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Triathlon

Andreas Dreitz gewinnt "Duell" gegen Zaun

Der Michelauer Profi verliert durch den Sturz in eine Streckenbegrenzung viel Zeit und wird zum Saisonauftakt in Rom Zehnter.
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Andreas Dreitz beendete nach seiner Begegnung mit einem Zaun mit Schrammen den Part auf dem Rad. Am Ende kam der Michelauer bei seinem ersten Wettkampf in diesem Jahr als Zehnter ins Ziel.  Foto: pr
Andreas Dreitz beendete nach seiner Begegnung mit einem Zaun mit Schrammen den Part auf dem Rad. Am Ende kam der Michelauer bei seinem ersten Wettkampf in diesem Jahr als Zehnter ins Ziel. Foto: pr
Der Michelauer Profi verliert durch den Sturz in eine Streckenbegrenzung viel Zeit und wird zum Saisonauftakt in Rom Zehnter.Die Challenge in Rom sollte für den Michelauer Triathlon-Profi Andreas Dreitz der Auftakt in ein erfolgreiches Jahr 2018 darstellen mit dem Höhepunkt bei der Ironman-WM im Oktober auf Hawaii. Doch darauf wurde nichts.


Pannen bei den Organisatoren

Beim ersten europäischen Wettkampf der beiden großen Triathlon-Serien (Challenge und Ironman) lief von Seiten der Organisation einiges nicht rund. So war wohl die Radstrecke nicht 90 sondern nur 80 km lang. Der Höhepunkt war dann, dass die beiden Führenden, Patrick Dirksmeier und Johann Ackermann, vom Führungsmotorrad fehlgeleitet wurden. Die beiden Deutschen hatten sich auf dem Rad deutlich von den Verfolgern abgesetzt. "Ich bin gemeinsam mit Johann Ackermann um den Sieg gefahren, bis uns das Führungsmotorrad um die falsche Ecke brachte", schrieb Dirksmeier auf seiner Facebookseite. Beim Wechsel angekommen ließ ein Offizieller die beiden ihre Fahrräder wieder vom Wechselständer nehmen und noch einmal den richtigen Weg fahren. Die über drei Minuten Vorsprung schmolzen auf eine.

So überholten auf der Halbmarathon-Strecke noch einige starke Läufern die beiden Deutschen. Der Sieg ging an den Briten Adam Bowden (3:22:03 Std.) vor den beiden Spaniern Pablo Dapena Gonzalez und Inaki Baldellou Verdejo. Dirksmeier wurde mit 53 Sekunden Rückstand zum Zweiten nur Fünfter. Ackermann landete auf Rang 7.


Dreitz mit Rückstand aus dem Wasser

Mit dem Ausgang des Rennens hatte Andreas Dreitz währenddessen nichts zu tun. Auf Rang 17 stieg der 29-Jährige mit eineinhalb Minuten Rückstand auf den Führenden aus dem Wasser am Yachthafen von Ostia.


Gleich gegen einen Zaun gesteuert

Auf seiner neuen Rennmaschine wolle der Profi vom Team Erdinger-alkoholfrei zur Aufholjagd blasen. Doch steuerte er sein Rad gleich in der ersten Runde in einen Zaun. Dreitz nahm den Sturz mit Humor: "Ich habe den Crashtest Rad gegen Zaun gewonnen." Bis der Michelauer versorgt war, vergingen aber einige Minuten. Zu Beginn von Runde 2 hatte er so fünf Minuten Rückstand auf den zu diesem Zeitpunkt bereits führenden Ackermann. Bis zum Wechsel zum Laufen reduzierte er den Abstand noch auf 2:15 Min. und lag vor dem Halbmarathon auf Rang 14.


Dreitz: Guter Test, schlechtes Resultag

"Ich bin gut in den Lauf gekommen. Die Strecke kam aber den guten Läufern entgegen. Als bei mir die Schmerzen größer wurden, war mir klar, dass ich keine Chance hatte", meinte Dreitz hinterher, bezeichnete sein erstes Saisonrennen aber als "guten Test". "Das Rad ist schnell, ich bin nicht ernsthaft verletzt, auch wenn das Resultat natürlich nicht das ist, was ich mir vorgenommen hatte."


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