Lichtenfels
Ringen

Erste Saisonniederlage für den AC Lichtenfels

Der AC Lichtenfels verliert den ersten Aufstiegskampf zur Bundesliga beim SC Anger mit 12:19. Vier Schulterniederlagen waren eine zu große Hypothek.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Lichtenfelser Achim Thumshirn (rotes Trikot) hatte seinen Gegner voll im Griff, sicherte sich vier Punkte und hielt so das Gesamtergebnis bei der Niederlage beim SC Anger in Grenzen.  Foto: Gunther Czepera
Der Lichtenfelser Achim Thumshirn (rotes Trikot) hatte seinen Gegner voll im Griff, sicherte sich vier Punkte und hielt so das Gesamtergebnis bei der Niederlage beim SC Anger in Grenzen. Foto: Gunther Czepera

Der AC Lichtenfels hat einen Dämpfer erlitten: Ausgerechnet im ersten Aufstiegskampf zur Bundesliga musste der Meister der Oberliga Nord seine erste Saisonniederlage hinnehmen. Beim SC Anger, dem Titelträger der Südstaffel, verlor der ACL mit 12:19.

"Gerade in dieser Höhe ist das Ergebnis für uns sehr enttäuschend", sagte der Lichtenfelser Kapitän Christoph Meixner nach dem Kampf. "Die Mannschaft konnte nicht ihr Potenzial abrufen. Am nächsten Wochenende wird eine gehörige Leistungssteigerung nötig sein, um den Rückstand auf Anger aufzuholen." Nichtsdestotrotz bleibe der ACL entschlossen, wolle die Niederlage im Heimkampf wettmachen und die Saison mit dem Bundesliga-Aufstieg krönen.

In der Aufhammer-Sporthalle in Anger mussten die Lichtenfelser Philipp Ender (57 kg, Freistil), Mario Petrov (61 kg, griechisch-römisch), David Korsunov (66 kg, Freistil) und Alexander Ender (80 kg, Freistil) jeweils 0:4-Schulterniederlagen hinnehmen. Im griechisch-römischen Schwergewichtskampf (130 kg) hatte Lukasz Banak im Kampf der Kolosse gegen Armin Majoros knapp mit 0:1 das Nachsehen.

Auch der Bamberger Johannes Lurz (75 kg, Freistil) konnte dem Aufstiegskampf nicht die erhoffte Wende für die Lichtenfelser geben. Er verlor mit 0:2 gegen den Angerer Max Pöschl.

Die Hoffnungsträger des ACL - Hannes Wagner, Christoph Meixner, Rumen Savchev und Achim Thumshirn - mussten es nun richten. Nach dreiwöchiger Pause startete der Stettener Christoph Meixner (98 kg, Freistil) wieder voll durch: Mit einem souveränen 3:0-Sieg setzte er sich gegen Konkurrent Lukas Koch durch.

Wagner verkürzt

Zudem verkürzte Hannes Wagner den Lichtenfelser Rückstand in einem spannenden Match gegen Simon Öllinger weiter. Er hielt den Junioren-Nationalkaderringer in der Gewichtsklasse bis 86 Kilogramm (griechisch-römisch) mit 3:0 nieder. Sein AC-Teamkollege Rumen Savchev (71 kg, griechisch-römisch) legte ebenfalls stark los und ging klar in Front. Jedoch konnte der Angerer Matthias Eckart gegen Kampfende auf 5:11 verkürzen. Somit holte Savchev "nur" einen 2:0-Erfolg.

Die Hoffnung auf den Aufstieg hielt Achim Thumshirn im letzten Kampf des Abends für die Lichtenfelser am Leben. Im mitreißenden Kampf der 75-Kilogramm-Klasse (griechisch-römisch) dominierte er seinen Kontrahenten Michael Klouceck mit 18:2, sicherte so vier Punkte für den ACL und verkürzte den Abstand im Gesamtergebnis auf 12:19.

Im letzten Kampf des Jahres - den Rückkampf gegen Anger vor heimischem Publikum am kommenden Samstag - wollen die Lichtenfelser um Trainer Venelin Venkov die Auswärtsniederlage wettmachen und sich die Qualifikation für die Bundesliga sichern. lup

Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren