Lichtenfels

Trainer Alexander Grau erwartet ein Geduldsspiel

Im Heimspiel gegen das Schlusslicht TG Höchberg muss der FC Lichtenfels unbedingt punkten.
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Die Lichtenfelser (schwarze Trikots) präsentierten sich gegen Abtswind gut, zogen aber dennoch mit 0:3 den Kürzeren. Gegen Schlusslicht Höchberg ist ein Sieg für den FCL Pflicht. Foto: Jürgen Sterzbach
Die Lichtenfelser (schwarze Trikots) präsentierten sich gegen Abtswind gut, zogen aber dennoch mit 0:3 den Kürzeren. Gegen Schlusslicht Höchberg ist ein Sieg für den FCL Pflicht. Foto: Jürgen Sterzbach
Der FC Lichtenfels ist als Aufsteiger in der Landesliga Nordwest weiter auf Kurs. Zwar verloren die Schützlinge des Trainer-Duos Grau/Goller beim Meisterschaftsanwärter TSV Abtswind (6.) mit 0:3, doch der aktuell zwölfte Platz würde sogar für den direkten Klassenerhalt reichen. Am heutigen Samstag um 16 Uhr sollte der FCL gegen das Schlusslicht TG Höchberg im Heimspiel nachlegen, um die Konkurrenz im Abstiegskampf fern zu halten.


Niederlage trotz guter Leistung

Beim favorisierten TSV Abtswind lieferte der Landesliga-Neuling eine beachtenswerte Leistung ab, die für künftige Aufgaben gegen Topmannschaften Mut machen dürfte. "Abtswind war der erwatet gute Gegner", sagt FCL-Trainer Alexander Grau, "wir haben ihnen den Ballbesitz überlassen und wollten nach Ballgewinnen schnell umschalten.
Das hat auch gut geklappt, aber wir haben unsere zahlreichen Chancen einfach nicht gemacht". Ansonsten ging der Plan des Lichtenfelser Trainer-Duos auf - und das, obwohl man mit einigen personellen Veränderungen zu kämpfen hatte. Für das nun richtungsweisende Heimspiel gegen Höchberg entspannt sich die Situation etwas: Zwar werden mit Pascal Graf und Lukasz Jankowiak zwei Stützen erneut fehlen, dafür kehrt Florian Goller zurück und wird der Defensive zusätzlichen Halt verschaffen.


Fokus auf der Defensivarbeit

Eine sattelfeste Abwehr wird gegen das Schlusslicht sicher gefragt sein, denn sollte man den kommenden Gast nur nach seiner Platzierung einschätzen, würde man einen großen Fehler machen. "Höchberg hat letztes Jahr eine solide Saison gespielt und weiß, wie Landesliga geht", sagt Grau und ergänzt: "Die werden sich gegen uns als Aufsteiger sicher den ersten ,Dreier' vornehmen. Ich sehe uns definitiv nicht in der Favoritenrolle."
Beide Mannschaft werden wohl versuchen, möglichst lange die Null zu halten. Dieses Kunststück würde den Gäste aus Höchberg jedoch zum ersten Mal in der Saison gelingen. In den vorangegangenen vier Partien kassierte die TG immer mindestens ein Gegentor. Ein weiterer Grund für den schlechten Höchberger Saisonstart: Mit Stürmer Pascal Bloemer (Knieverletzung) fällt den Unterfranken derzeit ihr absoluter Toptorschütze aus. Dem 32-Jährigen gelangen in den vergangenen zwei Spielzeiten insgesamt sagenhafte 39 Tore. Dennoch ist sich Grau sicher: "Uns erwartet ein absolutes Geduldsspiel, bei dem jeder Fehler entscheidend sein kann."
FCL: Rossbach, Köster - F. Goller, Hellmuth, Schardt, Aumüller, Lulei, S. Dietz, L. Dietz, Gutgesell, Mex, Hempfling, Hönninger, Scholz, Zollnhofer, Wige, Fischer, Oppel

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