Bad Staffelstein
Kegeln

Derby unter geänderten Vorzeichen

Die Staffelsteiner erwarten in ihrem ersten "Heimspiel" auf den Bahnen der TSG Bamberg den SKC Victoria Bamberg.
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Volle Konzentration gegen den ewigen Rivalen Bamberg heißt es für den Staffelsteiner Kapitän Torsten Reiser und seine Teamkollegen zu bewahren, soll ein Derbysieg herausspringen.  Foto: sportpress
Volle Konzentration gegen den ewigen Rivalen Bamberg heißt es für den Staffelsteiner Kapitän Torsten Reiser und seine Teamkollegen zu bewahren, soll ein Derbysieg herausspringen. Foto: sportpress

Das ewig junge und oft hart umkämpfte Duell zwischen Staffelstein und Bamberg steigt zu einer symbolträchtigen Zeit: High Noon - um zwölf Uhr mittags werden am Samstag die ersten Kugeln abgegeben.

Der Spielplan will es so, dass es bereits am zweiten Spieltag der Kegler-Bundesligasaison zum Oberfrankenderby kommt. Das neu formierte Team vom Obermain um seinen Kapitän Torsten Reiser steht vor einer Bewährungsprobe. Eine Niederlage dürfen sich die Staffelsteiner nach dem 4:4 zum Auftakt in Raindorf eigentlich nicht leisten, wenn sie um die Meisterschaft mitspielen wollen.

Die Bamberger starteten mit einem 7:1-Heimerfolg über Aufsteiger Friedrichshafen in die neue Runde. Die Victorianer haben sich mit dem Ex-Staffelsteiner Radek Hejhal und Daniel Barth verstärkt, nachdem sie Florian Fritzmann nach Zerbst abgegeben haben. Das neue Trainerteam um die Spieler Christian Wilke und Cosmin Craciun will mit dem Team wieder ins internationale Geschäft, sprich mindesten Dritter werden, nachdem die Bamberger als Sechster der vergangenen Saison enttäuscht hatten.

"Christian Wilke wird seine Mannschaftskollegen auf der Bahn betreuen, und Cosmin wird sich um das Organisatorische kümmern", erläutert der SKC-Vorsitzende Markus Habermeyer das neue Konstrukt.

Leistungträger im Team sind die Nationalspieler Dominik Kunze (634 gegen Friedrichshafen) und Christian Wilke (687), wobei man Christopher Wittke (656) nicht außer acht lassen darf.

Den einzigen Punkt gegen Friedrichshafen gab der ebenfalls schon für Staffelstein spielende Cosmin Craciun mit 596 Holz um einen Zähler ab.

Für die Mannen aus Staffelstein wird das Derby eine starke Herausforderung. Reiser & Co. werden alles daran setzen, den ehemaligen Heimvorteil der Staffelberganlage auf die neue Spielstätte bei der TSG Bamberg zu übertragen.

Beim Remis zum Auftakt in Raindorf, als die Staffelsteiner nur zwölf Kegel vom Bahnrekord entfernt waren, konnten die Oberfranken ihr Potenzial teilweise noch nicht abrufen. Jetzt kann man sich eigentlich keinen Ausrutscher erlauben, wenn man ganz vorne mitspielen will. Wenn nun am Samstag ab 12 Uhr bei der TSG die ersten Kugeln rollen, heißt es für die Staffelsteiner sofort präsent zu sein und sich auf die eigenen Stärken zu besinnen.

Die sicher auch zahlreichen Victoria-Fans werden mit den Staffelsteiner Anhängern zu einer heißen Derby-Atmosphäre beitragen. Die Partie wird über sechs Bahnen ausgetragen. wu

Die neue SKC-Heimat

Die Kegelbahn der TSG 05 Bamberg finden die Staffelsteiner Kegelfans an der Galgenfuhr 30 in der Nähe der Bamberger Schleuse des Main-Donau-Kanals. Die Vereinsanlage liegt am Wehr in der Nähe des Luisenhains und verfügt über genügend Parkplätze. Die Heimspiele der Staffelsteiner beginnen jeweils samstags um 12 Uhr.

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