Lichtenfels
Handball

Angriff der TS Lichtenfels läuft wie geschmiert

Die Lichtenfelser Bezirksoberliga-Handballer haben einen wertvollen 33:27-Heimsieg über HaSpo Bayreuth II gefeiert. Andreas Kraus erzielte zehn Tore trotz seiner Sonderbewachung.
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In dieser Szene holt der für die Lichtenfelser zehnmal erfolgreiche Andreas Kraus (schwarzes Trikot) einen Siebenmeter für sein Team heraus, den er zum zwischenzeitlichen 26:18 selbst verwandelte.  Foto: Heike Günther
In dieser Szene holt der für die Lichtenfelser zehnmal erfolgreiche Andreas Kraus (schwarzes Trikot) einen Siebenmeter für sein Team heraus, den er zum zwischenzeitlichen 26:18 selbst verwandelte. Foto: Heike Günther
Einen wichtigen und ungefährdeten 33:27 (16:8)-Heimsieg feierten die Handballmänner der TS Lichtenfels zu Hause gegen den Bezirksoberliga-Letzten HaSpo Bayreuth II. Die Schützlinge von Hans Borchert begeisterten die rund 180 Zuschauer. Sie präsentierten sich in bester Spiellaune und ließen ihrem Gast mit einer guten geschlossenen Mannschaftsleistung keine Chance.

Druck aus dem Rückraum

Die Vorgabe des TSL-Coachs, vom Rückraum aus mächtig Druck zu machen, setzte seine Mannschaft hervorragend um. Von Andreas Kraus ging die größte Gefahr aus, der dies mit insgesamt zehn erzielten Toren unterstrich. Zusammen mit Maurizio Korte und dem von der Siebenmeterlinie aus souveränen Philipp Rödel bejubelten die Zuschauer nach elf Minuten schon ein 8:3. Bayreuth II war zur Auszeit gezwungen.
Doch viel Erfolg hatten die Gäste danach weiter nicht.
Sie bissen sich in der aufmerksamen TSL-Abwehr fest oder leisteten sich mehrere Fehlwürfe. Ein Konter von Florian Wehner brachte wenigstens das 4:10 ein. Die Lichtenfelser, die auf ihren Leistungsträger Cornelius John verzichten mussten, agierten weiter sehr entschlossen und angriffslustig. Ein Tor reihte sich ans nächste - der Gästeschlussmann war gegen die "Hämmer" aus dem Rückraum machtlos. Und immer wieder zeigte Kraus seine Stärke trotz Manndeckung gegen ihn. Er markierte mit zwei Treffern in Folge den 16:8-Halbzeitstand.

Sonderbewachung für Kraus und Korte

Der Bayreuther Trainer ließ nach der Pause weiterhin Kraus und nun auch Korte unter Sonderbewachung stellen. Die offene Spielweise irritierte die Lichtenfelser aber keineswegs, die kaltschnäuzig weiter die Gejagten blieben. Rudi Eisele erzielte über den linken Flügel das 18:9, ehe kleine Nicklichkeiten von den Weidhausener Schiedsrichtern mit Zwei-Minuten-Strafen geahndet wurden. Bayreuth II kam über Siebenmetern des sicheren Schützen Fabian Cordes zum 12:21 (39.).

TSL zeitweise nur zu dritt auf dem Feld

Die Partie wurde kurz unterbrochen, als ein TSler zu früh von der Strafbank ins Feld lief. Durch zwei weitere parallele Strafzeiten agierten die Korbstädter kurz sogar nur noch zu dritt auf dem Feld. Diese Phase brachte etwas Sand ins heimische Angriffsgetriebe. Der Gast nutzte das Überzahlspiel zum 15:23 (43.). Dieser profitierte durch weitere strittige Zwei-Minuten-Strafen gegen Lichtenfels und verkürzte zum 23:28. Doch nach einer Auszeit lief's wieder rund im Heimteam. Wolfgang Schulze, Daniel Pfaff, David Günther und Korte fanden die Freiräume in der HaSpo-Deckung und sorgten mit den Toren zum 33:27 wieder für klare Verhältnisse. Bei etwas besserer Abwehrarbeit in der Endphase wäre der TSL-Sieg noch höher ausgefallen.

Die Statistik

TS Lichtenfels: Lutz, Renner - Hochwart (1), Rödel (3/2), Schulze (1), A. John (1), Cakir, Eisele (1), Bernecker, Kraus (10/2), Nickol (4), Pfaff (4), Korte (6), Günther (2) / HaSpo Bayreuth II: Rockenmeyer - Wehner (3), K. Gräßel (2), M. Gäßel (1), Cordes (7/6), Kalina (1), M. Schmidt (1), Söllner, Bitsch (3), Fricke (5), Krapp (2), S. Schmidt (2), Obenauf / SR: Scherzer, Bauer (Weidhausen)
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