Lichtenfels
Ringen

ACL-Reserve mit nächstem Favoritensturz

Die Bundesliga-Reserve des AC Lichtenfels entwickelt sich in der Ringer-Landesliga Nord zum Favoritenschreck.
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Mario Petrov (oben) trug mit einem Sieg zum Mannschaftserfolg der Landesliga-Riege bei. Foto: Archiv/Gunther Czepera
Mario Petrov (oben) trug mit einem Sieg zum Mannschaftserfolg der Landesliga-Riege bei. Foto: Archiv/Gunther Czepera

Nachdem die Lichenfelser am Feiertag dem SC 04 Nürnberg II die erste Niederlage zugefügt hatten, bezwangen sie am Samstag den nächsten Tabellenführer. Beim SC Oberölsbach siegten die Ringer vom Obermain mit 33:16 und liegen nun nur zwei Punkte hinter dem Spitzenduo auf Rang 4.

Zurabyan siegt überlegen

In Oberölsbach trat die ACL-"Zweite" erstmals mit voll besetzter Mannschaft an. Karen Zurabyan (57 kg) hatte in beiden Stilarten kein Problem mit Felix Leinweber. Er besiegte den Oberölsbacher im ersten Kampf mit technischer Überlegenheit und im zweiten Einsatz bei einem Stand von 12:0 auf Schulter und trug somit acht Punkte zum Teamergebnis bei.

Mert Emin (130 kg) sah gegen den SCler Pascal Hampel zweimal kein Land. Trotz anfänglicher Führung wurde er in beiden Paarungen vorzeitig besiegt (8:8).

Da die Gastgeber in der 61-Kilo-Klasse keinen Ringer stellten, fuhren Mario Petrov und Menel Salifoski kampflos je vier Punkte ein (16:8).

Mayek siegt überlegen

In der ersten Paarung im Halbschwergewicht (98 kg) hatte es Tobias Wagner im freien Stil mit Serdar Biyikoglu zu tun. Auch wenn die eigene Offensive nicht ihr Ziel fand, brachte Wagner den Kampf über die Zeit.

Im griechisch-römischen Stil traf ACL-Neuzugang Darius Mayek auf Matthias Stich. Der Lichtenfelser sammelte beherrscht Punkt für Punkt und siegte kurz nach Beginn der zweiten Runde durch technische Überlegenheit (20:11).

In der 66-Kilo-Freistil-Klasse tat sich Burkhard Michalski gegen Lukas Leinweber schwer. Ohne Glück ging der Kampf mit 1:6 an Oberölsbach. Mario Petrov (gr.-röm.) revanchierte sich gegen Martin Kölbl, sammelte ohne Gegenpunkt fünf Punkte und sorgte dafür, dass in diesem Gewicht je zwei Punkte auf die Mannschaftskonten kamen (22:13).

Kunze mit Beinangriffen

Kai Kunze (86 kg, Freistil) zeigte gegen Elias Brunner nicht nur starke Beinangriffe, sondern ebenso eine technisch saubere Leistung und punktete seinen Gegner in der zweiten Runde mit 15:0 aus.

Trotz der ungewohnten Gewichtsklasse gelang es Alexander Ender im klassischen Stil an die Leistung seines Teamkameraden anzuknüpfen und mit 14:0 nach sechs Minuten einen klaren Sieg einzufahren (29:13).

Schultersieg für Tomaszek

Dominik Sohn und Lukas Tomaszek traten in der 75-Kilo-Klasse jeweils gegen Michael Sittel an. Im griechisch-römischen Stil tat sich Sohn schwer und musste den Kampf nach Ablauf der Kampfzeit dem Gastgeber überlassen.

Tomaszek brachte seinen Gegner im freien Stil nach wenigen Sekunden in die Bodenlage und zwang diesen dort mit seiner bewährten Zange auf beide Schultern (33:16).dam

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