Lichtenfels
Ringen

Erneut hohe Auswärtshürde für den AC Lichtenfels

Nach der unglücklichen 15:17-Niederlage in Unterföhring stehen die Bayernliga-Ringer des AC Lichtenfels am morgigen Samstag erneut vor einer schweren Aufgabe. Der aktuelle Tabellenvierte TSC Mering hat zwar in seinen letzten beiden Begegnungen auch etwas überraschend Federn lassen müssen, ist aber weiterhin eine der großen Überraschungen dieser Saison.
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Weiter im Meisterschaftsrennen bleiben wollen die ACL-Ringer um den Freistiler Johannes Lurz (rotes Trikot). Dazu muss aber morgen ein Auswärtssieg beim Vierten in Mering erkämpft werden.  Foto: Christian Voll
Weiter im Meisterschaftsrennen bleiben wollen die ACL-Ringer um den Freistiler Johannes Lurz (rotes Trikot). Dazu muss aber morgen ein Auswärtssieg beim Vierten in Mering erkämpft werden. Foto: Christian Voll
Die Mannschaft aus dem Augsburger Umland hat sich in ihrem zweiten Jahr in der Bay-ernliga in der oberen Hälfte der Tabelle etabliert. Der Youngster Oliver Tanzyna (61/66 kg, gr.) hat bisher nur gegen den Lichtenfelser Venelin Venkov verloren und ging sieben Mal als Sieger von der Matte. Aber auch Altmeister Markus Darferner (75 kg, Fr.) ließ mit sechs Siegen aufhorchen, musste aber ebenfalls im Hinkampf gegen Johannes Lurz eine seiner beiden bisherigen Niederlagen einstecken.


Starker Pole in Mering

Noch besser machte es der polnische Spitzenmann in Diensten der Schwaben. Radoslaw Siejak gewann alle seine Freistil-Kämpfe (86/98 kg). Ebenfalls alle seine Kämpfe gewonnen hat der zweite "schwere Mann" der Meringer, der Ungar Zsolt Dajka.
Dementsprechend vorsichtig fällt die Prognose von Cheftrainer Ali Hadidi aus, der aufgrund der langen Verletztenliste wieder tief in die Trickkiste greifen muss. "Natürlich wollen wir gewinnen, um unsere Aufstiegschancen zu wahren. Aber gelingen wird das nur, wenn die ganze Mannschaft an einem Strang zieht."


Lichtet sich das ACL-Lazarett

Gespannt dürfen die Fans sein, ob es - wie Leon Raps vergangene Woche - weitere Rückkehrer aus dem ACL-Lazarett gibt. "Jetzt im Endspurt gilt es für alle nochmal, die letzten Reserven zu mobilisieren und so einen Entscheidungskampf in eigener Halle gegen die Ringer aus Au zum Saisonhöhepunkt nächste Woche zu ermöglichen", unterstreicht Mannschaftsführer Heiko Scherer die Wichtigkeit des morgigen Kampfes. Deshalb hat der ACL-Fanclub eine Fanbusfahrt organisiert, die diesmal sogar eine Übernachtung mit Rückfahrt am Folgetag beinhaltet. Kurzentschlossene können sich noch über die Homepage des Fanclubs an Rudi Hofmann wenden.


ACL II beim Tabellenführer

Die Reservestaffel hat ebenfalls eine schwierige Aufgabe zu lösen. Die ACL-"Zweite" ist beim Tabellenführer der Gruppenliga Nord in Oberölsbach zu Gast, der zuletzt seine Aufstiegsambitionen durch einen Sieg über den KSV Bamberg II unterstrich. So wird das ersatzgeschwächte Team von Trainer Martin Wegner und Mannschaftsführer Roland Hopf auch Glück benötigen, um die Heimniederlage aus dem Hinkampf wettzumachen und so seine Aufstiegschance zu wahren. stme

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