Lichtenfels

AC Lichtenfels II bestätigt Erfolg zum Rückrundenauftakt in Forchheim

Mit einem 36:17-Sieg beim AC Bavaria Forchheim ist die Bundesligareserve des AC Lichtenfels in die Rückrunde der Ringer-Landesliga Nord gestartet.
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Der Lichtenfelser Tobias Wagner (rechts) musste sich in Forchheim einem 35 Kilo schwereren Gegner im Schwergewicht bis 130 Kilo zweimal geschlagen geben.  Foto: Archiv/Gunthher Czepera
Der Lichtenfelser Tobias Wagner (rechts) musste sich in Forchheim einem 35 Kilo schwereren Gegner im Schwergewicht bis 130 Kilo zweimal geschlagen geben. Foto: Archiv/Gunthher Czepera

Nachdem es zum Saisonstart gelungen war, den Mitaufsteiger vor eigenem Publikum mit 24:12 zu schlagen, fuhren Betreuer, die Trainer Ali Hadidi und Philipp Schütz mit sieben Ringern nach Forchheim, um den Erfolg zu wiederholen.

Nachdem zehn Kämpfe auf der Matte ausgetragen waren, stand am Ende ein unerwartet klarer Sieg zu Buche. Damit gelang es der ACL-"Zweiten", sich im Kampf um den Titel zwei wichtige Punkte zu sichern.

ACL gerät klar in Rückstand

Da Lichtenfels in der 57-KiloKlasse keinen Ringer gegen den Forchheimer Alexei Keller stellen konnte, gingen die Punkte kampflos an die Gastgeber (0:8).

Dem aufgerückten Lichtenfelser Tobias Wagner (130 kg) stand mit Maximilian Brandmayer ein volles Schwergewicht gegenüber. Die 35 Kilogramm Unterschied merkte er vor allem im klassischen Stil, als er vor Ende der ersten Runde auf beide Schultern gezwungen wurde. Im freien Stil hielt Wagner besser dagegen und brachte einen zwischenzeitlich engen Kampf über die Zeit (0:14).

Menel Salifoski (61 kg) traf zweimal auf Peerawat Piengta. Im freien Stil gelang dem Lichtenfelser bereits in der ersten Runde ein Schultersieg. Trotz der Nachwehen durch das Gewichtmachen, ging Salifoski auch in seinem zweiten Kampf dominant ans Werk. Nach einem Kopfzug aus dem Bilderbuch schulterte er seinen Kontrahenten ein zweites Mal (8:14).

Schultersieg für Kai Kunze

Im ersten 98-Kilo-Duell stand Kai Kunze dem deutlich schwereren Andreas Hoffmann im freien Stil gegenüber. Nachdem der Gast in der ersten Runde in den Kampf fand, holte Kunze nach der Pause einen Schultersieg heraus.

Jan Wagner - ebenfalls deutlich leichter als sein Gegner Gregor Herzing - ließ in einem strategisch geführten Kampf so wenig zu, wie möglich und brachte seinen Kampf mit 0:3 über die Zeit. (12:17)

In der 66-Kilo-Klasse waren die Forchheimer unbesetzt, so dass Philipp Ender und Burkhard Michalski die Punkte kampflos erhielten (20:17).

Auch im 86-Kilo-Limit traten Jan Wagner und Kai Kunze für den ACL an. Nachdem Wagner sich Stück um Stück in seine Fass-Art gearbeitet hatte, schulterte er Kjell Eisele mit einem Kopfzug.

Kai Kunze stand demselben Gegner gegenüber und punktete ein ums andere Mal mit dynamischen Beinangriffen, bis er den Kampf mit 17:0 vorzeitig für sich entschied (28:17).

In beiden Paarungen der 75-Kilo-Klasse trafen sich Alexander Ender und David Held. Ohne sich von der unkonventionellen Offensive seines Gegners aus dem Konzept bringen zu lassen, gelang Ender im freien Stil ein Schultersieg.

Die taktische Umstellung des Forchheimers gestaltete den zweiten Kampf enger, das identische Ergebnis konnte der Forchheimer allerdings nicht verhindern (36:17).dam

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