Burgkunstadt
Kegeln

Zwei Ausfälle nicht zu kompensieren

Die Kegler des Baur SV Burgkunstadt haben beim TV Eibach eine unnötige 3:5-Niederlage kassiert. Vier Burgkunstadter in Bayernliga-Form waren zu wenig.
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Peter Thyroff begann mit 166 Holz überragend und zeigte sich auch im weiteren Verlauf mit 205 Räumkegeln und 573 Holz als Bester der Schwarzgelben auf dem Weg zurück zu alter Stärke.  Foto: Tom Carl
Peter Thyroff begann mit 166 Holz überragend und zeigte sich auch im weiteren Verlauf mit 205 Räumkegeln und 573 Holz als Bester der Schwarzgelben auf dem Weg zurück zu alter Stärke. Foto: Tom Carl
Die beiden Topteams der Kegler-Bayernliga, Karlstadt (in Kasendorf) und Großbardorf (in Bobingen), sind zum Vorrundenende ins Straucheln geraten. Damit ist das Titelrennen wieder spannende. Aufsteiger vom Baur SV Burgkunstadt hat aber kein Kapital daraus schlagen können, denn beim Tabellennachbarn in Eibach gab es einmal mehr eine vermeidbare 3:5-Niederlage. Vier Spieler in Bayernligaform sind zu wenig, um auf fremden Bahnen die Punkte mitzunehmen. Ser Ausfall von Sebastian Kestel wog schwer. Dazu kam eine Einwechslung, die vielleicht einen Tick eher hätte kommen müssen. So liegt der Baur SV nun vier Punkte hinter dem neuen Spitzenreiter Kasendorf auf Rang 6.


TV Eibach - Baur SV Burgkunstadt 5:3

(11,5:12,5 Sätze, 3294:3261 Holz)
Für einen Paukenschlag sorgte Peter Thyroff, dem anzumerken war, dass er seinen Durchhänger der letzten Wochen vergessen machen wollte.
Mit 166 Holz zog er Schonert sofort den Zahn und ließ in den folgenden Durchgängen lediglich ein Unentschieden zu. Mit konstant gutem Spiel räumte Thyroff 205 Kegel ab und brachte als Tagesbester der Gäste sein Team mit 573:535 Holz in Front.
Sein Partner Dieter Kestel ließ aber erneut seine Bayernligatauglichkeit vermissen. 506 Holz sind auf Anlagen wie in Eibach zu wenig, um punkten zu können. Kühnl genügten durchschnittliche 542 Kegel, um in 3:1 Sätzen seiner Mannschaft den Ausgleich zu sichern.


Naujoks bricht völlig ein

Ähnlich wie im Startpaar sah es auch im Mittelkreuz lange so aus, als gäbe es für jedes Team einen Mannschaftspunkt. Doch im dritten Satz kam der glücklos kegelnder Kevin Naujoks mit 98 Holz gegen einen wie entfesselnd spielenden Ringel, der 172 auf die Bahn zauberte, völlig unter die Räder. Harald Zapf wurde eingewechselte und zeigte mit tollen 150 sofort, dass er in der Rückrunde eine Alternative sein kann. Die deutliche Niederlage gegen Ringel (575) konnte er freilich nicht mehr abwenden.
Stark spielte dagegen Johannes Partheymüller, der 206 Holz im Spiel auf die Einzelnen fällte und mit 564:549 von Fuchs alle vier Sätze für sich entschied. Somit stand es zwar 2:2, aber der Holzrückstand lag schon bei 73.
5, 3, 2, 4 Holz - das waren die einzelnen Differenzen, mit denen ein keineswegs enttäuschender und fehlerloser Patrick Kalb etwas unglücklich Satz für Satz verlor. Allein daran kann man ablesen, wie eng das Spiel war und warum am Ende die beiden Punkte in Eibach blieben. Sein Gegner Wittenbeck holte mit 575:561 den dritten Punkt für die Gastgeber.


Peter Zapf sorgt für Ergebniskosmetik

Mannschaftsführer Peter Zapf bewies einmal mehr, dass auf ihn Verlass ist. Bei einem winzigen Durchhänger (121 auf Bahn 3) spielte er überzeugende 572 Holz und knöpfte der überforderten Kombination Pechmann/Neuner immerhin 54 Holz ab. So fehlten am Ende 33 Kegel.
Nun beginnt für den Baur SV vorzeitig die Winterpause, da der noch anstehende erste Rückrundenspieltag für die Burgkunstadter spielfrei bedeutet. Man darf gespannt sein, was sich die Verantwortlichen einfallen lassen, um am 9. Januar 2016 gegen Tabellenführer Kasendorf eine positive zweite Bayernligahälfte einzuläuten. tc

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