Burgkunstadt

Leistungsgefälle war im Baur-Team zu groß

Der Baur SV Burgkunstadt verliert in Durach klar mit 1,5:6,5. Der Traum von Platz 3 in der Bayernliga ist damit geplatzt und Rang 5 noch nicht gesichert.
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Ein kurioses Unentschieden erreichte Baur-Mannschaftsführer Peter Zapf mit guten 556 Holz. Auf ihn war wie immer Verlass, er wird die Saison unter den Top Ten der Schnittliste beenden.  Foto: Tom Carl
Ein kurioses Unentschieden erreichte Baur-Mannschaftsführer Peter Zapf mit guten 556 Holz. Auf ihn war wie immer Verlass, er wird die Saison unter den Top Ten der Schnittliste beenden. Foto: Tom Carl
Es reicht einfach nicht, was die Kegler des Baur SV Burgkunstadt im letzten Drittel der Bayernligasaison auf die Bahnen bringen. Vor allem auswärts gab es zuletzt nur klare Niederlagen. Dieses Mal wollten es die Burgkunstadter beim Kellerkind in Durach besser machen, um Rang 4 zu festigen und vielleicht noch ein bisschen vom Podium zu träumen. Das ging aber gründlich daneben. Einige äußerst bescheidene Ergebnisse machten einen Erfolg zu keinem Zeitpunkt des Spiels realistisch. Nun gilt es am letzten Spieltag mit einem Heimsieg über Eibach - nach einem 3:5 gegen Karlstadt Träger der Roten Laterne - sicherer Fünfter zu werden, um im schlimmsten Fall nicht noch in den Abstiegsstrudel gezogen zu werden.
Im Kampf um die Meisterschaft ist die Entscheidung gefallen.
Zeil unterlag in einem hochklassigen aber kuriosen Match in Bobingen, wobei zwei direkte Duelle trotz Überholz verloren wurden und zu allem Überfluss noch ein Holz zum 4:4 fehlte. Dies nutzte Großbardorf mit einem starken 6:2 in Kasendorf und darf sich am kommenden Samstag auf eigener Anlage gegen Bobingen sogar ein 0:8 leisten, da die Unterfranken neun Mannschaftspunkte Vorsprung vor den Zeilern haben.


Goldener Kranz Durach - Baur SV Burgkunstadt 6,5:1,5

(17:7 Sätze, 3375:3245 Holz)

Von Anfang an lief der Baur SV Burgkunstadt einem Rückstand hinterher, was zum einen an der Glanzleistung des Durachers Zammataro lag, der 615 Holz bei 242 Räumkegeln auf die Bahnen zauberte, zum anderen aber auch an den Leistungen von Peter Thyroff und Kevin Naujoks. Die zeigten kein Bayernliganiveau. Naujoks begann mit 145 zwar gut, verlor dann aber den Faden und wurde von Zammataro in Grund und Boden gekegelt. Mit 518 Holz war er aber nicht der schwächste Burgkunstadter.
Thyroff verlor zwei Bahnen knapp gegen Wassermann, dann machte der Gastgeber mit 118 die Tür auf, doch Thyroff ließ diese Chance mit 108 ungenutzt und musste sich mit 524:546 in sein Schicksal fügen.


Patrick Kalb erzielt Rekord auf Bahn 2

Für einen Paukenschlag sorgte Patrick Kalb, als er auf Bahn 2 mit tollen 178 Holz (106/72) einen Bahnrekord aufstellte. Trotz eines Durchhängers (116) räumte Kalb bärenstark (229) und verpasste den 600er nur um einen Stecken. Mit 599:535 sorgte er aber für einen Hoffnungsschimmer gegen Königsberger.
Den zerstörte jedoch der Duracher Bühler gegen Dieter Kestel wieder, was nicht unbedingt an seiner Leistung von 539 lag. Kestel räumte schwach ab und musste sich mit enttäuschenden 505 auf den nicht schlecht fallenden Bahnen begnügen.
Der Rückstand von 1:3 und 89 Holz erwies sich als nicht aufholbar, denn die Duracher Schlusskegler waren jederzeit Herr im eigenen Hause. Johannes Partheymüller erzielte ordentliche 543, wobei auch er einen Satz mit 114 in den Sand setzte. Koberwitz spielte dagegen seine Routine aus und machte mit 584 Holz den Sieg perfekt.
Ein packendes Duell lieferten sich nichtsdestotrotz noch Heinle und Peter Zapf. Dabei lag Zapf mit 0:1 hinten, dann mit 2:1 vorne und verlor die letzte Bahn aufgrund schwachen Abräumens so, dass am Ende ein 556:556 am Totalisator aufleuchtete. Damit wurde der Mannschaftspunkt geteilt.
Durach war in allen Belangen besser, weder in die Vollen (2196:2147) noch im Spiel auf die Einzelnen (1179:1098) wusste der Baur SV ernsthafte Gegenwehr zu leisten. tc

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