Lichtenfels
Fußball-Kreisliga Co/Lif

Staffelstein landet wichtigen Sieg über Ebersdorf

Im Kampf um die Rang 2 in der Kreisliga Coburg/ Lichtenfels hat der TSV Staffelstein mit dem 2:1-Sieg Ebersdorf vorerst aus dem Rennen geworfen.
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TSV Staffelstein - SC Sylvia Ebersdorf.Michael Elflein vom TSV Staffelstein erzielt ungehindert, nach schönem Zuspiel von Erbil Demirel, den Siegtreffer zum 2:1 Foto: Hartmut Klamm
TSV Staffelstein - SC Sylvia Ebersdorf.Michael Elflein vom TSV Staffelstein erzielt ungehindert, nach schönem Zuspiel von Erbil Demirel, den Siegtreffer zum 2:1 Foto: Hartmut Klamm
Der TSV duelliert sich nun weiter mit dem punktgleichen TSV Sonnefeld (4:1-Sieger in Großgarnstadt). Noch nicht in Sicherheit wiegen darf sich der Schwabthaler SV, der in Eicha mit 1:4 verlor.


FC Schwürbitz - TBVfL Neustadt-Wildenheid 3:1

Die Neustadter spielten nicht wie ein Absteiger. Schwürbitz tat sich vor 100 Zuschauern lange recht schwer. Die Gastgeber hatten zunächst Vorteile. Der Gästetorhüter verhinderte mit einer Parade einen frühen Rückstand. Während der Schwürbitzer Patrick Kraus knapp am Tor vorbei schoss, musste FCS-Torhüter Bernhard Lother zweimal gegen Kilnic sein Können zeigen. Die eifrigen Gäste ließen Schwürbitz nicht zur Entfaltung kommen und waren mit Kontern gefährlich. Nach Chancen hüben und drüben verwandelte Andreas Kremer in der 43. Min. einen Foulelfmeter zum 1:0.
Nach der Pause drängten die Neustadter auf den Ausgleich, doch Philipp Frölich schoss aus guter Position drüber (50.). Zwei Minuten später tanzte Andreas Kremer einige Gästespieler im Strafraum aus und erhöhte auf 2:0. Nachdem Maurizio Turturro in der 67. Min. mit einem 20-Meter-Schuss auf 2:1 verkürzt hatte, wurde es nochmal spannend. Dilauro scheiterte am Schwürbitzer Keeper (72.), ehe Christian Wich mit dem 3:1 per Kopf für eine Vorentscheidung sorgte (72.).


TSV Staffelstein - SC Sylvia Ebersdorf 2:1

Die Staffelsteiner zeigten sich gegenüber der blamablen Vorstellung in Ahorn engagierter. Angetrieben von ihrem mit viel Übersicht agierenden Spielertrainer Erbil Demirel hatten sie die enttäuschenden Ebersdorfer im Griff. In der 13. Min. zeigte TSV-Torwart Titze sein Können, als er von seinem eigenen Abwehrspieler aus kurzer Distanz geprüft wurde. Zwölf Minuten später wurde ein Treffer vom Schunke, der einen Freistoß volley im Ebersdorfer Kasten versenkte, wegen Abseitsstellung nicht gegeben. Kurz vor der Pause parierte Sylvia-Torwart Pätzold einen strammen Schuss von Michi Elflein. Furios startete die Heimelf in Hälfte 2. Demirel bediente mit einem Traumpass Elflein, der gefühlvoll in den Fünf-Meter-Raum flankte, wo Lukas Wich zum 1:0 einköpfte (46.). In der 60. Min. bewies der SCler Scheller seine Torjägerqualitäten. Ebenfalls per Kopf gelang ihm aus kurzer Distanz das 1:1. Die Heimelf ließ sich dadurch nicht schocken. Demirel setzte sich geschickt gegen zwei Abwehrspieler durch und hatte freie Bahn. Uneigennützig passte er zu Elflein, der zum 2:1 einschob (65.). Wegen groben Foulspiels erhielt der Ebersdorfer Belanger in der 72. Min. die Gelb-Rote Karte. In der Nachspielzeit mussten die Badstädter nochmals um den Sieg zittern, doch die Gäste brachten aus dem Getümmel den Ball nicht im Tor unter. BePo


Spvg Eicha - Schwabthaler SV 4:1

Bereits in den Anfangsminuten gerieten die Eichaer in Rückstand. Der Linienrichter hob die Fahne und signalisierte Schiri Löffler eine Abseitsposition, doch der überstimmte seinen Assistenten. Diese Verwirrung nutzte Schaller zum 0:1 für Schwabthal. Die Heimelf spielte mutig weiter. Schwabthal beschränkte sich auf eine massive Abwehr und operierte mit langen Bällen. In der 32. Min. drosch K. Klein aus drei Metern den Ball zum 1:1 in die Maschen, nachdem der Schiedsrichter bei einem Handspiel Vorteil für Eicha hatte laufen lassen. Mit dem Halbzeitpfiff musste Torwart Siegelin sein Können beweisen und parierte einen Drehschuss der Schwabthaler. Die zweite Hälfte begann der SSV entschlossener, konnte aber die Abwehr der Hausherren nicht überlisten. In der 60. Min. gingen die Trächer in Führung, J. Hanff traf per Seitfallzieher nach einer Ecke. Bereits eine Minute später wurde Hartan freigespielt und schob zum 3:1 ein. Der Schwabthaler Schaller zwang Schlussmann Siegelin noch zu zwei Glanzparaden, ehe J. Schulz per Elfmeter, den er selbst herausgeholt hatte, den 4:1-Endstand herstellte. red

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