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AC Lichtenfels will unbesiegt in den Showdown

Die Oberliga-Meisterschaftskämpfe werfen ihre Schatten voraus. Doch davor wollen die Lichtenfelser am Samstag gegen Kelheim ihre weiße Weste wahren. Die zweite Mannschaft erwartet Neumarkt.
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Der Lichtenfelser Johannes Lurz scheint hier seinen Hofer Gegner Paul Schmidtke ungespitzt in den Boden zu rammen. Ob sich die Kelheimer am Samstag ebenfalls so behandeln lassen, bleibt abzuwarten. Foto: Czepera
Der Lichtenfelser Johannes Lurz scheint hier seinen Hofer Gegner Paul Schmidtke ungespitzt in den Boden zu rammen. Ob sich die Kelheimer am Samstag ebenfalls so behandeln lassen, bleibt abzuwarten. Foto: Czepera

Am Samstag endet die reguläre Saison für die Ringer des AC Lichtenfels. Doch an Entspannung ist noch lange nicht zu denken. An den kommenden zwei Samstagen stehen die Finalkämpfe um die bayerische Oberligameisterschaft und damit auch um den Aufstieg in die Bundesliga an.

Der Gegner der Korbstädter steht mit dem oberbayerischen Vertreter SC Anger bereits fest. Doch bevor es um den Titel geht, steht noch das Duell am morgigen Samstag (19.30 Uhr, AC-Halle) gegen den ATSV Kelheim an. Die zweite Mannschaft beendet die Saison in der Gruppenliga gegen die Reserve der WKG Neumarkt/Feucht II ab 18.15 Uhr.

Luptowicz warnt vor Kelheim

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Mit einem Heimsieg gegen den Tabellensechsten aus Kelheim könnte man eine der erfolg-reichsten Runden in der Vereinsgeschichte vollenden. So würde man seine weiße Weste wahren. "Das ist auch unser großes Ziel", gibt sich Mannschaftsführer Daniel Luptowicz optimistisch. "Wir werden noch mal unsere bestmögliche Mannschaft stellen und wollen keine böse Überraschung gegen Kelheim erleben. Wir sind nach dem 18:11 in der Hinrunde gewarnt und kennen die Gäste als unangenehmen Gegner."

Die Gäste aus dem niederbayerischen Kelheim stehen mit vier Saisonsiegen auf dem sechsten Tabellenplatz und bleiben somit der Oberliga Nord auch im nächsten Jahr erhalten. Mit den beiden ungarischen Spitzenringer Bence Juhasz und Csongor Knipli sowie dem Vize-Europameister der Kadetten, Johannes Mayer, verfügen die Kelheimer über Erfolgsgaranten.

Wer ist Ungarns Nr. 1?

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Freuen dürfen sich die Ringerfans hoffentlich auf den Spitzenkampf der beiden ungarischen Landsleute Josezf Andrasi (im Dress des ACL) gegen den ehemaligen Lichtenfelser Bundesligaringer Bence Juhasz. Beide konnten bisher all ihre Kämpfe gewinnen. Hier geht es intern um die Nr. 1 im ungarischen Kader. "Das ist der Kampf, den wir alle gerne sehen möchten", äußerte sich der Coach Venelin Venkov hoffnungsvoll. Nach dem Duell gegen Kelheim steigt die After-Fight-Party in der ACL-Sportsbar mit DJane Marina. Jeder Zuschauer erhält ein Freigetränk.

Termine der Aufstiegskämpfe

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Allzu lange feiern können die Lichtenfelser Athleten nicht. Bereits am nächsten Samstag fahren sie ins Berchtesgadener Land an die deutsch-österreichische Grenze. Dort treffen die Korbstädter auf den SC Anger. Die Oberbayern dominierten ähnlich wie der AC Lichtenfels ihre Gruppe. Allerdings kassierten sie zwei Niederlagen und feierten dementsprechend erst am vergangenen Wochenende den Titel. Der Hinkampf findet am Samstag, 15. Dezember, 19.30 Uhr, in Anger statt. Der Rückkampf steigt eine Woche später in der AC-Halle.

Kartenvorverkauf

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Für den "Showdown" zwei Tage vor Heiligabend in Lichtenfels bietet der ACL am Samstag direkt nach dem Kampf sowie am Sonntag zwischen 14 und 16 Uhr an der AC-Halle einen Kartenvorverkauf an. Alle bisherigen Sitzplatzdauerkarteninhaber haben bis dahin Zeit, ihren angestammten Platz zu erwerben. Danach geht dieser in den freien Verkauf. hsch



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