Lichtenfels
Handball

Lichtenfelser wollen in Bestbesetzung Paroli bieten

Haushoher Favorit sind die Bezirksoberliga-Handballer der HG Kunstadt am Samstag (16.30 Uhr) in Gefrees. Die TSL-Männer erwarten am Sonntag die SG Bamberg.
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Schöne und viele Tore aus dem Rückraum von Cornelius John wünschen sich die Lichtenfelser Fans am Sonntag, wenn die TSL die SG Bamberg/Hallstadt im Sportzentrum erwartet.  Foto: Heike Günther
Schöne und viele Tore aus dem Rückraum von Cornelius John wünschen sich die Lichtenfelser Fans am Sonntag, wenn die TSL die SG Bamberg/Hallstadt im Sportzentrum erwartet. Foto: Heike Günther
Für das Team von HGK-Trainer Kostja Zelenov wäre alles andere als ein Sieg beim Schlusslicht TV Gefrees eine Überraschung und käme einer Blamage gleich.
Die TS Lichtenfels will sich dagegen am Sonntag (15 Uhr) in eigener Halle für die ärgerliche Hinspielniederlage gegen die SG Bamberg/Hallstadt revanchieren.


TV Gefrees - HG Kunstadt

Die Konzentration hoch halten müssen Beuerle & Co. in Marktleugast aber nicht nur wegen der beiden fest eingeplanten Zähler, sondern vor allem im Hinblick auf den großen "Showdown" am folgenden Sonntag bei der SG Rödental. Denn die Partie gegen Gefrees soll auch ein Test für Rödental werden, bei der die Mannschaft ein Ziel im Auge hat: die Fehler im Spielaufbau so gering wie möglich zu halten.

Spieler wie Lakiza, Beuerle, Piskac und Oester spielen einen unglaublichen schnellen Ball, dem in der Bezirksoberliga kaum eine Mannschaft folgen kann. Doch zu oft resultierten in letzter Zeit aus dieser Schnelligkeit Unachtsamkeiten und Fehler, die man sich wohl gegen Gefrees, aber keinesfalls beim noch ungeschlagenen Tabellenführer leisten darf. Noch wichtiger ist für den Kunstadter Trainer aber vor allem eins: "Ich möchte in Rödental mit dem bestmöglichen Kader antreten." Das heißt, dass sich gegen Gefrees kein Spieler verletzen soll. mts


TS Lichtenfels - SG Bamberg/Hallstadt

Von einem Remis oder gar einem Sieg waren die Korbstädter im Hinspiel gar nicht weit entfernt gewesen. Zeitweise führten sie mit drei Toren. Wieder einmal führte die fehlende Konstanz des TSL-Teams dazu, dass aus einem Punktgewinn nichts wurde. Den Lichtenfelsern unterliefen zu viele technische Fehler, die der Mannschaft von Klaus Heil und Jens Nostheide zum Drei-Tore-Sieg verholfen hatten. Ein Nachteil im ersten Aufeinandertreffen war auch die personelle Besetzung der TSL, schließlich hatten Philipp Rödel und Nevin Opitz wegen Verletzungen gefehlt.
Im vergangenen Jahr errang die TSL zu Hause einen knappen Sieg gegen die SG. "Wir hoffen, dass es diesmal wieder eng wird", sagt TSL-Coach Cudd. Er weiß aber: "Es muss viel zusammenpassen, dass wir dieses Team schlagen." Allerdings konnte seine Mannschaft zuletzt nur wenig zusammen trainieren. Deshalb hat der TS-Coach neben den Übungsstunden am Freitag auch für den Samstag ein leichtes Training angesetzt.
Von der Papierform her ist die SG als Tabellenfünfter, der den dritten Tabellenplatz anvisiert, Favorit, zumal die TSL nur wenig erfahrene Spieler im Team hat. "Der Aderlass nach der vergangenen Saison ist nicht aufzufangen", sagt Cudd, der am Sonntag aber in Bestbesetzung antreten kann. Einziges Fragezeichen steht hinter den Einsatz von Carsten Hansen wegen Prüfungen.
Cudd stellt sein Team auf die Abwehrvarianten der Gäste ein. Wenn die TSL als Team auftritt, sich nicht in Einzelaktionen verstrickt und gleichzeitig in der Abwehr konsequent arbeitet, würde sie es der SG zumindest nicht so leicht machen.

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