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Lichtenfels
Landesliga Nordwest

Katerstimmung in Karlburg - Helau beim FC Lichtenfels

Die Lichtenfelser Landesliga-Fußballer haben mit dem 4:1-Sieg in Karlburg einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht.
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Fast freundschaftlich legt der Karlburger Marco Mehling (links) dem Lichtenfelser Torschützen zum 1:2, Lukasz Jankowiak, den Arm auf die Schulter.  Foto: Julien Chris
Fast freundschaftlich legt der Karlburger Marco Mehling (links) dem Lichtenfelser Torschützen zum 1:2, Lukasz Jankowiak, den Arm auf die Schulter. Foto: Julien Chris
Vorgezogener Aschermittwoch war für den TSV Karlburg am Samstag in der Fußball-Landesliga Nordwest. Zum Auftakt der Rückserie lieferte das Team von Trainer Marco Scheder eine enttäuschende Vorstellung ab und verlor zu Hause gegen Aufsteiger Lichtenfels mit 1:4 (1:0). Damit zog das Team des Trainergespanns Alexander Grau/Christian Goller in der Tabelle an den Unterfranken vorbei auf Rang 6. Der Abstand zu einem Relegationsplatz wuchs für die Fußballer vom Obermain auf neun Punkte.


TSV-Trainer übt Kritik

Der Karlburger Coach war nach dem Abpfiff bedient: "Die erste Halbzeit war noch okay, aber der zweite Durchgang eine komplette Katastrophe. Viel schlechter geht es nicht. Das Ergebnis geht auch in dieser Höhe in Ordnung."
Die Platzherren fanden auf dem Karlburger Sandplatz ordentlich in die Partie und gingen vor dem Seitenwechsel durch Dominik Bathon, der nach einem langen Freistoß im Nachschuss traf, in Führung (40.). Kurz zuvor hatte FCL-Trainer Grau seine Mannen noch ermahnt: "Wir müssen wieder wacher sein auf die zweiten Bälle."


Lichtenfels dominiert die zweite Hälfte

Nach Wiederanpfiff war es dann wie abgerissen. Die Heimelf ließ Einsatz und Leidenschaft vermissen, und die Lichtenfelser wurden immer mutiger. Martin Hellmuth ließ einen Freistoß von Daniel Schardt über den Hinterkopf streichen und verlängerte das Leder so unter die Latte zum Ausgleich (56.). Nur zwei Minuten später steckte Steffen Hönninger am Strafraum auf Lukasz Jankowiak durch, und der Youngster blieb eiskalt - 1:2.
Zehn Minuten später war die Partie endgültig gekippt. Andreas Mahr nickte eine Ecke von Lukasz Jankowiak zum 1:3 ein. Damit war die Karlburger Gegenwehr gebrochen. Der eingewechselte Niklas Lulei setzte sich in der 76. Min. robust durch, hob dann den Ball aber übers TSV-Tor. Steffen Hönninger ließ mit einem artistisch erzielten Treffer zum 1:4 sechs Minuten vor Schluss die Stimmung des Teams und der mitgereisten Fans endgültig in den Faschingsmodus steigen.


FCL am Samstag gegen Unterpleichfeld

TSV-Trainer Scheder äußerte sich ernüchtert: "Es ist nicht erklärbar, warum wir so eingebrochen sind. In der zweiten Hälfte hat einfach alles gefehlt." Die Karlburger haben bis Mittwoch frei und müssen sich dann auf die Aufgabe in Kleinrinderfeld fokussieren. Die Lichtenfelser haben am Samstag den Zehnten Unterpleichfeld zu Gast. cst/red


Die Statistik

TSV Karlburg: Väth - Frank, Lehofer, Schramm - Bachmann, Mehling, Römlein (68. Wabnitz), Schiebel (68. Brahimi), Seubert - Bathon, Dynia / FC Lichtenfels: Köster - Goller, Schardt, Hellmuth - Aumüller, Scholz (84. Zollnhofer), Dietz (70. Lulei), Hönninger, Mahr - Oppel (58. Graf), Jankowiak / SR: Ehwald (Geldersheim) / Zuschauer: 70 / Tore: 1:0 Bathon (40.), 1:1 Hellmuth (56.), 1:2 Jankowiak (58.), 1:3 Mahr (68.), 1:4 Hönninger (84.)

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