondern warf unter der Woche auch überraschend den Bayernligisten DJK Gebenbach (10.) aus dem Pokal. Der Lohn: In der nächsten Runde hat der FC Heimrecht gegen attraktive Gegner wie Ex-Zweitligist Würzburger Kickers oder Regionalligist SpVgg Oberfranken Bayreuth.
Am Samstag um 15 Uhr heißt es für die Mannschaft der beiden Trainer Alexander Grau und Christian Goller, bei der SpVgg Selbitz auch im Ligaalltag weiter Punkte zu sammeln.


Landesliga Nordost

SpVgg Selbitz -
FC Lichtenfels
Der FC Lichtenfels fegte Bayernligist DJK Gebenbach dank einer überzeugenden Leistung mit 3:0 vom Platz und zieht in die nächste Runde des Toto-Pokals auf Verbandsebene ein. "Ich kann meiner Mannschaft ein wirklich ausgezeichnete Leistung attestieren", sagt FCL-Trainer Grau und ist voll des Lobes. "Wir haben die Tore immer zum genau richtigen Zeitpunkt geschossen und hatten zudem das Glück, dass die DJK ihre wirklich guten Chancen nicht nutzen konnte." Da konnten sich die Lichtenfelser gar den Luxus erlauben, einen Elfmeter (64.) ungenutzt verstreichen zu lassen.

Mit dem sechsten Heimsieg im sechsten Pflichtspiel der neuen Saison (zwei Siege im Pokal) bauten die Korbstädter ihre Heimserie aus. Vor eigenem Publikum scheint der FCL in dieser Spielzeit einfach nicht zu schlagen zu sein: "Vor eigenem Anhang waren wir schon immer schwer zu schlagen", sagte Grau und erklärt die Heimstärke wie folgt: "Uns gelingt es zu Hause einfach besser, aggressiv und mit größerer Überzeugung aufzutreten. Außerdem haben wir bislang auch das nötige Quäntchen Glück auf unserer Seite."

Will der FC Lichtenfels nun seine seit fünf Partien anhaltende Serie ungeschlagener Pflichtspiele ausbauen, muss auch auswärts die nötige Leistungssteigerung folgen. Bei der SpVgg Selbitz, die der FCL bereits im laufenden Pokalwettbewerb in der zweiten Qualifikationsrunde mit 3:2 ausschaltete, wird dieses Vorhaben aber kein Selbstläufer. Die SpVgg präsentierte sich nach ihrem Horrorstart mit nur zwei Punkten aus den ersten fünf Saisonspielen zuletzt deutlich formverbessert und gewann beim bis dahin starken FSV Bayreuth (8.) mit 4:1, ehe man auch dem VfL Frohnlach beim 4:0-Heimsieg keine Chance ließ.

Ein Hauptgrund für die ansteigende Formkurve ist Kaan Gezer: Der Stürmer war bislang an neun der 13 Selbitzer Saisontore (vier Tore, fünf Vorlagen) direkt beteiligt, konnte die letzte 0:3-Auswärtsniederlage beim ATSV Erlangen (1.) aber auch nicht abwenden.

"Wir müssen sehen, wie wir mit der Zusatzbelastung aus dem Pokalspiel zurecht kommen", sagt Grau, der neben dem verhinderten Kevin Wige auch um den Einsatz der angeschlagenen Martin Hellmuth und Christoph Mohr bangen muss. "Dennoch wollen wir unsere Auswärtsbilanz in Selbitz aufpolieren."
FCL: Schulz - Köster; Schardt, Hellmuth (?), Pfadenhauer, Lulei, Mohr (?), Oppel, Jankowiak, Mahr, Kremer, S. Dietz, L. Dietz, Gutgesell, Aumüller, Zollnhofer
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