Lichtenfels
Landesliga Nordost

FC Lichtenfels mit Arbeitssieg im Derby

Der Lichtenfelser Ersatzstürmer Maximilian Pfadenhauer sorgt mit seinem Doppelschlag zum 3:1 für die Entscheidung im Duell mit Aufsteiger Sonnefeld.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Lichtenfelser Kapitän Daniel Schardt (links) kämpft mit dem Sonnefelder Spielertrainer Bastian Renk um den Ball. Foto: Gunther Czepera
Der Lichtenfelser Kapitän Daniel Schardt (links) kämpft mit dem Sonnefelder Spielertrainer Bastian Renk um den Ball. Foto: Gunther Czepera
+2 Bilder
Einen verdienten, aber glanzlosen 3:1 (1:1)-Arbeitssieg haben die Landesliga-Fußballer des FC Lichtenfels gegen den Aufsteiger aus Sonnefeld gefeiert. 650 Zuschauer sahen ein kampfbetontes Derby, bei dem spielerische Höhepunkte eher Mangelware blieben.


Führung nach 20 Sekunden

Es begann furios. Keine 20 Sekunden waren gespielt, da zauberte Hellmuth einen langen Ball aus der eigenen Hälfte hinter die Gästeabwehr auf Oppel, der in den Strafraum eindrang und das Leder, leicht, aber entscheidend, abgefälscht von Özdemir, im Gehäuse versenkte.
Nur eine Minute später steckte Dietz auf Zollnhofer durch, der im Eins-gegen-eins an TSV-Torhüter Jauch scheiterte. Die Gäste waren sichtlich angeknockt, Lichtenfels hatte das Spiel im Griff, verpasste es aber, energischer auf den zweiten Treffer zu drängen und die Unsicherheiten in der Sonnefelder Defensive gleich noch einmal zu bestrafen.
Lediglich ein geblockter Versuch von Zollnhofer und ein zu hoch angesetzter Kopfball von Mahr waren noch zu notieren. Der TSV schwamm sich frei und erarbeitete sich ab der 20. Min. mehr Spielanteile. Ein erster Abschluss von Scheler aus spitzem Winkel ging vorbei, und als der gleiche Spieler nach einer guten halben Stunde aus kurzer Distanz den Pfosten traf, deutete sich der Ausgleich schon an. Der fiel in der 41. Min. Beland wurde am rechten Flügel alleine gelassen, drang in den Strafraum ein, wollte Renk bedienen, doch Hellmuth kam dem Sonnefelder Spielertrainer zuvor und grätschte den Rettungsversuch ins eigene Netz.
Die Hausherren kamen mit mehr Biss aus der Kabine. Und da die "Knipser vom Dienst", Jankowiak und Hönninger, im Moment nicht zur Verfügung stehen, musste es ganz einfach der "Ersatz-Neuner" Pfadenhauer richten.


Ersatz-"Neuner" trifft

In der 51. Min. erlief er sich einen völlig missratenen Rückpass der Sonnefelder und verwandelte kaltschnäuzig zum 2:1. Sieben Minuten später drosch er das Spielgerät, das ihm nach einem Gutgesell-Freistoß und der anschließenden Kopfballablage von Lulei vor die Füße fiel, aus kurzer Distanz unhaltbar zum 3:1 unter die Latte. Die Messe war damit gelesen.
Sonnefeld erholte sich von diesem Doppelschlag nicht mehr. Der eingewechselte Steiner hatte zwar zehn Minuten vor dem Ende noch eine "Hundertprozentige" zum Anschlusstreffer, ansonsten hatten die Korbstädter die Partie aber unter Kontrolle und hätten in der Schlussminute beinahe noch den vierten Treffer draufgepackt, doch Dauerläufer Oppel traf nach einem Solo nur das Aluminium. limm


Die Statistik

FC Lichtenfels: Köster - F- Goller (80. Lulei), Schardt, M. Hellmuth (49. N. Lulei), Graf, L. Dietz, Gutgesell (71. S. Dietz), Zollnhofer, Mahr, Pfadenhauer, Oppel / TSV Sonnefeld: Jauch - Kunick (79. Jacob), Pawellek, Simitci, Civelek, Graf (62. Thyroff), Scheler, Rödel, Renk, E. Dietz, Beland (74. Steiner) / SR: Joshua Roloff (Nürnberg) / Zuschauer: 650 / Tore: 1:0 Oppel (1.), 1:1 Hellmuth (41., Eigentor), 2:1 Pfadenhauer (51.), 3:1 Pfadenhauer (58.) / Gelb-Rote Karte: Mahr (79.) / -
Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren