Lichtenfels

AC Lichtenfels setzt sich selbst unter Druck

Zum Ligaauftakt in der Ringer-Bundesliga Nord hat der AC Lichtenfels in Mömbris-Königshofen eine deutliche Niederlage einstecken müssen. Am Samstag gilt es für die Lichtenfelser im Duell bei der WKG Leipzig-Taucha die ersten Punkte einzufahren.
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"Wenn man als 100-Kilo-Modellathlet so richtig schmächtig aussieht",  diese Erfahrung musste ACL-Neuzugang David Vala (rechts) am vergangenene Samstag gegen den Olympiadritten des 120-Kilo-Limits, den Schweden Johan Euren von der RWG Mömbris-Königshofen, machen. Wie die gesamte ACL-Truppe blieb Vala ohne Siegchance - ein Umstand, der sich morgen in Leipzig ändern soll.  Foto: Christian Voll
"Wenn man als 100-Kilo-Modellathlet so richtig schmächtig aussieht", diese Erfahrung musste ACL-Neuzugang David Vala (rechts) am vergangenene Samstag gegen den Olympiadritten des 120-Kilo-Limits, den Schweden Johan Euren von der RWG Mömbris-Königshofen, machen. Wie die gesamte ACL-Truppe blieb Vala ohne Siegchance - ein Umstand, der sich morgen in Leipzig ändern soll. Foto: Christian Voll
Das Motto "Alles oder nichts" scheint am zweiten Kampftag vielleicht verfrüht, dennoch ist man sich im Lager des ACL bewusst darüber, dass die Sachsen wohl gegen den Abstieg ringen werden. Somit ist ein Sieg für die Korbstädter Pflicht, um nicht selbst am Tabellenende kleben zu bleiben. Letztlich haben doch die Athleten und Verantwortlichen des ACL das ambitionierte Ziel, den sechsten Platz zu belegen.

Lieb: "Leipzig muss hinter uns bleiben"


Bereits um 18.30 Uhr startet am morgigen Samstag das Unternehmen "Unser Weg in die Zwischenrunde", bei dem auch wieder viele ACL- Fans vor Ort dabei sein werden, um die Mannschaft lautstark zu unterstützen.
Mannschaftsführer Jürgen Lieb redet daher auch gar nicht lange um den heißen Brei: "Da gibt es kein Wenn und Aber.
Das ist eine Staffel, an der wir uns messen müssen, mehr noch, die hinter uns bleiben muss." Dem Erwartungsdruck zum Trotz werden die Mannen um das Trainertrio Martin Wegner, Serghei Shiskov und Ion Popa hoch konzentriert zu Werke gehen.

Bruderduell der Bienkowskis


Mit dem Aufsteiger Leipzig erwartet den ACL eine Staffel, für die es in der Bundesliga Nord um den Klassenerhalt geht. Der erste Heimkampf der WKG ging erwartungsgemäß mit 29:7 an den Luckenwalder SC. Für das Abenteuer gegen Deutschlands Ringerelite hat sich der Fusionsverein aus Nord-Sachsen mit Tom Zymara aus Greifswald und Ramin Rasief verstärkt. Dazu kommt der Pole Bienkowski - Krzysztof. Sein älterer Bruder Adam ist Neuzugang beim ACL. Krzysztof Bienkowski stand in den letzten Jahren für den RV Thalheim auf der Matte. Deshalb kennt man ihn auch in Lichtenfels. Er ist der einzige Ausländer der WKG, die sonst ausschließlich auf deutsche Ringer setzt. Darunter sind Talente wie Erik Thiele (84 kg Freistil, Dritter der Kadetten-EM) und die Routiniers Dustin Scherf (60 kg gr.) und Nico Graf (96 kg Fr.), denen man in dieser Saison einiges zutrauen kann. So sind auch im morgigen Kampf in diesen Gewichtsklassen knappe Entscheidungen zu erwarten.

ACler optimistisch


In den weiteren Paarungen sollten die Vorteile auf Seiten der Korbstädter liegen. "Demzufolge kann man schon mit einem gewissen Optimismus an die Sache heran gehen. Auch weil einige unserer Ringer noch eine Schippe drauf legen können", erklärt Jürgen Lieb.
Die Begegnung findet in der Mehrzweckhalle in Taucha statt. Der ACL bietet auf seiner Internetseite www.ac-lichtenfels.de einen Liveticker an. Parallel zur Bundesligastaffel startet die zweite Mannschaft in Rehau in die Bayernliga-Saison, wo die ACL-Juend den Vorkampf bestreitet. sche

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