Lichtenfels

Lichtenfels gastiert beim Titelfavoriten

Zum Abschluss der Hinrunde spielt der FCL bei der SpVgg Jahn Forchheim, der Torfabrik der Liga.
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Der Lichtenfelser Niklas Lulei (r.) rutscht dem Coburger Leonhard Scheler entgegen. Foto: Czepera
Der Lichtenfelser Niklas Lulei (r.) rutscht dem Coburger Leonhard Scheler entgegen. Foto: Czepera
Kaum hat sich Landesliga-Aufsteiger FC Lichtenfels (11.) an die neue Spielklasse gewöhnt, kommt es - heute um 14 Uhr bei der SpVgg Jahn Forchheim (2.) - schon zum Hinrundenabschluss. Dabei gastieren die Lichtenfelser nicht nur bei einem absoluten Titelfavoriten, sondern auch bei der torgefährlichsten Mannschaft der Liga. Dementsprechend hätte man das gute Gefühl eines Derbysieges wohl gerne mit zum schweren Auswärtsspiel genommen, doch im Heimspiel gegen den FC Coburg kam der FC Lichtenfels nicht über ein 1:1 hinaus. Dabei führte die Mannschaft des Trainergespanns Alexander Grau und Christian Goller sogar durch einen Treffer von Steffen Hönninger (17.) lange Zeit, verlor aber im zweiten Durchgang den Faden. "Ich bin zumindest mit dem Auftritt meiner Mannschaft zufrieden. Das war eine deutliche Reaktion nach dem Bamberg-Spiel", resümierte FCL-Trainer Alexander Grau.
"Natürlich hätten wir uns drei Punkte gewünscht, aber dafür waren wir gerade in der zweiten Halbzeit schlichtweg zu passiv."


Nur drei Punkte Abstand

Somit verpasste es der FCL, weiter Boden gutzumachen. Aktuell haben die Korbstädter lediglich drei Zähler Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz 14 (Bayern Kitzingen) und vergaben somit ausgerechnet gegen den direkten Konkurrenten FC Coburg (13.) wichtige Punkte. Ohnehin hat man langsam das Gefühl, dass den Lichtenfelsern noch die Konstanz fehlt, um sich im gesicherten Mittelfeld zu etablieren. Alexander Grau ist jedoch mit der Konstanz zufrieden und erläutert: "Wir haben immerhin doppelt so viele Punkte wie in der ersten Hälfte der Hinrunde geholt. Von daher sehe ich uns auf dem richtigen Weg."
Bei der SpVgg Jahn Forchheim ist der Liganeuling in der Außenseiterrolle. Gleich mehrere Faktoren geben zumindest Anlass zu dieser Annahme. Mit 49 Treffern stellen die Forchheimer derzeit den besten Angriff und haben in Thomas Roas (zehn Tore) einen echten Vollstrecker in ihren Reihen. Außerdem setzte der Bayernliga-Absteiger erst zuletzt dicke Ausrufezeichen, als man in den vergangenen drei Spielen 11:0 Tore schoss und dabei mit Abtswind (2:0) und Unterpleichfeld (5:0) sogar zwei Verfolger deutlich abblitzen ließ.
"Im Endeffekt wird unsere Ausrichtung in Forchheim dennoch nicht anders sein, als gegen jeden anderen Gegner", sagt Grau. Er muss auf Abwehrroutinier Sergei Henkel verzichten, der muskuläre Probleme hat. "Klar ist uns bewusst, dass wir auf den wohl spielstärksten Gegner der gesamten Liga treffen, doch auch in Forchheim wollen wir uns so teuer wie möglich verkaufen."
FC Lichtenfels: Rossbach, Hetzel - F. Goller, Schardt, Mex, L. Dietz, Hempfling, Aumüller, Hönninger, Scholz, Jankowiak, Oppel, Wige, S. Fischer, N. Lulei, Wagner

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