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Burgkunstadt
Investition

Schulsportanlage mit Freizeitbereich

Der Landkreis investiert in eine moderne Sportanlage für Gymnasium und Realschule Burgkunstadt; eine Dirtbike-Bahn könnte auch öffentlich nutzbar werden.
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Eine Dirtbike-Bahn ist auf dem Schulsportgelände in Burgkunstadt geplant.Symbolfoto: mitifoto/fotolia.com
Eine Dirtbike-Bahn ist auf dem Schulsportgelände in Burgkunstadt geplant.Symbolfoto: mitifoto/fotolia.com
Der Landkreis macht Nägel mit Köpfen: Nach intensiver Diskussion mit Vertretern der Realschule, des Gymnasiums und der Stadt Burgkunstadt steht die Planung für die Freisportanlage am dortigen Schulzentrum. Nördlich der Kirchleiner Straße werden erhebliche Erdbewegungen stattfinden, um für insgesamt 2,9 Millionen Euro eine moderne Sportstätte entstehen zu lassen. Der Kreisausschuss gab dazu am Montag sein Einverständnis. Zwar darf mit einer Förderung gerechnet werden, doch den Löwenanteil mit etwa 2,4 Millionen Euro dürfte der Landkreis zu schultern haben. Hier kam man überein, noch einmal nachzuverhandeln und dabei den Aspekt der Geländeform und den damit verbundenen Mehraufwand hervorzuheben.
Wie Landrat Christian Meißner (CSU) ausführte, hatte man das Thema lange Zeit von der Entscheidung über den Bau eines Lehrschwimmbeckens abhängig gemacht. Er habe dies aber endlich unabhängig davon behandelt wissen wollen. Die Besprechungsrunden zusammen mit den Sportlehrern hätten schließlich zu der nun vorliegenden Planung geführt. Vorgesehen sind ein Rasenspielfeld (60 mal 90 Meter), eine Laufbahn, zwei Allwetterplätze, um die eine 200-Meter-Umlaufbahn führt, zwei Beach-Volleyball-Felder, die auch als Kugelstoßanlage verwendet werden können. Für den Dauerlauf kann eine Finnenbahn genutzt werden - das ist ein mit Hackschnitzeln belegter Rundweg.
Außerdem wird eine Dirtbike-Bahn errichtet, da das Gymnasium Burgkunstadt Stützpunktschule für Mountainbikefahren ist. Hier wurde aus dem Gremium der Wunsch laut, diese auch der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Grundsätzlich wurde das gutgeheißen, es muss nur versicherungsrechtlich möglich sein.


Freizeitlinie "Jura-Express"

Ab Mai 2018 soll auf der Strecke Burgkunstadt-Weismain-Kleinziegenfeld-Burgkunstadt eine Freizeit-Buslinie "Jura-Express" verkehren. Die genaue Linienführung kann noch abgestimmt werden. Drei Jahre soll die Erprobungsphase dauern, nach der man über dieses ÖPNV-Angebot entscheiden will.
Betont wurde bei dem einstimmigen Beschluss im Kreisausschuss, dass diese Linie nicht nur für Touristen gedacht ist. Sechs Fahrräder können mitgenommen werden; hierfür wird der Bus über einen Fahrradträger verfügen. Ein Fahrradanhänger mit bis zu 20 Fahrrädern wurde wegen der Topographie der Jura-Route als nicht geeignet erachtet.