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AC Lichtenfels zahlt erneut Lehrgeld

Bei Vizemeister Red Devils Heilbronn setzte es für den Bundesliga-Aufsteiger AC Lichtenfels eine 7:22-Niederlage.
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Karen Zurabyan (rechts, im Duell mit dem Auer Said Gazimagomedov) brachte die Lichtenfelser in Heilbronn in Führung, doch der Vizemeister war insgesamt eine Nummer zu groß.  Foto: Gunther Czepera
Karen Zurabyan (rechts, im Duell mit dem Auer Said Gazimagomedov) brachte die Lichtenfelser in Heilbronn in Führung, doch der Vizemeister war insgesamt eine Nummer zu groß. Foto: Gunther Czepera

Die Durststrecke des AC Lichtenfels in der Bundesliga Südost hält an. Keine 24 Stunden nach der 12:14-Heimniederlage gegen den FC Erzgebirge Aue ging es für die Lichtenfelser am Sonntag nach Heilbronn. Zum Hinrundenabschluss erwartete sie dort mit den Red Devils der Tabellenzweite.

Der Außenseiter aus Lichtenfels gestaltete das Duell bis kurz nach der Pause noch ausgeglichen (7:9), musste aber beim 7:22-Endstand anerkennen, dass die Hausherren eine Nummer zu groß waren. Die Kämpfe in der Übersicht: 57 kg, Freistil: Karen Zurabyan (ACL) ging gegen Anatolii Buruian in der ersten Runde in Führung. Nach erfolgreich abgewehrtem Beinangriff baute er diese in Runde 2 mit einem Überwurf auf 6:0 aus. Nachdem sein Gegner ihn von der Matte gedrängt hatte, siegte der Lichtenfelser durch eine weitere Vierpunkte-Wertung mit 10:1. (0:3) 130 kg, griechisch-römisch: Alex Szöke (ACL) geriet gegen den deutlich schwereren Eduard Popp durch eine Oberlage des Heilbronners ins Hintertreffen. In der zweiten Runde werteten die Punktrichter die angeordnete Bodenlage zugunsten des aktiveren Gastgebers zum 0:3-Endstand aus Lichtenfelser Sicht. (2:3)

61 kg, griechisch-römisch: Jozsef Andrasi (ACL) blieb gegen den offensiven Dustin Scherf standhaft. Den Vorwärtsdrang des Devils begegnete er mit zwei Konterangriffen am Mattenrand. Seine 6:0-Pausenführung münzte der Lichtenfelser per angeordneter Oberlage in einen 7:2-Endstand um. (2:5)

98 kg, Freistil: Christoph Meixner (ACL) fand gegen die kontinuierlichen Angriffe seines Gegners Patryk Dublinowski kein Mittel. Der Heilbronner sicherte sich nach Beinangriffen immer wieder die Oberlage. Bei einem Pausenstand von 0:6 musste Meixner das vorzeitige Kampfende in Runde 2 hinnehmen. (6:5)

66 kg, Freistil: Bastian Hoffmann (ACL) musste sich George Bucur nach einem couragierten Kampf mit 3:17 nach voller Kampfzeit geschlagen geben. (9:5) 86 kg, griechisch-römisch: Hannes Wagner (ACL) bekam gegen Marius Braun frühzeitig eine Aktivitätszeit. Anschließend drehte er seinen Gegner am Boden für zwei weitere Zähler. Eine abschließende Zweipunktewertung durch erneute Drehung aus der angeordneten Oberlage sicherte dem ACL-Ringer den 6:0- Sieg. (9:7)

71 kg, griechisch-römisch: Rumen Savchev (ACL) befand sich gegen Christian Fetzer in Runde 1 früh in der Unterlage. Zur Rundenpause lag er bereits mit 0:6 zurück. Ein Vierpunkte-Konter des Lichtenfelsers in der zweiten Runde beeindruckte seinen Gegner nur kurzzeitig. Dieser punktete weiter und nach Ablauf der vollen Kampfzeit stand ein 4:12 aus Lichtenfelser Sicht zu Buche. (12:7)

80 kg, Freistil: Andrzej Sokalski (ACL) war mit den Beinangriffen Khusey Suyuchevs überfordert. Nach Ablauf der vollen Kampfzeit musste sich der Lichtenfelser mit 0:10 geschlagen geben. (15:7)

75 kg, Freistil: Lukas Tomaszek (ACL) blieb gegen Saba Bolaghi chancenlos. Die erfolgreichen Aktionen des Heilbronners – darunter zwei Beinangriffe – führten zu einer 0:10-Niederlage des ACL-Ringers. (18:7)

75 kg, griechisch-römisch: Achim Thumshirn (ACL) musste sich Fabian Fritz vorzeitig geschlagen geben. Ein Durchdreher zum 0:15 setzte den Schlusspunkt. Das 7:22 in der Gesamtwertung war die siebte Niederlage im siebten Saisonkampf für den ACL. dm

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