Burgkunstadt
Schultheater

Schwere Zeiten für Gauner

Für die Komödie "Entführung auf Umwegen" der Mittelstufe des Gymnasiums Burgkunstadt gab es reichlich Beifall.
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So richtig gut Kirschen essen ist mit ihnen nicht: Die immer leicht genervten Schwestern Antonia (Philippa Wendrich, links) und Clara (Rosa Wagner, rechts) sowie ihre Mutter Sabine (Lena Leimeister, Mitte) sorgen für reichlich Wirbel in der Komödie "Entführung auf Umwegen", die von der Theatergruppe der Mittelstufe des Gymnasiums Burgkunstadt aufgeführt wurde.Christian Voll
So richtig gut Kirschen essen ist mit ihnen nicht: Die immer leicht genervten Schwestern Antonia (Philippa Wendrich, links) und Clara (Rosa Wagner, rechts) sowie ihre Mutter Sabine (Lena Leimeister, Mitte) sorgen für reichlich Wirbel in der Komödie "Entführung auf Umwegen", die von der Theatergruppe der Mittelstufe des Gymnasiums Burgkunstadt aufgeführt wurde.Christian Voll

Einen echten Lacherfolg landete einmal mehr die Theatergruppe der Mittelstufe des Gymnasiums Burgkunstadt mit der Komödie "Entführung auf Umwegen" von Astrid Hofmann. Die Schüler unter der Leitung von Katharina Puscz und Roman Berth ernteten an zwei Abenden in der Aula der Schule reichlich Applaus des Publikums.

Als Verbrecher hat man es nicht leicht. Wenn einem nicht gerade die Polizei auf den Fersen ist, muss man auch noch vor aufmerksamen Zeugen auf der Hut sein. Das in etwa ist der rote Faden der Komödie, in der der Frauenschwarm Daniel (Marius Klimke) und Computernerd Gustav (Jonah Trinkwalter), zwei stadtbekannte Einbrecher, gerade erst knapp einer Gefängnisstrafe entgangen sind.

Authentische Darstellung

Blöd nur, dass sie gleich auf ihrem nächsten Raubzug auf frischer Tat ertappt werden - und zwar von der zickigen Clara (Rosa Wagner bzw. Lina Mönch) und ihrer nervigen Schwester Antonia (Philippa Wendrich bzw. Leonie Merkl). Aus Angst, verraten zu werden und auf direktem Weg in den Knast zu wandern, entführen die beiden Ganoven die beiden Töchter wohlhabender Eltern. Doch haben sie die Rechnung ohne die Hobbydetektivin Julia (Leonie Köhn) gemacht. Einige Umwege und eine versuchte Lösegeldübergabe später löst sich aber manches in Wohlgefallen auf.

Alles in allem wurde das Alltagsthema pubertierende und schwer erziehbare Kinder sehr authentisch gespielt, so dass sich die zahlreich anwesenden Eltern und Jugendlichen in vielen Situationen wiedergefunden haben dürften. Ob das Einfluss auf deren richtiges Leben hat? Herzlich gelacht und reichlich applaudiert haben sie in jedem Fall.



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