Altenkunstadt
Radsport

Grischa Janorschke beißt sich durch

Der Altenkunstadter Grischa Janorschke vom Team Vorarlberg tritt trotz einer Daumenverletzung nach einem Sturz zur letzten Etappe der Tschechien-Tour an.
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Daniel Paulus (links) und der Altenkunstadter Grischa Janorschke vom Team Vorarlberg  Foto: pr
Daniel Paulus (links) und der Altenkunstadter Grischa Janorschke vom Team Vorarlberg Foto: pr
Victor de la Parte vom Radsport-Team Vorarlberg hat mit Rang 7 ein Spitzenresultat bei der Königsetappe der Tschechien-Tour (Kat. UCI 2.1) herausgefahren. Am Samstag hieß es nach einer eher durchwachsenen Leistung am Freitag Schadensbegrenzung zu betreiben. Auf der sehr schweren Königsetappe über 199 Kilometer und fast 4000 Höhenmeter sollte es der große Tag der Tschechen werden. Leopold König (Team Sky) war der große Dominator im Finale der Etappe und siegte im Alleingang in Sternberk. Sein Vorsprung auf die sieben Mann starke Verfolgergruppe betrug 31 Sekunden. In dieser befand sich auch der Profi vom Team Vorarlberg, Victor de la Parte.


Im Sprint de la Parte unterlegen

Nach vielen Attacken in der zweiten Rennhälfte von de la Parte, Jan Barta (Team Argon 18) und anderen Teams verkleinerte sich das Feld immer mehr Nur sieben Fahrer blieben übrig. Im Sprint um Rang 2 belegte Victor de la Parte am Ende Rang 7.


Daumenverletzung nach Sturz bei Janorschke

Nicolas Baldo, Nicolas Winter und Daniel Paulus belegten nach guter Vorarbeit die Ränge 34, 46 und 54. Aber auch Manuel Schreiber, Michael Kucher und der Altenkunstadter Grischa Janorschke beendeten die Etappe. Letztere beiden mussten allerdings schwer zu Boden. Janorschke zog sich eine Verletzung am Daumen zu. Nach
Rennende war sein erster Weg zum Tour-Arzt zu weiteren Untersuchungen. In der Gesamtwertung verbesserte sich Victor de la Parte deutlich.


Schnelle Etappe zum Abschluss

Zum Abschluss ging es am gestrigen Sonntag über 145 Kilometer von Olomouc nach Dolany. Hier war erneut der Spanier im Team Vorarlberg bester Mann. De la Parte kam als 26. mit 18 Sekunden Rückstand auf eine fünfköpfige Spitzengruppe ins Ziel. Janorschke, der trotzt seines Handicaps an den Start gehen konnte (der Daumen musste nicht genäht werden), war zweitbester Vorarlberger auf Rang 49 mit 7:20 Min. Rückstand.
Sieger der letzten Etappe war der Tscheche Zdenek Stybar vom dominanten Etixx-Quick-Step-Team. Er siegte im Sprint vor dem jungen Österreicher Gregor Mühlberger (Bora Argon 18). Dritter war der deutsche Stefan Schumacher (Team CCC).


Tscheche holt den Gesamtsieg

Den Gesamtsieg holte sich der tschechische Meister Petr Vakov (Etixx-Quick-Step) knapp vor Jan Barta vom deutschen Bora-Argon18-Team. Barta hatte mit einer Bonussekunde den Rückstand auf der Schlussetappe auf fünf Sekunden verkürzt, doch mit Rang 7 sicherte sich Vakov am Ende noch den Gesamtsieg vor seinem Landsmann. us

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