Lichtenfels
Fußball-Landesliga Nordost

Auswärtspunkte wären für Lichtenfels Gold wert

Der FC Lichtenfels gastiert beim ASV Veitsbronn-Siegelsdorf und kann mit einem Sieg einen Konkurrenten im Abstiegskampf der Landesliga distanzieren
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Der Lichtenfelser Lukasz Jankowiak (rechts) enteilt beim 2:0-Hinspielsieg seinem Bewacher Marius Mauder, der beim ASV Veitsbronn der erfolgreichste Torschütze ist. Foto: Gunther Czepera
Der Lichtenfelser Lukasz Jankowiak (rechts) enteilt beim 2:0-Hinspielsieg seinem Bewacher Marius Mauder, der beim ASV Veitsbronn der erfolgreichste Torschütze ist. Foto: Gunther Czepera
Nachdem das Heimspiel gegen die SG Quelle Fürth (6.) am vergangenen Samstag dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen ist, rollt am Sonntag um 14 Uhr wohl wieder der Ball für die Fußballer des FC Lichtenfels (12.). Dann gastiert die Mannschaft der beiden Trainer Christian Goller und Alexander Grau in der Landesliga Nordost beim ASV Veitsbronn-Siegelsdorf (15.). Ein Auswärtsdreier würde dabei nicht nur weiteren Auftrieb geben, sondern auch einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Nichtabstiegsplätze weiter distanzieren. Außerdem kämen die Lichtenfelser ihrem Ziel, dem sorgenfreien Mittelfeld, wieder ein gutes Stück näher.
Die zuletzt aufsteigende Form mit vier Punkten aus drei Spielen gegen die Topmannschaften der Landesliga Nordost lässt zumindest auch vermuten, dass die Lichtenfelser nach ihrer Durststrecke mit acht Spielen ohne Sieg wieder in der Spur sind. Umso ärgerlich dürfte daher auch die witterungsbedingte Absage des Heimspiels am vergangenen Samstag gegen Quelle Fürth gewesen sein. "Wir hatten zwar schon relativ große personelle Probleme, aber ganz ehrlich, wir hätten sehr gerne gespielt", beteuert FCL-Trainer Christian Goller. "Der Platz war aber einfach zu aufgeweicht, und ein Ligaspiel auf unserem Nebenplatz ist logistisch kaum zu stemmen."


Konkurrenten distanzieren

Vielleicht kam die längere Vorbereitungsphase für die Korbstädter aber auch genau zum richtigen Zeitpunkt, denn am morgigen Sonntag um 14 Uhr geht es um wichtige Punkte im Kampf um die Nichtabstiegsplätze. Mit einem Sieg könnten die Lichtenfelser den Abstand zu den nur einen Punkt vor Schlusslicht Frohnlach liegenden ASVlern auf acht Zähler vergrößern. "Natürlich ist das ein Gegner, der hinter uns steht, aber nach dem schwachen Start, hat sich Veitsbronn wieder gefangen", warnt Christian Goller vor den Mittelfranken. "Die hatten zu Saisonbeginn großes Verletzungspech. Jetzt da einige Leistungsträger wieder zurückgekommen sind, sind sie aber absolut konkurrenzfähig."
Tatsächlich tat sich der ASV zum Saisonstart sehr schwer, verloren unter anderem auch das Hinspiel in Lichtenfels (0:2) und musste bis zum zehnten Spieltag auf den ersten Saisonsieg (5:2 gegen SpVgg Erlangen) warten. Darauf folgten aber gleich zwei weitere überzeugende Auftritte gegen die SpVgg Bayreuth II (3:1) und gegen den Siebten SpVgg Selbitz (4:2). Zuletzt kassierte die Mannschaft von Trainer Michael Green aber wieder zwei Niederlagen gegen Spitzenreiter ATSV Erlangen (0:3) und beim Vorletzten VfL Frohnlach (2:5), wobei gerade wieder die Abwehrreihe (schon 37 Gegentore) als Schwachstelle ausgemacht werden konnte.
Offensiv hat der ASV allerdings ein starkes Duo um Marius Mauder (9 Tore/2 Vorlagen) und Thomas Schilmeier (5/7) zu bieten, das zusammen an 23 der bisher 26 erzielten Treffer direkt beteiligt war. Trotzdem versprüht Christian Goller Zuversicht vor dem kommenden Gastspiel, da alle zuletzt verhinderten Leistungsträger wieder mit an Bord sind: "Uns muss man erst einmal schlagen. Unser Ziel ist mindestens ein Punkt."
FC Lichtenfels: Schulz, Köster; Schardt, Graf, Lulei, S. Dietz, L. Dietz, Mahr, Oppel, Wige, Hönninger, Jankowiak, Mohr, F. Goller, Gutgesell, Zollnhofer, Kremer (?)

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