Burgkunstadt

Baur Burgkunstadt schlägt Nachbarn Kulmbach

Die Burgkunstadter gewinnen das Bayernliga-Derby gegen Lohengrin Kulmbach nach zeitweise knappem Verlauf mit 5:3.
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Der Wechsel von der Schluss- in die Startpaarung hat Johannes Partheymüller offensichtlich gut getan. Der Burgkunstadter überzeugte mit 203 Räumkegeln und insgesamt 580 Holz. Foto: Thomas Carl
Der Wechsel von der Schluss- in die Startpaarung hat Johannes Partheymüller offensichtlich gut getan. Der Burgkunstadter überzeugte mit 203 Räumkegeln und insgesamt 580 Holz. Foto: Thomas Carl

Ein Wochenende der Favoritensiege erlebte die Kegler-Bayernliga Nord. Dazu zählt auch der 5:3-Erfolg des Baur SV Burgkunstadt im Lokalderby gegen Lohengrin Kulmbach. Somit bleiben die Burgkunstadter weiter Tabellenvierter, denn das Toptrio gab sich keine Blöße. Der Polizei-SV Bamberg schlug Karlstadt mit 7:1, und Eschlkam fuhr in Herschfeld einen 6:2-Sieg ein. Knapp war alleine das Resultat zwischen dem Schlusslicht Fürth und Luhe-Wildenau. 6:2 klingt zwar deutlich, aber dem Gastgeber fehlten nur fünf Holz zum Unentschieden.

Baur SV Burgkunstadt - Lohengrin Kulmbach 5:3

Patrick Kalb, mehrfacher Bahnrekordhalter und zu Hause zuletzt in überragender Form, ließ seinen Durchhänger vom Spiel in Eibach schnell vergessen. Mit 310 Holz begann er stark, ehe er im dritten Satz mit 14 Achtern und einer Sieben 119 Holz auf die Vollen auf die Bahn zauberte. Mit 54 Räumkegeln leuchteten 173 auf dem Totalisator. Im letzten Satz ließ seine Konzentration etwas nach. Dennoch stand ein 622:545-Erfolg gegen den Kulmbacher Landel zu Buche.

An seiner Seite spielte erstmals Johannes Partheymüller, der seine starken Trainingseindrücke im Wettkampf umsetzte und seinem Gegenüber Gebhard (520) nicht den Hauch einer Chance ließ. In die Vollen lag Partheymüller konstant zwischen 93 und 96 Kegeln, aber auch im Abräumen gefiel er mit sehr guten 203 Holz. Lohn war für ihn Saisonbestleistung von 580 Holz, was seiner Mannschaft ein 2:0 bei 137 Überholz einbrachte.

Rückschlag in der Mitte

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Nach diesem prächtigen Start kam der Rückschlag. Sowohl Tobias Rießner als auch Michael Carl ließen die Konstanz vermissen. Der Baur-Youngster sah sich einem gut spielenden Wagner gegenüber und verlor schnell die ersten drei Sätze. Seine guten 156 am Ende kamen zu spät. Mit 560:581 verlor Rießner 21 Holz.

Carl misslang ebenfalls die Umsetzung seiner Trainingsresultate. Er verlor mit zunehmender Spieldauer die nötige Lockerheit und haderte nach seinem guten Start mit 158 mit seinen folgenden 139 und 121 Zählern. 141 zum Ende ließen gegen den starken Förtsch keinen Satzgewinn zu. Mit dem 2:2 war der Vorsprung der Gastgeber auf 69 Kegel geschrumpft.

Als dann Harald Zapf mit 247 zu verhalten startete und gegen Dieter Kestel ausgewechselt wurde, war der dritte Mannschaftspunkt für die Kulmbacher gebucht. Kestel konnte lediglich auf 516 komplettieren, was gegen einen Meußgeyer (569) viel zu wenig war.

Peter Zapf sichert den Sieg

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Auf den Baur-Mannschaftsführer Peter Zapf war aber Verlass. Er hielt dem Druck stand und überzeugte mit konstantem Spiel. 148, 157, 150 und 149 lautete seine beeindruckende Serie. 217 Holz im Spiel auf die Einzelnen taten ihr Übriges, um mit 604 erneut die 600-Holz-Marke zu übertreffen und einen souveränen Sieg gegen Förster (540) einzufahren. Es verblieben somit 80 Holz auf Seiten der Baur-Kegler.

Die Statistik

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Baur SV Burgkunstadt - Lohengrin Kulmbach 5:3

(12:12 Sätze; 3441:3361 Holz) P. Kalb - Landel 4:0 (622:545) J. Partheymüller - Gebhard 3:1 (580:520) T. Rießner - Wagner 1:3 (560:581) M. Carl - Förtsch 0:4 (559:606) H. Zapf/D. Kestel - Meußgeyer 0:4 (516:569) P. Zapf - Förster 4:0 (604:540)

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