Bad Staffelstein
Kegeln

Kampfgeist des SKC Staffelstein wurde in Lorsch belohnt

Der SKC Staffelstein hat dank eines überragenden Zeitlers beim heimstarken SKC Lorsch einen weiteren Sieg in der Kegler-Bundesliga 120 Wurf eingefahren.
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Florian Bischoff (re.) beglückwünscht Jürgen Zeitler zu seinem Punktgewinn. Er stellte mit 645 Kegeln den Tagesbesten.  Foto: Bernd Schwarz
Florian Bischoff (re.) beglückwünscht Jürgen Zeitler zu seinem Punktgewinn. Er stellte mit 645 Kegeln den Tagesbesten. Foto: Bernd Schwarz


SKC Nibelungen Lorsch - SKC Staffelstein 3:5

Bis auf einen Ausfall zeigte der SKC erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung. Nicht nur die 645 Holz von Neuzugang Jürgen Zeitler stellten die Weichen für den Sieg, sondern auch der Kampfgeist jedes einzelnen Akteurs. Zeitler ließ Frank Gutschalk mit 166, 159, 149 und 171 keine Chance und stellte den Tagesbesten (645 Holz). Jeglichen Angriff des Lorschers erstickte Zeitler im Keim, sodass Gutschalk mit 141, 156, 140 und 160 bei 597 Holz stehen blieb.

Auch Torsten Reiser ließ gegen Andreas Dietz nichts anbrennen. Mit 159:143 und 148:140 lag er 2:0 in Sätzen vorne. Weitere 152:131 folgten auf der dritten Serie. Nachdem er auch die letzte Bahn mit 143:142 Kegel für sich entschieden hatte, standen 602:556 Holz an der Anzeigetafel.
Der SKC lag nach Punkten und Kegel in Führung.

Den Vorsprung auszubauen, war das Ziel des Mittelpaares. Jaroslav Hazva erfüllte dies, indem er mit 161, 163 und 162 seinen Kontrahenten Jurek Osinski (151,154,134) alt aussehen ließ. Lediglich seine letzte Bahn setzte der Bad-Städter mit 138:149 in den Sand. Zum Schluss trennten sich die Akteure mit 624:588 mit einem erneuten Vorsprung des SKC.


Craciun hat gleiches Problem wie der Gegner

Sein Mitstreiter Cosmin Craciun hatte anfangs Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Jedoch hatte Michael Straub auf Lorscher Seite dasselbe Problem, sodass sich die beiden mit je 139 Holz auf der ersten Bahn einen halben Satzpunkt teilten. Craciun legte nichts nach und musste seine zweite mit ebenfalls 139 seinem Gegner (145) überlassen.

Anschließend drehte der SKCler auf. 170 Kegel folgten, Straub konnte mit 130 nicht dagegenhalten, behielt aber im letzten Durchgang mit 165:164 die Oberhand. Lediglich ein nicht gefallener Kegel bedeutete, dass er trotz besseren Gesamts (612:579) mit 2,5:1,5 Satzpunkten unterlag.

Noch lag der Vorsprung bei deutlichen 163 Holz, den es nach Hause zu schaukeln galt. Bernd Schwarz hielt zwar in den Vollen gut mit, doch die schlechten Anwürfe im Abräumen ließen nicht mehr als 142 Holz zu. Dies nutzte Holger Walter aus und gewann die erste Bahn mit 152. Auch auf der zweiten konnte der SKCler nicht nachlegen und blieb mit 135:155 hinter seinen Erwartungen.


Vicha springt für Schwarz ein

Anschließend wurde Jiri Vicha auf die Bahn beordert. Jedoch musste er (141, 147) seinen Gegner (161, 157) ebenso ziehen lassen. Magere 565 Holz erspielte sich das Staffelsteiner Duo gegen den Besten der Lorscher (625). Auch Florian Bischoff gab seine erste Bahn an Thorsten Gutschalk mit 146:164 ab.

Auf der nächsten konterte der Badstädter und gewann diese mit 157:153, bevor die dritte mit 147:141 wieder an den Südhessen ging. Ein Aufbäumen auf der letzten (161:155) brachte nicht mehr den Mannschaftspunkt, da Gutschalk das bessere Gesamt von 619:605 schrieb. Trotz allem reichte der erzielte Vorsprung aus, um die Punkte aus Lorsch zu entführen.

"Der Kampfgeist jedes Einzelnen zeigt, in welche Richtung die Spieler wollen. Dennoch müssen wir es nüchtern betrachten. Wir sind alle nur Menschen und können nicht jeden Tag Weltklasse-Leistungen abrufen", sagte Teamchef Hans-Karl Brütting. "Ich selbst war skeptisch über einen Punktgewinn in Lorsch, doch wir haben es geschafft."

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