Marktzeuln
Fußball-Bezirksliga Ofr. West

Unterleiterbacher gehen selbstbewusst ins Kellerduell

Spannend geht es in der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West weiter im Kampf um Platz 2 und gegen den Abstieg zu.
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Der Unterleiterbacher Torhüter Dietmar Schmuck will nach dem Pokalsieg in Hirschaid morgen gegen Schammelsdorf seinen Kasten wieder sauber halten. Foto: sportpress
Der Unterleiterbacher Torhüter Dietmar Schmuck will nach dem Pokalsieg in Hirschaid morgen gegen Schammelsdorf seinen Kasten wieder sauber halten. Foto: sportpress
Im Fernduell um die Vizemeisterschaft mit dem FC Oberhaid (gegen Mönchröden) sind der TSV Ebensfeld beim Siebten Bosporus Coburg und die SpVgg Ebing im Derby gegen Breitengüßbach gefordert.
Im Abstiegskampf hat der FSV Unterleiterbach den Tabellennachbarn Schammelsdorf zu Gast, während der TSV Marktzeuln vor einer hohen Hürde gegen Merkendorf steht.


SpVgg Ebing - TSV Breitengüßbach

Mit leeren Händen kehrten die Ebinger vor einer Woche aus Sonnefeld zurück. Beim Spitzenreiter setzte es eine 0:2-Niederlage. Die Mannen von Trainer Heiner Dumpert verkauften sich aber gut. Von der Tabellensituation hat sich für die SpVgg dennoch wenig geändert, sie sind nach wie vor ein Aspirant auf Rang 2. Im Derby gegen den Aufsteiger Breitengüßbach dürfen sich die Ebinger aber keinen Ausrutscher erlauben, zumal sie gegenüber der Konkurrenz schon ein Spiel mehr absolviert haben. Leicht dürfte es für die "Abicher" sicher nicht werden, denn die "Güßbacher" benötigen im Abstiegskampf jeden Punkt. Die Herl-Schützlinge mussten am Mittwoch zu Hause mit dem 3:3 gegen Schammelsdorf sehr zufrieden sein, traf ihr dreifacher Torschütze Waldemar Mayer doch erst in der Nachspielzeit zum Ausgleich. Gibt es wieder ein Unentschieden, wie beim 2:2 im Hinspiel?


TSV Marktzeuln - SV Merkendorf

Nach dem Kellerduell unter der Woche mit Stegaurach (0:0) genießt der TSV Markzeuln wieder Heimrecht. Im Rodach-Stadion ist der SV Merkendorf zu Gast, der am Mittwoch mit seinem 2:0-Sieg in Mönchröden auf Tabellenplatz 6 geklettert ist. Andere Vorzeichen gelten für die Zeulner. Sie stecken mitten im Abstiegsstrudel. Im Hinspiel setzte es eine unglückliche Niederlage für den TSV. Grund genug heiß zu sein, die Punkte in Marktzeuln behalten zu wollen. Vor allem ist in dieser Phase der Saison jeder Punktgewinn entscheidend im Kampf um den Ligaverbleib. Mit einer motivierten, geschlossenen Mannschaftsleistung wollen die Zeulner dem Favoriten Paroli bieten.


FSV Unterleiterbach - TSV Schammelsdorf

Nach der 0:2-Niederlage beim Letzten TV Ebern zog FSV-Trainer Lutvi Jefkay die Konsequenzen und stellte sein Amt zur Verfügung. So trat schon am vergangenen Dienstag der designierte Nachfolger Tobias Eichhorn sein Amt an, das er eigentlich erst ab der neuen Saison bekleiden wollte. Unterleiterbachs Abteilungsleiter Gerald Eberlein fordert: "Jetzt muss es bei der Mannschaft Klick machen, dass wir nicht nur den Großen ein Bein stellen wollen, sondern wir vor allem die wichtigen Duelle gegen direkte Konkurrenten gewinnen müssen." Eine dieser Mannschaften empfangen die "Lädderbocher" am Sonntag mit den Schammelsdorfern. Die Schützlinge von TSV-Spielertrainer Dominik Kauder haben den Kampf gegen den Abstieg angenommen und treten auch dementsprechend auf. Sie haben jedoch ein schweres Spiel unter der Woche in den Knochen. Durch einen Gegentreffer in der Nachspielzeit beim TSV Breitengüßbach mussten sich die Gäste mit einem 3:3 begnügen. Einen Tag später mussten auch die FSVler im Pokal ran und tankten beim 2:0-Sieg in Hirschaid etwas Selbstvertrauen. Wer hat nun den längeren Atem in diesem Kellerderby? Das Hinspiel ging mit 2:0 an die Schammelsdorfer.


Bosp. Coburg - TSV Ebensfeld

Mit sieben Punkten aus den letzten drei Runden haben die Ebensfelder wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Das 2:1 vor Wochenfrist gegen Merkendorf war schon eine enge Angelegenheit, der Last-Minute-Sieg über den "Angstgegner" aber wichtig fürs Selbstvertrauen. In Coburg trifft Ebensfeld auf einen Gegner, der mit dem erfahrenen Hakan Bozkaya und dem Jungspund Sertan Sener zwei eminent gefährliche Leute in der Offensive hat. Diese gilt es zu neutralisieren, was schon eine schwierige Aufgabe für die Gäste-Abwehr werden kann. In punkto Torgefährlichkeit steht der TSV aber der Heimelf nicht nach. Florian Häublein netzte schon zwölfmal ein, Benedikt Quinger erzielte acht Treffer, und mit Kevin Popp verfügt TSV-Trainer Gunreben über einen Top-Vorlagengeber. So ist es durchaus möglich, dass diese Partie von der besseren Defensive entschieden wird. Diese beherrschten beim 0:0 im Hinspiel die Szene. gefa/MaS
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