Lichtenfels

Frohes Farbenspiel: Nach EM-Gold folgt für Lichtenfelser Ringer WM-Bronze

Europas Krone hat Zhan Belenyuk bereits im April bei der Europameisterschaft in Finnland aufgesetzt. Nun wollte der ukrainische Neuzugang des AC Lichtenfels auch bei der Ringer-Weltmeisterschaft in Usbekistan zeigen, was er kann.
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In Bodenlage wusste sich der Ukrainer Zhan Belenyuk (rotes Trikot) bei der WM in Usbekistan meist gut zu behaupten. Seine einzige Niederlage kassierte der Neuzugang des AC Lichtenfels im Halbfinale. Foto: privat
In Bodenlage wusste sich der Ukrainer Zhan Belenyuk (rotes Trikot) bei der WM in Usbekistan meist gut zu behaupten. Seine einzige Niederlage kassierte der Neuzugang des AC Lichtenfels im Halbfinale. Foto: privat
Europas Krone hat Zhan Belenyuk bereits im April bei der Europameisterschaft in Finnland aufgesetzt. Nun wollte der ukrainische Neuzugang des AC Lichtenfels (ACL) auch bei der Ringer-Weltmeisterschaft in Usbekistans Hauptstadt Taschkent zeigen, was er kann, und untersrich mit der Bronzemedaille seine aktuell starke Verfassung.

Im Auftaktkampf der 85-Kilo-Klasse im griechisch-römischen Stil kam es gleich zu Beginn zur Neuauflage des EM-Finals von vor einem halben Jahr. Belenyuk musste erneut gegen den Finnen Rami Hietaniemi antreten, den er ohne technische Wertung mit 1:0 bezwang und somit ins Achtelfinale einzog. Mit Pablo Shorey, der zuvor den Russen Bikbaev niederrang, hatte Belenyuk den kubanischen Vizeweltmeister von 2010 vor der Brust.
Anfangs passiv, siegte der Neu-Lichtenfelser letztlich souverän mit 6:1.


Final-Traum platzt in Runde 1


Sein Gegner im Viertelfinale wurde im Kampf zwischen ACL-Abgang Laimutis Adomaitis und dem Ägypter Ibrahim ermittelt, der sich mit 2:1 technischen Punkten erfolgreich behauptete. Nach dem 0:1-Rückstand drehte Belenyuk gegen Ibrahim regelrecht auf und errang mit fünf Durchdrehern innerhalb kurzer Zeit einen technisch überlegenen 10:1-Punktsieg, der den Halbfinal einzug bedeutete.

Saman Tahmasebi aus Aserbaidschan, Vize-Weltmeister 2013, hieß nun der Kontrahent um den Einzug ins Finale. Zwei schnell gezogene Passivitätsverwarnungen und eine weitere Verwarnung wegen Beinarbeit bedeuteten schon in Runde 1 das Ende vom Traum einer Finalteilnahme. Im Kampf um Platz 3 stand dem Ukrainer mit Ramsin Azizsir der deutsche Vertreter gegenüber. Der aus Hof stammende Azizsir hielt gerade im Standkampf extrem stark dagegen. Letztlich sorgte die Technik in der Bodenlage, welche Belenyuk zum 3:0-Endstand für sich nutzte, für den Unterschied.

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