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Lichtenfels
Leichtathletik

Krönert distanziert mit seinem goldenen Wurf die Konkurrenz

Das Lichtenfelser Talent verbessert bei der bayerischen Meisterschaft in seiner Altersklasse den oberfränkischen Rekord im Speerwerfen.
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Tim Krönert von der TS Lichtenfels gelang mit dem letzten Versuch der goldene Wurf mit dem Speer. Foto: pr
Tim Krönert von der TS Lichtenfels gelang mit dem letzten Versuch der goldene Wurf mit dem Speer. Foto: pr
Bei der bayerischen Leichtathletik-Meisterschaft der Jugendlichen waren die Talente aus dem Kreis Lichtenfels recht erfolgreich. Tim Krönert (M15) von der TS Lichtenfels verbesserte sich zu Beginn über die 80 m Hürden auf 11,81 Sek. und belegte damit den sechsten Platz.
Mit dem Speer besaß der Lichtenfelser Titelchancen, hatte aber zunächst Probleme. Die ersten Würfe gelangen Krönert nicht optmial. Bis zu seinem sechsten und letzten Versuch lag er mit bescheidenen 46,68 m auf Platz 3.
Doch dann haute der TSler einen nahezu perfekten Wurf raus. Der Speer landete bei herausragenden 53,14 m. Damit distanzierte er die Konkurrenz mit über fünf Metern und sicherte sich die Goldmedaille. Mit dieser Weite qualifizierte sich Krönert für die deutsche Meisterschaft, die im August in Köln ausgetragen wird. Zudem verbesserte er den sechs Jahre alten oberfränkischen Rekord der bislang bei 51,20 m fast um zwei Meter.
Krönert startete noch über 100 m, schied aber im Vorlauf mit 12.43 Sek. aus.
Sehr erfolgreich war auch Vereinskollegin Leoni Güttler (W14). Über 100 m sprintete sie ins Finale und belegte dort mit 13,04 Sek. den siebten Platz.
Übertrumpft wurde Krönert noch vom Multitalent Christoph Müller vom TV Strössendorf, der ebensfalls in der M15 startete. Den Titel holte sich Müller im Dreisprung im zweiten Versuch mit 12,55 m vor dem Burghaslacher Dominik Päsold (12,32 m).
Im Weitsprung musste sich der Strössendorfer mit 5,79 m dem Penzberger Albin Pestisha (5,95 m) geschlagen geben. Ebenfalls Silber wurde es im Hürden-Sprint über 80 m für Müller. Yannick Bastian (LAZ Kreis Würzburg) war mit 11,29 Sek. nur eine Hundertstelsekunde schneller als der Strössendorfer. pr/us