Michelau
Triathlon

Andreas Dreitz in Marbella beim 70.3

Am Samstag startet der Michelauer Andreas Dreitz beim 70.3-Ironman auf Marbella und will dort sich für die Halbdistanz-WM qualifizieren.
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Die bergige Radstrecke um Marbella kommt dem starken Fahrer Andreas Dreitz entgegen. Im Vorjahr wurde der Michelauer dort Dritter. Foto: pr
Die bergige Radstrecke um Marbella kommt dem starken Fahrer Andreas Dreitz entgegen. Im Vorjahr wurde der Michelauer dort Dritter. Foto: pr

Drei Wochen nach dem Ironman in Südafrika mit der erfolgreichen Qualifikation für die Weltmeisterschaft im Oktober auf Hawaii startet am heutigen Samstag Andreas Dreitz beim Halbdistanzrennen 70.3 in Marbella. An der spanischen Costa del Sol will der Profi des Teams Erdinger-alkoholfrei wieder vorne landen und sich für die 70.3-WM im September in Nizza qualifizieren.

Geändertes Qualifikationssystem für 70.3-WM

Auch für die Halbdistanzweltmeisterschaft hat der Veranstalter Ironman das Quali-System geändert. Für einen Startplatz (Slot) ist eine Sieg bei einem 70.3-Rennen nötig. Sollte der Sieger bereits über ein Ticket verfügen, wird der Slot an den Zweitplatzierten weitergegeben.

Der 30-Jährige aus Michelau ließ vor seinem Start in Marbella unserer Zeitung gegenüber noch einmal sein Rennen in Südafrika Revue passieren. "Im entscheidenden Moment habe ich in der Wechselzone den Anschluss an die Spitze verpasst. Als ich fast aufgeschlossen hatte, musste ich nochmal kurz umdrehen und meine verlorene Verpflegungsflasche wieder einsammeln", erzählt Dreitz von seinem Fauxpas. Außerdem machte der Rückenwind das Rennen in vielen Passagen sehr schnell. "Da ist es sehr schwierig, die Lücke wieder zu schließen. Dies ist mir erst nach fast 110 Kilometern gelungen. Ich habe dann das Renngeschehen von vorne gestaltet."

Wechselzeiten sind zu verbessern

Da Dreitz erst sein fünftes Langdistanzrennen absolvierte, zog er auch daraus neue Erkenntnisse und seine Lehren. "Das erste Rennen der Saison ist immer etwas besonderes. Ich werde vor allem an meine Wechselzeiten arbeiten, um von Anfang an vorne dabei zu sein. Außerdem werde ich wieder Tests im Windkanal und auf der Radbahn machen, um noch weitere Watt zu sparen", erklärte der Oberfranke, der sich über die Qualifikation für Hawaii freue.

Starke Konkurrenz an der Costa del Sol

Zuversichtlich geht Dreitz ins das Rennen am Samstag. Vor allem die hügelige Radstrecke hatte ihm im Vorjahr viel Freude bereitet. Doch die Konkurrenz ist stark. Die Spezialisten der halben Distanz, Ivan Raña aus Spanien sowie der zweimalige Olympiasieger Alistair Brownlee, werden spätestens auf der Laufstrecke Druck machen. Auch der Vorjahreszweite Chris Leiferman wird dabei sein. Dreitz dominierte 2018 das Rennen lange Zeit und wurde erst wenige Kilometer vor dem Ziel von Leifermann und David McNamee überholt.

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