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Ebensfeld
Bezirksliga Ofr. West

Häublein zwingt Ebing in die Knie

Der Ebensfelder erzielte das Goldene Tor im Verfolgerduell gegen Ebing. Unterleiterbach holt mit dem 2:0 gegen Merkendorf drei Punkte im Abstiegskampf.
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Der Ebensfelder Yannik Gründel (links) kann frei zur Mitte flanken. Dies können die beiden Ebinger Johannes Landgraf (Mitte) und Sebastian Derra nicht verhindern.  Foto: Hartmut Klamm
Der Ebensfelder Yannik Gründel (links) kann frei zur Mitte flanken. Dies können die beiden Ebinger Johannes Landgraf (Mitte) und Sebastian Derra nicht verhindern. Foto: Hartmut Klamm
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Nach dem 14. Spieltag in der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West sind der FC Oberhaid (1:0 gegen Marktzeuln) und der TSV Ebensfeld, der im Derby den Tabellensiebten SpVgg Ebing mit 1:0 bezwang, die ersten Verfolger des TSV Sonnefeld (3:1 beim Schlusslicht Ebern). Drei wichtige Punkte holte der FSV Unterleiterbach beim 2:0-Heimerfolg gegen Merkendorf.


TSV Ebensfeld - SpVgg Ebing 1:0

Vor gut 350 Zuschauern trafen im Karl-Reinlein-Stadion die beiden punktgleichen Tabellennachbarn aus Ebensfeld und Ebing zum Derby aufeinander. Die Gäste hatten in den Anfangsminuten etwas mehr Spielanteile und kamen zu mehreren Eckbällen, die jedoch allesamt nichts einbrachten. Nach fünf Minuten musste Heimtorhüter Maximilian Reschke erstmals eingreifen, er machte einen Weitschuss im Nachfassen dingfest. Es war bereits eine Viertelstunde gespielt, als auch die Ebensfelder gefährlich vor dem Tor der Ebinger auftauchten.
Aber nach einem weiten Abschlag konnte ein Verteidiger den Schussversuch von Dominik Kremer zur Ecke lenken. Die Heimelf kam jetzt besser ins Spiel und hatte zehn Minuten später wieder durch Dominik Kremer die nächste Torannäherung zu verzeichnen, aber sein Kopfball stellte für Gästetorwart Michael Endres kein echtes Problem dar. Im Gegenzug versuchten es die Ebinger mit einem Heber aus gut 20 m, der jedoch deutlich über dem Kasten landete. Kurz vor der Pause hatte dann noch TSV-Torjäger Benedikt Quinger seinen Auftritt. Erst drang er in den Gästestrafraum ein und zog ab, doch der Gästeschlussmann parierte glänzend. Dann hatten die TSV-Fans schon den Torschrei auf den Lippen, als er nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld die Kugel ins Tor bugsierte, doch der Unparteiische pfiff den regulären Treffer wegen angeblicher Abseitsstellung zurück, obwohl der Ball von einem Ebinger verlängert wurde. Nach Wiederanpfiff gaben beide Teams ihre defensive Grundhaltung auf und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Bereits in der 46. Min. musste Gästespielführer Johannes Landgraf in höchster Not vor der Torlinie klären. Nur zwei Minuten später rutschte Benedikt Quinger an einer scharfen Hereingabe vorbei, und der Ball trudelte haarscharf am Pfosten vorbei. Danach hatten die Gäste zwei dicke Möglichkeiten zum Führungstreffer. Eine Freistoßgranate aus gut 25 m konnte TSV-Torhüter Maximilian Reschke nur abklatschen, den Abpraller köpfte Dominik Merzbacher jedoch aus kurzer Distanz drüber. In der nächsten Szene musste der heimische Schlussmann sein ganzes Können aufbieten, als er sensationell mit dem Fuß den Einschlag verhinderte. Im weiteren Spielverlauf hatten die Gastgeber jedoch deutlich mehr vom Spiel. Nach einem Flankenlauf von Yannik Gründel legte er mustergültig quer auf Florian Häublein, doch der Ebinger Torwart angelte dem Ebensfelder die Kugel noch vom Fuß. Kurz vor Schluss war auch er machtlos, als wiederum Florian Häublein seinen Gegenspieler im Laufduell stehen ließ und alleine auf das Tor zueilte. Den ersten Versuch konnte er noch parieren, doch am Boden liegend musste er mit ansehen, wie der Nachschuss die Torlinie zum 1:0 überquerte. häu
TSV Ebensfeld: Reschke - Scheler, Stölzel, Alt, Schug, Lieb (71. Lieb), Popp, Kremer, Häublein (90. Vogt), Quinger B., Gründel / SpVgg Ebing: Endres - Merzbacher (68. Lorz) , Landgraf, Derra, Fuchs, Kachelmann, Funk, Motschenbacher, Büttner, Skalischus, Dippold / SR: Jonathan Bähr (Friesen) / Zuschauer: 350 / Tor: 1:0 Häublein (88.)


FSV Unterleiterbach - SV Merkendorf 2:0

Die erste Chance hatten die Merkendorfer, B. Martin war es, der nur knapp am Tor vorbeischoss. Mitte der ersten Halbzeit war es F. Walter mit einem langen Ball auf F. Schmuck, dessen Pass T. Bayer gekonnt zum 1:0 einschob. In der Folge kam der FSV Unterleiterbach noch zu weiteren guten Möglichkeiten, doch F. Schmuck und B. Schneider konnten diese nicht nutzen. Nach dem Wechsel fanden die Merkendorfer besser ins Spiel. Gute Torchancen durch F. Schneider und B. Martin entschärfte der starke FSV-Torhüter D. Schmuck gekonnt. In nicht einmal zehn Minuten mussten D. Schulz und Kapitän W. Epp wegen wiederholten Foulspiels vom Platz. Der FSV stand hinten sicher und versuchte zu kontern. Dass gelang dem Team um Trainer Jefkay in der 88. Min. zum vielumjubelten 2:0 durch den gut aufgelegten F. Schmuck.
FSV Unterleiterbach: D. Schmuck - F. Bayer, Werner, Epp, Barth, F. Schmuck (90.+1 Christa), Ambros, T. Bayer (84. Ebitsch), Schneider, Betz (7. Meli), Walter / SV Merkendorf: Menze - Lorber (46. Begolli), Schneider, Herrmann (81. Pröll), Schulz, Martin, Eck, Linzner, Weber, Ultsch, Rießland / SR: Franz (Bayreuth) / Zuschauer: 180 / Tore: 1:0 T. Bayer (20.), 2:0 F. Schmuck (88.) / Gelb-Rote Karten: Epp / Schulz


FC Oberhaid - TSV Marktzeuln 1:0

Der FC Oberhaid war vorerst auf Ballsicherung bedacht, da die Viererkette wegen der drei Ausfälle neu formiert werden musste. Die Marktzheulner zeigten in der Anfangsphase ein recht gefälliges Spiel im Mittelfeld. Die erste Chance auf Oberhaider Seite hatte nach zehn Minuten Emig mit einem Volleyschuss, der aber das Ziel verfehlte. Ein weiterer Angriff über Seidelmann und Dotterweich blieb an Torwart Grebner hängen. Nach einer guten halben Stunde nahm Kutzelmann einen Abschlag von FCO-Schlussmann Griebel auf und bediente Dotterweich, doch bei Grebner war Endstation. In der 38. Min. segelte ein weiter Pass von Vogel vor das TSV-Tor, die Gäste waren sich nicht ganz einig - dies nutzte Kutzelmann mit einem Kopfball zum 1:0. Das erste Zeichen nach der Pause setzte Schonert, als er eine Ablage von Dotterweich übers Tor drosch. Die Einheimischen überließen den Gästen nun öfter das Mittelfeld, standen aber im letzten Drittel sicher. Marktzeuln erhöhte noch einmal die Schlagzahl. Ein Opfer war allerdings der FCler Dotterweich, der sich schwer verletzte (69.) und ins Klinikum eingeliefert werden musste. Das Anrennen mit allen Mitteln nutzte nichts, denn die Oberhaider Abwehr war unüberwindbar.
FC Oberhaid: Griebel - Jameson (46. Hümmer), Böhm, Grübert, M. Vogel, Schonert, Dotterweich (68. Schrör), Emig, Späth, Kutzelmann, Seidelmann (89. Wedlich) / TSV Marktzeuln: Grebner - Riedel, Yesurajah, F. Rauch, Endres-Backert, J. Rauch, Backert, Jahn, Christian, Kremer, Leffer / SR: Gratzke (Neukenroth) / Zuschauer: 200 / Tor: 1:0 Kutzelmann (38.)

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