Lichtenfels
Fußball

FC Lichtenfels: Starke Defensive sichert Remis

Der Nordwest-Landesligist FC Lichtenfels zeigt sich in der Abwehr enorm verbessert und holt beim offensivstarken FC Geessdorf ein völlig verdientes 1:1.
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Die Lichtenfelser um Kapitän Pascal Scholz standen gut in der Abwehr und setzen in der Offensive gefährliche Nadelstiche.  Foto: Hans Will
Die Lichtenfelser um Kapitän Pascal Scholz standen gut in der Abwehr und setzen in der Offensive gefährliche Nadelstiche. Foto: Hans Will

Die Verantwortlichen des FC Lichtenfels um Trainer Oliver Müller wirkten nach der Partie zufrieden. Mit einer starken Leistung hatten die Lichtenfelser ein verdientes 1:1 beim drittplatzierten FC Geesdorf geholt - und es als erste Mannschaft der Landesliga Nordwest geschafft, Vincent Held in Schach zu halten. Im neunten Saisonspiel blieb der Geesdorfer Torjäger (18 Treffer) zum ersten Mal ohne Torerfolg.

Landesliga Nordwest

FC Geesdorf - FC Lichtenfels 1:1 (1:1)

Trotz des großen tabellarischen Unterschieds - der Dritte empfing den Vorletzten - boten die zuletzt in der Defensive sehr anfälligen Lichtenfelser stark Paroli und hatten vor allem die Offensive der Heimelf sehr gut im Griff. "Die Punkteteilung geht absolut in Ordnung. Einen großen Unterschied zwischen dem Dritten und dem Vorletzten habe ich nicht gesehen", beurteilte Müller die Partie, in der seine Mannschaft von der ersten Minute an die nötige Präsenz zeigte.

Torjäger bereitet 1:0 vor

Der hochgelobte 18-Tore-Mann Vincent Held war nahezu abgemeldet. Nur einmal brachten ihn die Gastgeber im ersten Durchgang in Position - und das führte prompt zum Führungstreffer. Held hatte sich auf dem linken Flügel durchgesetzt, sich zweier Gegenspieler entledigt und scharf in die Mitte gepasst. Dort brauchte Niclas Staudt gegen FCL-Torwart Christoph Kraus und Daniel Schardt drei Anläufe für das 1:0. "Der erste Schuss auf unser Gehäuse war gleich drin", ärgerte sich FCL-Trainer Müller.

Am Spielverlauf sollte das allerdings wenig ändern. Die Lichtenfelser, die in der Anfangsphase durch den agilen Christopher Schaller durchaus in Führung hätten gehen können, blieben stabil und setzten immer wieder kleinere Nadelstiche. Einer dieser führte zu einem Eckball, den die Hausherren nicht klären konnten. Martin Hellmuth schob den im Fünfmeterraum frei liegenden Ball zum 1:1-Ausgleich ein.

Lichtenfels lässt nur wenig zu

Mit diesem Resultat schienen die Gäste gut leben zu können und gaben in Tornähe weiterhin kaum Räume preis. Jannik Feidels geblockter Schuss von der Strafraumkante (43.) oder Ibrima Saines Distanzversuch (61.) nach feinem Solo blieben die einzigen nennenswerten Gelegenheiten der Gastgeber. Auch als bei den Gästen, die ihrem hohen Aufwand etwas Tribut zollen mussten, die Kräfte schwanden, fehlte es Geesdorf an Durchschlagskraft. Helds Kopfball nach Feidel-Freistoß wurde über das Tor abgefälscht (77.). Und auch die letzte Szene des Spiels passte ins Bild: Staudt sah in der Mitte Vincent Held, verpasste aber den richtigen Moment des Abspiels - die Chance war vertan.

"Die Geesdorfer hatten die eine oder andere Gelegenheit. Auch nach Standards. Wirklich gefährlich wurden sie aber nicht", sah Müller den Punktgewinn nur selten in Gefahr. Allerdings war auch sein Team nach dem Seitenwechsel nur selten gefährlich. Lediglich Hellmuths Kopfball nach einer Freistoßflanke von Pascal Graf, der in der Schlussphase nach einem Zusammenprall mit Turban spielte, ging in Richtung Geesdorfer Tor. Ansonsten fehlte bei möglichen Kontersituationen die letzte Konsequenz. Doch das änderte nichts am positiven Gesamtfazit Müllers: "Die Partie war ausgeglichen und wir haben nur wenig zugelassen."

Tore: 1:0 Staudt (21.), 1:1 Hellmuth (37.).

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