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Mering
Ringer-Bayernliga

Niederlagen der "ACL-Zweiten" fallen zu hoch aus

Die zweite Niederlage im zweiten Kampf mussten die jungen Wilden des AC Lichtenfels in der Ringer-Bayernliga hinnehmen. Die "ACL-Zweite" trat erneut geschwächt auf. Die Ausfälle von Aygat Baschpajew, Sergej Einik und Marcel Paulke zwangen die Mannschaft wieder zum aufrücken bzw. "Leerlaufen" der Gewichtsklassen, so dass am Ende beim TSC Mering eine knappe 17:20-Niederlage zu Buche stand.
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Selbst 10:0 gewonnen, als Mannschaft in der Endabrechnung aber doch mit 17:20 verloren -  so lautete die gemischte Bilanz von Johannes Lurz (oben) beim zweiten Bayernligaauswärtskampf der ACL-Reserve in Mering.  Foto: Christian Voll
Selbst 10:0 gewonnen, als Mannschaft in der Endabrechnung aber doch mit 17:20 verloren - so lautete die gemischte Bilanz von Johannes Lurz (oben) beim zweiten Bayernligaauswärtskampf der ACL-Reserve in Mering. Foto: Christian Voll
"Unserer Ringer zeigten tolle Kämpfe. Ich vermute, dass wir mit einer vollen Aufstellung mehr Chancen auf einen Sieg gehabt hätten", zog ACL-Mannschaftsführer Roland Hopf Bilanz.

Alexander Ender feiert Schultersieg


Seinen ersten Sieg in dieser Saison schaffte Alexander Ender in der 55-Kilo-Freistil-Klasse. Der ACler schulterte Maximilian Zeitler in der zweiten Runde, nachdem er den ersten Abschnitt bereits mit 4:0 für sich entschieden hatte (0:4).
Sebastian Reuther, der aufgrund des Ausfalls von Marcel Paulke von der 96- in die 120-Kilo-Klasse (gr.-röm.) aufrutschte, musste sich dem Meringer Daniel Lang in der ersten Runde mit 0:3 geschlagen geben.
In der beiden nächsten Abschnitten sah es, trotz großer Anstrengung gegen den körperlich Stärkeren, ebenfalls nicht besser aus (3:4).
Nicht viel besser wurde die Situation des ACL in der 60-Kilo-Klasse (gr.-röm.). Dominik Sohn hielt nach der mit 0:5 verlorenen ersten Runde gegen den starken René Winter gut dagegen und holte zwei Punkte, wurde dann aber von seinem körperlich überlegenem Gegner am Ende mit einem Überwurf geschultert (3:7).

Johannes Lurz siegt klar


Unbesetzt blieb die 96-Kilo-Freistilklasse beim ACL, so dass der Meringer Radoslaw Siejak vier Punkte kampflos bekam (3:11). Den zweiten Sieg für die Oberfranken holte Johannes Lurz (66 kg Fr.). Gegen Dominik Ringenberger gewann er Runde 1 mit 2:0, beendete den zweiten Abschnitt vorzeitig und fügte ein weiteres 2:0 hinten dran, womit der TSCler einen technischen Überlegenheitssieg des AClers knapp verhinderte. Doch auch so holte Lurz zum 7:11 auf.
Erstaunlich gut bot der Meringer Thomas Kennerknecht dem ACler Hannes Wagner (84 kg gr.-röm.) Paroli. Der deutsche Meister aus Lichtenfels buchte mit 5:1 Punkten in drei Runden drei Zähler aufs Gästekonto (10:11).
In Führung brachte den ACL dann Christian Lurz (66 kg gr.-röm.), indem er nach der mit 1:2 verlorenen ersten Runde den Meringer Matthias Biallowons mit guten taktischen Aktionen mit 3:1 bezwang (13:12).

Philipp Schütz verliert auf Schulter


Der ACler Philipp Schütz (84 kg Fr.) lieferte einen spektakulären Kampf gegen Peter Tränkl, wobei er zuerst mit einen Punkt führte, aber dann aufgrund einer Unachtsamkeit auf Schulter verlor (13:16).
In der 74-Kilo-Freistil-Klasse fand der ACler Jwan Schell nicht ins Kampfgeschehen und musste die ersten beiden Runden Norbert Lang überlassen. Zwar holte der Gast die dritte Runde, wurde dann jedoch im vierten Abschnitt mit einer Beinschraube 0:7 ausgepunktet (14:19).
Damit war die Mannschaftsbegegnung entschieden. Dennoch holte Johannes Kraus (74 kg gr.-röm.) im letzten Kampf gegen Elias Polster noch drei Zähler mit einem 5:0-Punktsieg in drei Runden zum Endstand von 17:20.

ACL-Jugend verliert


Auch die Schüler hatten im Kampf in Oberölsbach das Nachsehen. Obwohl die Oberölsbacher eine Gewichtsklasse unbesetzt bzw. Übergewicht hatten, mussten sich die Jungs um Trainer Ali Hadidi mit 19:20 knapp geschlagen geben.
Phillipp Kegel, Casyen Irmler, Tobias Hopf, Michael Geuß und Niklas Bauer punkteten für ihre Mannschaft, während Jakob und Niklas Zillig, Marius Geuß und Tobias Wagner sich beugen mussten.

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