Lichtenfels
Sicherheitskonzept

Polizei setzt beim Lichtenfelser Schützenfest auch Fußstreifen ein

Das Sicherheitskonzept für das Lichtenfelser Schützenfest steht.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die mobile Wache des Roten Kreuzes wurde am Donnerstag auf dem Schützenfestplatz installiert. Fotos: Andreas Welz
Die mobile Wache des Roten Kreuzes wurde am Donnerstag auf dem Schützenfestplatz installiert. Fotos: Andreas Welz
+1 Bild
Am Donnerstag fand die Abschlussbesprechung mit den Verantwortlichen statt. Die großen Banner für die ausgewiesenen Fluchtwege wurden am Abend noch angebracht. Dies sind die beiden Hauptwege zur Stadthalle.
Pfeile weisen auf den Haupteingang an der Coburger Straße oder den rückseitigen Eingang am Schützenhaus hin. "Die Polizei wird in diesem Jahr auch Fußstreifen einsetzen, die nicht nur auf dem Festplatz, sondern auch im Umfeld verdächtige Personen kontrollieren", machte Hauptkommissar Jürgen Hagel bereits bei der Vorstellung des Schützenfest-Expresses deutlich.


Risiko: zugeparkte Straßen

Als großes Sicherheitsrisiko seien zugeparkte Straßen zum Festplatz. Absolutes Halteverbot gelte in der Schützenstraße, vor dem Haupteingang und der Straße Am Damm. Den Besuchern stünden der große Hartplatz des FC Lichtenfels und die Parkhäuser zur Verfügung. Auch dort am Großparkpatz muss eine Rettungsgasse freigehalten werden. Parkende Autos in der Gasse werden abgeschleppt. Das Personal des Sicherheitsdienstes ist angewiesen, Kontrollen durchzuführen und "verbotene" Sachen zu beschlagnahmen, zum Beispiel Alkohol oder gefährliche Gegenstände. Am Abend wurden die Schausteller noch einmal genau über das Sicherheitskonzept unterrichtet. Zum Beispiel müssen die Fahrgeschäfte stets einen Feuerlöscher griffbereit haben. Am Haupteingang installierte die BRK-Bereitschaft ihre mobile Wache. "Noch fehlt der Stromanschluss", stellte Bereitschaftsleiter Karl Manichl fest. Die Wache verfüge über eine Klimaanlage, die nicht nur für die Verletzten oder Hitzeopfer erforderlich sei, sondern auch für die Rettungssanitäter, die sensiblen Untersuchungsgräte und die Funkgeräte.


31 ehrenamtliche Rotkreuzler

31 ehrenamtliche Rotkreuzler würden während des Schützenfestes eingesetzt. "Einige nehmen sogar ihren Urlaub in dieser Zeit", so der Bereitschaftsleiter.
Inzwischen war auch Platzmeister Dieter Brandmeier vor Ort. In wenigen Minuten hatte er den Stromanschluss vom Verteilerkasten hergestellt.
Schließlich trafen sich die Schützen auf der Bühne im Schützengarten und leerten die ersten Krüge mit einem Prosit auf das Gelingen des Schützenfestes.


was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren