Traunstein

Lichtenfelser besiegen Traunsteiner 22:16

Wie schon in der Vorrunde besiegten die Bayernliga-Ringer des AC Lichtenfels II den TV Traunstein. Trotz geschwächter Aufstellung durch krankheitsbedingte Ausfälle schafften es die ACL-Talente, die Traunsteiner mit 22:16 zu bezwingen. Mit diesem Sieg machte die Lichtenfelser Bundesliga-Reserve einen großen Schritt Richtung Ligaverbleib.
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Nach etlichen Einsätzen in der "Zweiten" des ACL fuhr Philipp Schütz (rechts) gegen den TV Traunstein seinen lange verdienten ersten Sieg ein. Foto: Marius Bergmann
Nach etlichen Einsätzen in der "Zweiten" des ACL fuhr Philipp Schütz (rechts) gegen den TV Traunstein seinen lange verdienten ersten Sieg ein. Foto: Marius Bergmann
Einen schweren Gegner hatte Dominik Sohn (55 kg, gr.-röm.) mit Artur Tatarinov, der letztes Jahr 5.Europermeister bei den Kadetten wurde. Er konnte zwar gut mithalten, musste aber am Ende die ersten 3 Punkte Traunstein überlassen. (0:3)

Tontcho Georgiev (120kg Freistil) stellte sich wieder in den Dienst der Mannschaft, hatte aber in dieser Gewichtsklasse keinen Gegner und kassierte kampflos vier Punkte (4:3).

Kegel punktet Gegner aus

Einen guten Kampf zeigte Christopher Kegel (60 kg Fr.) gegen Eduard Tatarinov. Mit seinen sehenswerten Beinangriffen punktete er den Traunsteiner in jeder Runde aus und war ihm damit technisch überlegen (8:3).
Sebastian Reuter (96 kg gr.-röm.) ist wieder in Form. Was er auch gegen Traunstein zeigte. Er machte kurzen Prozess und schulterte Markus Brandstätter gleich in der ersten Runde (12:3).

Wie schon in der vergangenen Woche, musste Roland Hopf in der 66-Kilo-Greco-Klasse abermals auf seinen erkrankten Stammringer Christian Lurz verzichten, wodurch Christoph Köberlein kampflos war (12:7).
Stilartfremd musste Daniel Luptowicz (84 kg) im freien Stil gegen den Ungarn Borislav Dobrev ran. Trotz heftiger Gegenwehr schaffte "Lupo" es nicht eine technische Überlegenheit seines Gegners abzuwenden (12:11).

Johannes Lurz siegt trotz Schulterverletzung

Trotz Schulterverletzung trat Johannes Lurz (66 kg Fr.) auf die Matte. Er gewann drei Runden, musste jedoch die erste an Ilja Voroben abgeben. Womit er bedeutende 3:1 für den ACL sicherte (15:12).

Hannes Wagner (84 kg gr.-röm.) zeigte sich wie immer souverän. Seinen Gegner Matthias Reuß punktete er in allen drei Runden aus, wobei er in der ersten Runde noch durch einen Überwurf die technisch höchste Wertung bekam. Somit konnte er einen weiteren Sieg auf seinem Konto und dem seiner Mannschaft verbuchen (19:12).
Bei zwei noch ausstehenden Kämpfen wurde es spannend.

Schütz sorgt für die Vorentscheidung

Philipp Schütz (74 kg gr.-röm.), der sich immer, egal in welcher Gewichtsklasse, egal welche Stilart, in den Dienst der Mannschaft stellt, holte völlig verdient einen Sieg über Benjamin Feldner. Durch seinen Kampfgeist und Durchhaltevermögen, schaffte er es, seinen Gegner in allen Runden zu bezwingen. Dadurch war beim Stand von 22:12 der Gesamtsieg bereits in trockenen Tüchern.

So war die Niederlage von Trainer Martin Wegner (74 kg Fr.) in drei Runden gegen den starken Bulgaren Ivan Dobrev zu verschmerzen (Endstand 22:16).

Jugend kassiert Niederlage

Großes Pech hatten die Schüler beim Kampf um den vorzeitigen Titel der Meisterschaft in der Bezirksoberliga. Völlig unerwartete kassierten sie eine Niederlage in Neumarkt. Zuhause noch mit einem klaren 36:4 gegen den Tabellenletzten, mussten sie sich in der Rückrunde überraschend mit 17:18 geschlagen geben.

Auch die Schultersiege von Jakob Zillig (29 kg gr.-röm.) gegen Lukas Ehard, Philipp Ender (34 kg gr.-röm.) gegen Sophia Miesbauer und Alexander Ender (50 kg gr.-röm.) gegen Ahmet Demir reichten nicht aus. Ebenso der Vier-Punkte-Sieg von Leon Raps (55 kg Fr.) nicht. Das Nachsehen hatten Niklas Bauer (76 kg Fr.), der wieder mit Achim Thumshirn eine harte Nuss erwischte (76 kg Fr.), Casyen Irmler (38 kg Fr.), der Eberhard Daniil noch eine Runde abluchste, seinen Kampf dennoch mit 1:3 verlor und Tobias Hopf (42 kg gr.-röm.). Der ACler gewann die erste Runde vorzeitig, wurde dann aber durch eine kleine Unachtsamkeit in Runde 2 geschultert.

Marius Geuß (46 kg Fr.) versuchte alles gegen Timo Seer genauso wie Tobias Wagner (60 kg gr.-röm.) gegen Markus Felber. Beide gaben 3 bzw. 4 Punkte ab, so dass die Oberpfälzer mit 18:17 die Oberhand behielten.
Somit bleibt die Entscheidung um die Meisterschaft bis zum letzten Kampftag am 8. Dezember spannend. nahl/lr

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