Lichtenfels
Fußball-Landesliga

FC Lichtenfels hofft auf große Kulisse

Der FC Lichtenfels geht entspannt in die Partie gegen den SC Feucht und will mit besonderer Unterstützung den Favoriten ärgern.
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Mit seinem Treffer brachte der Lichtenfelser Stefan Fischer (links) den FCL am vergangenen Wochenende gegen Großschwarzenlohe mit 1:0 in Führung. Ob es ihm auch gegen Feucht gelingt? Foto: Gunther Czepera
Mit seinem Treffer brachte der Lichtenfelser Stefan Fischer (links) den FCL am vergangenen Wochenende gegen Großschwarzenlohe mit 1:0 in Führung. Ob es ihm auch gegen Feucht gelingt? Foto: Gunther Czepera

Nach einem erfolgreichen Osterwochenende mit vier Punkten aus zwei Partien wartet auf den FC Lichtenfels (9. Platz) in der Landesliga Nordost die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Am Samstag (16 Uhr) empfängt die Mannschaft des Trainer-Duos Alexander Grau und Christian Goller mit dem Tabellenzweiten SC Feucht einen Anwärter auf die Meisterschaft.

Unterstützung von Festival-Besuchern

Besonders auf die Atmosphäre freut sich Goller. Denn vom zeitgleich stattfindenden Ragnarök-Festival haben in den vergangenen Jahren immer wieder einige Menschen den Weg ins Karl-Fleschutz-Stadion gefunden. "Meine Jungs freuen sich darauf. Wenn man mal 500 oder 600 Zuschauer im Stadion hat, kriegt man das auf dem Platz schon mit", sagt der FCL-Trainer.

Der sportliche Aufwärtstrend der Lichtenfelser dürfte die Stimmung in der Mannschaft ebenfalls heben. Am Osterwochenende tütete der FCL mit einem 3:1-Sieg über den SC Großschwarzenlohe und einem 1:1 bei Quelle Fürth den Klassenerhalt rechnerisch ein. 14 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsrelegationsplatz sind in den verbleibenden vier Partien nicht mehr zu verspielen. Somit ist gegen den SC Feucht kein Druck vorhanden.

Feucht kämpft um den Aufstieg

Für die Gäste gilt das nicht: Die Mittelfranken machen sich noch berechtigte Hoffnungen auf die Landesliga-Meisterschaft. Einen Punkt liegt Feucht hinter Tabellenführer FC Eintracht Bamberg. Goller weiß um die Qualität des Gegners: "Viele Spieler aus dieser Mannschaft haben schon höherklassig gespielt, sogar in der 3. Liga. Dadurch ergibt sich die Qualität im Kader von alleine. Sie haben Spieler in ihren Reihen, die eine Partie alleine entscheiden können." Ein besonderes Auge müssen die Lichtenfelser auf Stephan König haben. "Er trifft in der Rückrunde reihenweise", sagt Goller. Neun Mal war der Angreifer nach dem Winter schon erfolgreich, insgesamt hat er in der laufenden Saison 17 Mal getroffen. In den zwei Spielen am Osterwochenende ging König allerdings leer aus.

Wie es gegen Spitzenmannschaften gehen kann, haben die Lichtenfelser in ihren Heimspielen gegen den TSV Neudrossenfeld (3.) und den SC Schwabach (4.) gezeigt. Mit jeweils 1:1 trotzten sie den Favoriten einen Punkt ab.

FCL mit Personalsorgen

Sorgenfalten bereitet dem FCL-Trainer einzig und allein die angespannte Personalsituation. "Da sieht es nach wie vor nicht gut aus. Kevin Wige, Florian Goller und Pascal Scholz haben sich Zerrungen zugezogen und Christopher Schaller ist am Sprunggelenk lädiert", sagt Goller. "Dazu stehen hinter den Einsätzen von Lukas Dietz und Martin Hellmuth noch Fragezeichen." Erfreulich war daher, dass am vergangenen Wochenende neben Spielern der zweiten Mannschaft zwei alte Bekannte aushalfen. "Dass Markus Mex und Niklas Lulei gespielt haben, obwohl sie eigentlich nicht mehr zum Kader gehören, war richtig cool", sagt Goller.

Joker Niklas Lulei

Lulei lief gegen Großschwarzenlohe und in Fürth sogar von Beginn an auf. Obendrauf erzielte er gegen die SG Quelle den Ausgleich zum 1:1-Endstand und verschaffte den Lichtenfelsern damit eine entspannte Ausgangssituation vor dem Spiel gegen den SC Feucht.

FC Lichtenfels: Kraus, Köster - L. Dietz (?), Hellmuth (?), Pfadenhauer, Mohr, Mex, Geldner, L. Jankowiak, Graf, Zollnhofer, Schardt, Ljevsic, Schunke, Fischer

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