Ebensfeld
Motorsport

Frühstart kostet Hillmann den Top-Ten-Platz

Für die Haßberg-Rallye in Ebern holte der Ebensfelder Ralf Hillmann seinen Mitsubishi aus der Garage und fuhr auf Gesamtrang 11.
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Ralf Hillmann mit seinem Co-Piloten Hans-Peter Wollner haben auch nach einem dreiviertel Jahr Pause nichts verlernt, wie sie bei der Eberner Haßberg-Rallye des AMC Coburg bewiesen.  Foto: gerdplietschpresse
Ralf Hillmann mit seinem Co-Piloten Hans-Peter Wollner haben auch nach einem dreiviertel Jahr Pause nichts verlernt, wie sie bei der Eberner Haßberg-Rallye des AMC Coburg bewiesen. Foto: gerdplietschpresse
Während sein großer Bruder Dominik erfolgreich in der Deutschen Rallyemeisterschaft reüssiert, dort in der aktuellen Zwischenwertung auf Platz 3 rangiert - und bei der 20. Jubiläums-Haßberg-Rallye des Automobilclubs (AC) Ebern mit seinem Mitsubishi Lancer als Vorausfahrzeug agierte, fuhr der jüngere Bruder Patrick mit einem weiteren Mitsubishi Lancer ("Gottseidank hat unser Vater einige!", so die beiden schmunzelnd) auf den drei, jeweils zweimal zu befahrenden Asphalt-Wertungsprüfungen (WP) im Ebern auf den dritten Platz in seiner Klasse.
Und bereits zwei Wochen zuvor hatten Patrick Dinkel und seine Beifahrerin Alexandra Baumann (Hengersberg) nicht nur in ihrer Klasse, sondern auch in ihrer Gruppe der verbesserten Fahrzeuge einen hervorragenden zweiten Platz bei der Rallye im Labertal belegt und im Gesamtklassement der 67 Starter aus dem gesamten bayerischen Raum den vierten Rang herausgefahren.


Hillmann holt sein Auto raus

Die Rallyefahrer des AMC Coburg im ADAC hatten sich die 20. Jubiläums-Rallye des benachbarten AC Ebern dick ins Pflichtenheft geschrieben, und sogar die beiden Ebensfelder Ralf Hillmann und Hans-Peter Wollner holten einen Mitsubishi Lancer aus der Garage und traten im 69 Teilnehmer zählenden Feld an. "Auch wenn wir ein gutes dreiviertel Jahr nicht mehr gefahren waren, fanden wir doch relativ schnell zu unserer gewohnt sicheren und schnellen Fahrweise zurück", so Ralf Hillmann später.


Frühstart - elf Strafsekunden

Allerdings war er gleich in der ersten WP ein wenig "zu" schnell. Ihm wurden wegen eines Frühstarts elf Strafsekunden aufgebrummt. "Das hat uns am Ende in unserer Klasse um einen Platz nach hinten auf Rang 5 zurückgeworfen und uns im Gesamtklassement den guten achten Platz gekostet, da wir aus den Top Ten auf Rang 11 zurückfielen."
Francesco Gertloff und Martin Villwock (beide Schalkau) steuerten ihren serienmäßigen Seat Ibiza Cupra in ihrer Klasse sogar zu einem Klassensieg, Andre Wittmann (Lautertal) und Martina Mark (Mitterteich) fuhren das nur noch "seriennahe" Modell des gleichen Autos in ihrer mit fast 30 Teilnehmern überaus stark besetzten Klasse auf Platz 19. Andre Apel und Beifahrer Tobias Robertz (beide Neustadt b. Coburg) mussten ihren Opel Kadett 16V mit einem Defekt an der Benzinzufuhr gleich nach der WP 1 vorzeitig abstellen.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ac-ebern.de. gpp


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