Burgkunstadt
Kegeln

0:8-Schelte für Baur SV Burgkunstadt

Die Burgkunstadter sind gegen den Eibacher Bahnrekord chancenlos.
Artikel drucken Artikel einbetten
Peter Zapf erzielte mit 615 Holz das zweitbeste Auswärtsresultat des Spieltages, gegen den wie entfesselnd kegelnden Reingel (644) konnte auch er nur einen Satz gewinnen. Foto: Tom Carl
Peter Zapf erzielte mit 615 Holz das zweitbeste Auswärtsresultat des Spieltages, gegen den wie entfesselnd kegelnden Reingel (644) konnte auch er nur einen Satz gewinnen. Foto: Tom Carl

Die erste Kegel-Halbsaison der neu gebildeten Bayernliga Nord ist absolviert, und das ambitionierte Team des Baur SV Burgkunstadt findet sich auf einem achtbaren vierten Tabellenrang wieder. Bei nur vier Punkten Rückstand zum neuen Spitzenreiter Polizei Bamberg (6:2 im Topspiel gegen Luhe-Wildenau) eigentlich eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde. Allerdings hatte man sich in Eibach ein bisschen mehr erhofft, wenn man allerdings beim Tabellenachten auf einen Gegner trifft, der mit 3575 neuen Bahnrekord spielt und dabei 160 Holz den eigenen Heimschnitt übertrifft, ist man ohne Chance.

TV Eibach 03 -Baur SV Burgkunstadt 8:0

Selten war eine Baur-Truppe von vorne bis hinten so chancenlos. Bereits Vater und Sohn Zapf, die diesmal das Startduo bildeten, liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher. Peter Zapf gewann mit starken 164:156 noch den ersten Durchgang, doch Harald gab 32 Holz ab. Der Senior im Team machte ein gutes Spiel und steigerte sich auf 567 Kegel, doch gegen die tollen 611 des Eibachers Schonert konnte er nicht anstehen.

Neuer Bahnrekord

Peter Zapf freundete sich mit den Bahnen sehr gut an und zeigte tollen Kegelsport. Die erzielten 615 Holz kann man auch getrost als Topresultat bezeichnen, doch sein Kontrahent Ringel spielte sich in einen kleinen Rausch. Mit 644 erzielte er einen neuen Bahnrekord auf der Eibacher Anlage und die Hausherren lagen bei 2:0 Mannschaftspunkten bereits mit 73 Kegeln in Front. Im Mittelpaar kam Patrick Kalb diesmal etwas langsam aus den Startlöchern, dafür gewann Sebastian Krötter Durchgang 1. Anschließend hatte er mit 120 Kegeln einen mächtigen Durchhänger, zog sich aber wieder aus dem Loch heraus. Dennoch waren 532 zu wenig, um gegen den schwächsten Spieler der Heimmannschaft, Cipra (548), den Anschlusspunkt zu markieren. Auch Patrick Kalb bekam keinen Fuß auf den Boden. Er spielte solide 576 Kegel. Damit erreichte er zwar ein 2:2, aber dank traumhafter 176 auf Bahn 3 holte sich Stollar mit 612 Holz den vierten Mannschaftspunkt und sorgte damit bei 125 Stecken Vorsprung für die Vorentscheidung.

Sieg nach Hause gekegelt

Die Spannung war somit raus und so spulten Brendel (569) und Fuchs (591) ihr Programm herunter und kegelten den Sieg nach Hause. Johannes Partheymüller musste zwei schwächere Einzel hinnehmen und nutzte die Situation nicht, um Selbstvertrauen zu tanken. Seine 530 stellten ihn genauso wenig zufrieden wie Michael Carl das Resultat von 561 Holz. Zumal Letzterer eigentlich Kurs 600 lag, die Anlage aber geistig wohl 30 Wurf zu früh verlassen hatte. Anders lassen sich 116 Holz am Ende nicht erklären, die als Schlusspunkt unter das enttäuschende Baur-Spiel passten.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren