Lichtenfels
Ringen

Ernüchterung für ACL-Reserve

Die Landesliga-Riege des AC Lichtenfels unterliegt dem TSV Burgebrach II mit 23:25.
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Der Lichtenfelser Philipp Ender (oben) legt seinen Gegner Philipp Kellner gleich auf beide Schultern, der Mattenleiter schaut genau hin.  Foto: G. Czepera
Der Lichtenfelser Philipp Ender (oben) legt seinen Gegner Philipp Kellner gleich auf beide Schultern, der Mattenleiter schaut genau hin. Foto: G. Czepera

Im zweiten Heimkampf mussten die Ringer der Bundesligareserve eine bittere Niederlage hinnehmen. Nach einem erfolgreichen Start in die Landesliga-Runde war am Korbmarktsamstag der TSV Burgebrach II zu Gast. Vor gut 150 Zuschauern lief zunächst vieles wie gewünscht, doch gelang es den AClern trotz einer 23:17-Führung zwei Kämpfe vor Ende nicht, den Sack zuzumachen. Mit dem 23:25 musste der AC eine ärgerliche Niederlage hinnehmen.

Erstmals im Trikot des ACL präsentierten sich Darius Mayek und Kai Kunze. Während Mayek ohne Gegner der Mannschaft kampflos vier Punkte sicherte, überzeugte Kunze in seinem ersten Kampf überhaupt mit einem schnellen Schultersieg.

Jugend gewinnt gegen Neustadt

Nach langer Zeit konnte der ACL wieder den Nachwuchs auf die Matte schicken. Im ersten Kampf in der oberfränkischen Jugendbezirksliga gelang gegen den TBVfL Neustadt-Wildenheid ein erfreulicher 20:12-Sieg.

Sowohl ACL II als auch die Jugend werden kommendes Wochenende in Hof um weitere Punkte ringen.

Da der ACL in der 57-Kilo-Klasse keinen Ringer stellen konnte, gingen acht Punkte kampflos an die Burgebracher.

Mert Emin (130 kg) bekam es in beiden Stilarten mit Johannes Baum zu tun. Ein gelungener Beinangriff im freien Stil sowie ein Wurf im griechisch-römischen trugen dazu bei, dass die Punkte in beiden Kämpfen zu Hause blieben und das Lichtenfelser Konto um vier Zähler anstieg.

Menel Salifoski (ACL) und Lucas Nein standen sich in der 61-Kilo-Klasse ebenfalls in beiden Stilarten gegenüber. Nach einem deutlichen Sieg im Greco-Kampf, fehlten dem ACler für den zweiten die Luft. Nein gewann auf Schultern. Unterm Strich bedeutete dies drei Punkte für Lichtenfels und vier für die Gäste.

Acht Punkte kampflos an den ACL

Im Halbschwergewicht (98 kg) war Lichtenfels mit Tobias Wagner (gr.-röm.) und Darius Mayek (Freistil) gut aufgestellt. Der TSV brachte keinen Ringer mit, so dass je vier Zähler an den ACL gingen.

Philipp Ender (55 kg) traf ebenfalls zweimal auf Philipp Kellner. Nachdem der Freistilkampf durch den hohen Druck des Gegners ein vorzeitiges Ende fand, gelang Ender im zweiten die Revanche und der Schultersieg nach einem Wurf (4:4).

Kai Kunze mit Schultersieg

Mit Kai Kunze (Fr.) und Jan Wagner (gr.-röm.) konnten sich in der 86-Kilo-Klasse zwei Lichtenfelser die Kämpfe gegen Daniel Roth teilen. Mit einem explosiven Beinangriff brachte Kunze seinen Gegner früh zu Boden und zwang ihn auf die Schultern.

Jan Wagner tat sich im griechisch-römischen Stil schwerer. Im vorletzten Kampf des Abends sah es für Lichtenfels beim Stand von 4:6 bis kurz vor Kampfende gut aus, ehe er nach einem eigenen Kopfzug zwei Sekunden vor Schluss noch vorzeitig verlor, was vier Punkte für Burgebrach bedeutete.

In beiden Stilarten trafen sich Alexander Ender (75 kg) und Josef Giehl. Nachdem der Gast im ersten Kampf mit viel Druck klar in Führung gegangen war, glich der ACler aus. Die letzte Wertung entschied dann jedoch zugunsten des TSVlers, der damit einen Mannschaftspunkt holte.

Im freien Stil lieferte Giehl erneut eine starke Leistung ab, was dem TSV vier weitere Wertungspunkte zum Gesamtsieg einbrachte. dam

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