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Lichtenfels
Fußball

Die Durststrecke des FC Lichtenfels soll enden

Der FC Lichtenfels und der FC Vorwärts Röslau sammelten zuletzt mehr Niederlagen als Punkte. Am Samstag steigt in Lichtenfels das direkte Duell.
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Schussgewaltiger Stürmer mit eingebauter Torgarantie: Der Ex-Kulmbacher Ertac Tonka (Mitte, im Trikot des ATS Kulmbach) ist in dieser Saison die Lebensversicherung des FC Vorwärts Röslau.  Foto: Monika Limmer/Archiv
Schussgewaltiger Stürmer mit eingebauter Torgarantie: Der Ex-Kulmbacher Ertac Tonka (Mitte, im Trikot des ATS Kulmbach) ist in dieser Saison die Lebensversicherung des FC Vorwärts Röslau. Foto: Monika Limmer/Archiv

Drei Punkte aus den vergangenen sechs Landesliga-Spielen sind eine magere Bilanz - nun will der FC Lichtenfels die Trendwende einleiten.

Die Chancen stehen nicht schlecht: Nach vielen Duellen gegen Topteams warten nun Gegner auf Augenhöhe auf den Tabellenneunten. Den Anfang macht am Samstag (16 Uhr) das Heimspiel gegen den ebenfalls arg gebeutelten FC Vorwärts Röslau. Der Zwölfte wartet seit sechs Partien auf einen Sieg. FC Lichtenfels - FC Vorwärts Röslau

Die Saisonverläufe der beiden Teams ähneln sich. Kurz gesagt: anfangs hui, aktuell pfui. Ab dem neunten Spieltag wollte Lichtenfels und Röslau nicht mehr viel gelingen. "Wir hatten zuletzt aber auch ein schwieriges Programm", sagt Christian Goller, der zusammen mit Alexander Grau das Lichtenfelser Trainerduo bildet. Gegen alle vier Teams, die sich an der Tabellenspitze etwas abgesetzt haben, trat der FCL an - und zog jeweils mit drei Treffern Unterschied den Kürzeren. "In der vergangenen Saison haben wir die Favoriten noch regelmäßig geärgert, in dieser ist uns das leider nicht gelungen", sagt Goller.

So auch zuletzt beim leistungsgerechten 0:3 beim SC Feucht (3.). Alle drei Gegentreffer fielen nach einem ruhenden Ball und anschließendem Kopfball. Sind Standardsituationen das neue Problemfeld der Lichtenfelser? "So weit würde ich nicht gehen. Lieber drei Kopfballgegentreffer in einem Spiel, als jede Woche einen", sagt Goller, lacht und gesteht ein: "Wir waren schon zu weit weg vom Mann, haben vielleicht etwas zu sehr im Raum verteidigt."

Die Lichtenfelser müssen diese Schwäche schnell beheben, denn die Röslauer haben kopfballstarke Spieler in ihren Reihen - allen voran Jaroslav Smrha. Der tschechische Verteidiger ist mit zwei Treffern der zweitbeste Torschütze der Röslauer. Eine Zahl, die nicht gerade für die Torgefährlichkeit des Vorwärts-Teams spricht. Aber da ist ja noch Ertac Tonka. "Der hat einen Lauf, steht immer richtig", sagt Goller. "Gefühlt hat Tonka alle Röslauer Treffer geschossen." Ganz so treffsicher ist der bayernligaerfahrene Stürmer (unter anderem SpVgg Bayreuth, TSV Neudrossenfeld) nicht, aber 13 der insgesamt 20 Saisontore der Röslauer gehen schon auf sein Konto.

Eine Doppelbewachung wird Tonka von den Lichtenfelsern aber nicht bekommen. "Nur Tonka aus dem Spiel nehmen, wird nicht reichen. Dafür sind die Röslauer zu gut organisiert", warnt Goller. Gerade Gastgeschenke in Form von leichten Fehlern - wie sie die Lichtenfelser in dieser Saison schon mehrmals verteilten - dürfe sein Team nicht machen.

Trotz allem Respekt vor dem Gegner peilen die Lichtenfelser einen Heimsieg an, denn Goller macht eine einfache Rechnung auf: "Sechs Punkte aus den nächsten drei Spielen und wir haben 25 Punkte. So viele hatten wir nach der Landesliga-Hinrunde noch nie." Nochmals 25 in der Rückrunde, dann sei ein einstelliger Platz möglich. Doch dafür muss Lichtenfels nun gegen Röslau und anschließend bei Schlusslicht TSV Sonnefeld sowie gegen den FC Coburg (14.) den Grundstein legen.

Verzichten müssen die Lichtenfelser am Wochenende auf Verteidiger Daniel Schardt (Urlaub). Dagegen kehren die zuletzt verhinderten Tobias Geldner und Markus Mex in den Kader zurück.

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