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Altenkunstadt
Radsport

Janorschke für Sprintsieg bei Ö-Tour immer gut

Während die Elite der Radprofis auf die dreiwöchige Tour durch Frankreich gehen, startet das drittklassige Team Vorarlberg ab Sonntag bei der Österreich-Rundfahrt. Mit dabei ist auch der Altenkunstadter Grischa Janorschke.
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Der Altenkunstadter Grisch Janorschke bekommt aus dem Begleitfahrzeug eine Trinkflasche gereicht. Foto: pr
Der Altenkunstadter Grisch Janorschke bekommt aus dem Begleitfahrzeug eine Trinkflasche gereicht. Foto: pr
Für den 25-jährigen Sprinter aus Oberfranken wird es hart, denn die Österreich-Rundfahrt ist eine Tour der Berge! Fast unmenschlich ist das diesjährige Streckenprofil, und für viele junge Athleten mehr als eine Herausforderung. 14 400 Höhenmeter auf 1200 Kilometer verteilt. Ein schwacher Tag und man ist aus dem Rennen. Trotzdem gibt sich das Team Vorarlberg und die acht Speerspitzen als Fahrer zuversichtlich, diese Rundfahrt aktiv mitgestalten zu können. Gegen die Stars aus zehn World-Tour-Teams wird man sich garantiert nicht verstecken.

Janorschke zeigte sich bei "Deutscher"

Bestes Beispiel: Grischa Janorschke hat an der deutschen Meisterschaften am vergangenen Sonntag, sein Angriffsverhalten mit viel Zeit im deutschen Fernsehen für das Team und deren Sponsoren bestens inszeniert.
Klar ist ein fünfter Rang eine Top-Leistung, aber wenn man eineinhalb Stunden im TV vor großem Publikum sich präsentieren kann, tut das keinen Abbruch an der Motivation für die kommende Ö-Tour!

Ziele für die Österreich Rundfahrt

Das Team wird sich von Tag zu Tag neu orientieren und versuchen, die Partner und Sponsoren bestens zu präsentieren. Einen klassischen Gesamtklassement-Fahrer hat man in dieser Saison nicht im Team. Deshalb liegt das Ziel auf den Etappen-Ergebnissen und auf der Flucht nach vorne. Wer nichts wagt, der wird auch nichts gewinnen - gerade wenn die Top-Stars rund um Ivan Basso, Ricci Zoidl und Fredrik Kessiakoff ihre Attacken fahren und das Finale lancieren.
Harald Wisiak und Werner Salmen agieren als sportliche Leiter und werden den achtköpfigen Team Vorarlberg Kader mit Andreas Hofer, Patrick Jäger, Fabian Schnaidt, Christoph Springer, Grischa Janorschke, Nicolas Winter, Reinier Honig und Nicolas Baldo bestens einstellen.

Bei Sprints Schnaidt und Janorschke

Sollte es auf der zweiten und letzten Etappe in einen Sprint kommen, dann muss man immer Fabian Schnaidt, Grischa Janorschke, aber auch ein in toller Form fahrenden Andreas Hofer als local hero auf der Rechnung haben für einen Spitzenplatz.

Logistische und personelle Herausforderungen

Acht Personen versorgen heuer das achtköpfige Fahrerteam über die acht Tourtage hinweg quer durch Österreich. Dabei haben neben den acht Profis, alle acht Betreuer ihren speziellen Job. Zwei sportliche Leiter, dazu je zwei Mechaniker und Physiotherapeuten stehen ihren Mann, ebenso wie zwei zusätzliche Helfer. Selbst der Fuhrpark ist mit sechs Fahrzeugen kann sich sehen lassen, wenn gleich man sich neben den zehn großen Teams wieder etwas "dezenter" vorkommt.

9732 Tourkilometer

Die acht Rennfahrer legen in den acht Tagen exakt 9732 Kilometer zurück. Die Fahrzeuge im gesamten an die 16 000 Kilometer. An Bord sind einige 100 Liter Wasser und Getränke, 400 Gels, 400 Riegel, 500 Trinkflaschen und pro Etappe an 60 gefüllte Iso-Trinkflaschen, dazu 24 Hrinkow-Rennmaschinen und an die 35 Garnituren Speziallaufräder der Marke Profile Design.
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