Lichtenfels
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AC Lichtenfels ist Außenseiter beim Mitaufsteiger

Der AC Lichtenfels tritt zum Rückrundenauftakt der Bundesliga beim Überraschungsteam ASV Schorndorf an.
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Es ist zum Verzweifeln: Der AC Lichtenfels um den starken Bastian Hoffmann war mehrmals nahe am ersten Saisonsieg dran, doch noch steht der Aufsteiger punktlos am Tabellenende der Bundesliga.  Foto: Gunther Czepera
Es ist zum Verzweifeln: Der AC Lichtenfels um den starken Bastian Hoffmann war mehrmals nahe am ersten Saisonsieg dran, doch noch steht der Aufsteiger punktlos am Tabellenende der Bundesliga. Foto: Gunther Czepera

Die Hinrunde ist für den AC Lichtenfels beendet, mit sieben Niederlagen steht der Aufsteiger ohne Pluspunkt am Tabellenende der Bundesliga Südost.

Dass es für den ACL, der seinen Ringern bewusst die Chance gegeben hat, Bundesligaluft zu schnuppern, in der 1. Liga schwer wird, war klar. Doch einen oder zwei Siege hatten sich die Offiziellen schon erhofft. Zuletzt war der Erfolg greifbar, doch das Kellerduell gegen Erzgebirge Aue ging mit 12:14 verloren. Auch gegen den SV Hallbergmoos (12:13) setzte es in dieser Saison eine bittere Niederlage. Zudem wäre beim SV Johannis Nürnberg (9:16) bei Normalform des Schwergewichtlers sicherlich mehr möglich gewesen. In den restlichen vier Begegnungen mussten die Lichtenfelser die Übermacht des Gegners anerkennen.

Doch die ACL-Ringer stecken den Kopf nicht in den Sand und wollen nun in der Rückrunde angreifen, die anstehende Aufgabe am Samstag (19.30 Uhr) beim Überraschungsvierten ASV Schorndorf ist aber eine extrem schwere. "Der ASV ist in diesem Duell absoluter Favorit", schätzt der Lichtenfelser Trainer Venelin Venkov die Chancen seiner Mannschaft ein. "Wir werden aber das Bestmögliche rausholen und wollen versuchen, den Mitaufsteiger zu ärgern."

Die Schorndorfer um Cheftrainer Sedat Sevsay sind voll im Rennen um die Play-off-Plätze. Nur gegen die drei vor ihnen platzierten Teams - Meister SV Wacker Burghausen, Vizemeister Red Devils Heilbronn und RSV Greiz - haben sie verloren. Der Lohn ist mit 8:6 Punkten der vierte Platz. In der Rückrunde werden nun allerdings die Stilarten in den jeweiligen Gewichtsklassen getauscht. Viele Ringer werden dabei in einer höheren oder niedrigeren Gewichtsklasse antreten. Es werden aber auch neue Kämpfer zu den Aufgeboten der Teams stehen.

So rechnen die Lichtenfelser im Vergleich zur Vorrunden-Aufstellung mit einigen Veränderungen bei den Schorndorfern. Mit Abdolmohamed Papi (Iran, 66 kg, griechisch-römisch), Ilja Klasner (98 kg, griechisch-römisch) und Fatih Yasarli (Türkei, 130 kg, Freistil) wird es aber wohl nicht zu einem Qualitätsverlust kommen.

Für die Fans des AC Lichtenfels besteht wieder die Möglichkeit, das Team im Mannschaftsbus zu begleiten. Abfahrt ist um 13.30 Uhr an der AC-Halle.

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